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Google-Manager vor Gericht: YouTube droht Kontrollpflicht für Videos

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Google-Manager vor Gericht  

YouTube droht Kontrollpflicht für Internetvideos

23.06.2009, 14:02 Uhr | AP

Gerichtsstreit: Google-Tochter YouTube droht Vorabkontrolle aller Videos. (Foto: dpa)Gerichtsstreit: Google-Tochter YouTube droht Vorabkontrolle aller Videos. (Foto: dpa)

Muss Googles Videoportal YouTube bald alle hochgeladenen Videos vorab kontrollieren? Ein Aufsehen erregender Prozess in Italien könnte zu diesem Urteil führen. Für Google und YouTube wäre dies eine nicht zu bewältigende Aufgabe, weshalb der Konzern das Gerichtsverfahren als "direkten Angriff auf ein freies, offenes Internet" bezeichnet.

Die grundsätzliche Frage nach der Verantwortung von Internet-Anbietern für das auf ihren Seiten veröffentlichte Material wird vor einem Gericht in Italien erörtert. In dem Prozess in Mailand, der am Dienstag mit der Vernehmung der Zeugen fortgesetzt werden sollte, sind vier Google-Manager wegen Beleidigung und Verletzung des Datenschutzes angeklagt.

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Vorab-Kontrolle aller YouTube-Videos droht

Ihnen wird vorgeworfen, es zugelassen zu haben, dass ein Video von der Misshandlung eines autistischen Jugendlichen in einer Schule online zu sehen war. Die Vier haben alle Vorwürfe zurückgewiesen. Der Prozess begann schon im Februar und dreht sich um einen Clip auf dem YouTube-Vorgänger Google Video. Im Extremfall würde ein Schuldspruch bedeuten, dass sie die tausenden Stunden an Videos, die täglich auf Googles Videoportal YouTube hochgeladen werden, alle vorab kontrollieren müssten.

Gefahr für Freiheit im Internet

Google sieht in dem Prozess deshalb eine große Gefahr für die Freiheit im Internet. Staatsanwaltschaft und Kläger betonen aber auch, es gehe ihnen nicht darum, das Internet zu zensieren, sondern um die Durchsetzung des Datenschutzes. Große Unternehmen müssten ihr Möglichstes tun um zu verhindern, dass unangemessene Inhalte ins Internet gelangten oder doch so schnell wie möglich reagieren, um sie zu löschen.

Wie schnell muss Google Videos entfernen

In dem Prozess wird es unter anderem auch darum gehen, ob Google das Video dann schnell genug entfernte. "Wir glauben, dass es völlig falsch ist, diesen Fall vor Gericht zu bringen", erklärte Google. "Das ist so, als ob man einen Postbeschäftigten anklagt, weil mit der Post hasserfüllte Briefe verschickt werden." Der Versuch, neutrale Plattformen für die Inhalte verantwortlich zu machen, "ist ein direkter Angriff auf ein freies, offenes Internet".

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