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Google Earth Hires-Bilder mit höchster Auflösung

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Was die Google-Satelliten alles sehen

25.05.2010, 19:25 Uhr | t-online.de

Google Earth Hires-Bilder mit höchster Auflösung. Wohngebiet in Las Vegas (Foto: Google)

Wohngebiet in Las Vegas (Foto: Google)

Als 2004 Google die kalifornische Softwarefirma Keyhole kaufte, hatte der Suchmaschinenriese wieder einmal ein glückliches Händchen. Deren virtueller Online-Globus Earth Viewer sollte unter dem neuen Namen Google Earth bald zu einer der meistgenutzten Programme überhaupt werden. Allerdings zeigte die Ur-Version den größten Teil der Erde lediglich in grün-braunem Pixelbrei. Mittlerweile hat sich daran viel geändert. Wir zeigen Ihnen, wie nah uns die Google-Satelliten aus dem All bereits auf die Pelle rücken und präsentieren die schärfsten Einblicke.

Fast alle zivilisierten Teile der Erde sind heute von Google Satelliten soweit abgedeckt, dass sich einzelne Häuser und Straßen ausmachen lassen. Google hat in den vergangenen Jahren tief in die Tasche gegriffen und alles an Kartenmaterial gekauft, was der freie Markt hergab. Bislang war selbst ein weltumspannender Internetriese wie Google darauf angewiesen, dass ihn andere auf Luft- und Satellitenbilder spezialisierte Firmen mit frischem Material versorgten. Einen ungehinderten Zugang zu noch schärferen Aufnahmen verspricht sich Google daher von GeoEye, dem ersten von Google mitfinanzierten Satelliten. Nach seinem Start ins All im September 2008 hat GeoEye 1 zunächst nur eine Handvoll Bilder geliefert, deren Qualität zudem noch nicht den erhofften Quantensprung darstellt. Seit Anfang 2010 gibt es neue Bilder von GeoEye, die Google derzeit aber noch etwas im Programm versteckt.

Googles New-Orleans-Flop

Googles Bemühen, Google Earth stetig zu verbessern, bringt mitunter den Suchmaschinenriesen auch in einen Zielkonflikt. Was ist besser – besonders hoch aufgelöste oder besonders aktuelle Bilder? Im März 2007 ersetzte Google die Aufnahmen der US-Stadt New Orleans durch detailreichere Bilder – und löste damit eine Protestwelle aus. Google betreibe Geschichtsfälschung, lautete der Vorwurf. Die Stadt am Golf von Mexiko war erst ein halbes Jahr zuvor vom Hurrikan Katrina heimgesucht worden. Google hatte damals kurzfristig aktuelle Aufnahmen bereitgestellt, die das Ausmaß der Zerstörung zeigten. Die 2007 eingestellten Bilder zeigten New Orleans zwar detaillierter, doch völlig intakt, denn die Aufnahmen stammten aus der Zeit vor dem Sturm. Google, offenbar selbst überrascht von der Resonanz seines Kartenupdates, machte flugs einen Rückzieher und tauschte die Bilder wieder aus.

Rundflug über Afrika

2007 integrierte Google spektakuläre Afrika-Aufnahmen des National Geographic Magazines in Google Earth. Der Biologe Mike Fayes hatte zwei Jahre zuvor mit einem Kleinflugzeug über 112.000 Kilometer überwiegend abgelegenes Gelände des Kontinents überflogen. Dabei schoss er mit seiner Kamera aus der Luft einzigartige Fotos von Natur, Mensch und Tier. In Google Earth sind die Bilder als inselartige Hires-Flecken verstreut über ganz Afrika zu sehen. Sie lassen sich über das Ebenen-Menü unter Galerie und National Geographic Magazine / Afrika-Überflug freischalten.

Australier feiern Google-Earth-Happening

Die Afrika-Bilder stellen noch heute die besten Einzelaufnahmen dar. Diese Fotos haben Google Earth enorm bereichert, doch natürlich will niemand den Riesen-Kontinent mit einem Kleinflugzeug systematisch abfotografieren. Googles Bestreben war daher, jenseits solcher werbewirksamen Prestigeprojekte möglichst bald zumindest die dicht besiedelten Gebiete der Welt flächendeckend in hoher Auflösung abzubilden. Die besten flächendeckenden Aufnahmen finden sich heute außer in den USA in Australien. Auch in Down Under verließ sich Google nicht auf Satellitenbilder, sondern schickte Flugzeuge zum Fotografieren. Als die Maschinen abhoben, war Google Earth bereits populär genug, dass sich das Projekt längst herumgesprochen hat. Viele Bürger hatten sich bestens vorbereitet und warfen sich mit Spruchbändern und Reklametafeln in Pose.

Google Earth erweitern

Für Google Earth gibt es jede Menge nützlicher Gratis-Erweiterung. Eine Auswahl der besten stellen wir Ihnen in unserem Video vor.

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