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Kredit.de ist teuerste deutsche Internet-Seite

10.11.2008, 14:06 Uhr | Christoph Schmidt

Die teuerste deutsche Website: Kredit.de wechselte für 900.000 Euro den Besitzer. (Quelle: Kredit.de)Die teuerste deutsche Website: Kredit.de wechselte für 900.000 Euro den Besitzer. (Quelle: Kredit.de)

Was haben "Sex", "Vodka" und "Kredit" gemeinsam? Sie gehören zu den wertvollsten Domain-Namen der Welt, deren Preise zuweilen astronomische Summen erreichen. In Deutschland wechselte nun kredit.de für rund 900.000 Euro den Besitzer – das ist hierzulande absoluter Spitzenwert. Der bisherige Spitzenreiter kostete gerade einmal ein Drittel.

Ausgerechnet inmitten der weltweiten Finanzkrise erzielte der stolze Verkäufer mit der Adresse kredit.de einen Rekordpreis von 892.000 Euro. Für den Käufer ist der Handel jedoch durchaus sinnvoll: Der will auf der Web-Seite den Besuchern günstigste Kredite heraussuchen und damit Geld verdienen. Die bisherigen Höchstpreise für Webseiten mit der Länderkennung .de lagen bei 320.000 Euro für chat.de, 200.000 Euro für arbeitsmarkt.de und 84.000 Euro für suchmaschinenoptimierung.de. International sind diese Summen allerdings wenig konkurrenzfähig – hier kosten besonders begehrte Adressen gleich Millionensummen.

In Domain-Namen steckt viel Geld

Die teuerste Web-Seite weltweit ist nach wie vor Sex.com – knapp elf Millionen Euro war sie dem letzten Käufer wert. Der ehemalige Besitzer von Sex.com Gary Kremen, erhielt diesen Betrag von der Firma Escom LLC im Jahre 2006. Das Bostoner Unternehmen ist in der Erwachsenenunterhaltung tätig und nutzt den eingängigen Namen für ihr Geschäft. Dagegen hören sich die sechs Millionen Euro, die eCompanies 1999 für die Domain Business.com bezahlt haben, geradezu mager an. Auf jeden Fall stecken in prägnanten Seitennamen eine Menge Geld. So kostete das einprägsame Beer.com den belgischen Bierbrauer Interbrew knapp 5,4 Millionen Euro.

Domain-Handel: Eine Lizenz zum Geld drucken?

Es existiert eine regelrechte Domain-Industrie, die mit dem Sichern von prägnanten Namen sowie deren Kauf- und Verkauf jedes Jahr viele Millionen Euro umsetzt. Für manchen stellt der Handel mit Domains eine wahre Lizenz zum Geld drucken dar. Und die Käufer sind offensichtlich bereit, Millionenbeträge für Domains auszugeben. Monatlich wechseln dutzende Websites für fünf- bis sechsstellige Beträge den Besitzer. 2006 war laut Sedo.com ein Rekordjahr: So viele hochpreisige Domainverkäufe gab es noch nie.

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