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Musikpirat kassierte mit Tauschbörse Oink 12.000 Euro im Monat

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Illegale Tauschbörse  

Musikpirat kassierte 12.000 Euro im Monat

14.01.2010, 10:24 Uhr | Andreas Lerg

Oink war vor allem für Prerelease-Versionen von Musik beliebt. (Quelle: t-online.de)Oink war vor allem für Prerelease-Versionen von Musik beliebt.Das Spendengeld sei doch nur für die Miete der Server gewesen. So begründete Alan Ellis, der sich derzeit vor einem britischen Gericht für den Betrieb seiner illegalen Musik-Tauschseite Oink verantworten muss, seine Einnahmen. Die Mitglieder der Internet-Seite zahlten Spenden an Ellis, und er verdiente so im Schnitt 12.000 Euro pro Monat. Das ergaben aktuelle Ermittlungen. Bis Oink 2007 abgeschaltet wurde, hatten die 200.000 Nutzer insgesamt etwa 21 Millionen Dateien heruntergeladen.

Während Alan Ellis sein Studium zum Software-Ingenieur absolvierte, betrieb er nebenher eine illegale Internet-Tauschbörse für Musik. Die Seite Oink erfreute sich großer Beliebtheit, da hier viele Alben noch vor deren offiziellem Erscheinungsdatum als Download zu finden waren. Die Mitglieder zahlten sogar Spenden an Ellis. Diese wurden vor allem dann fällig, wenn ein Mitglied einen weiteren Freund für die Aufnahme als Nutzer vorschlug. Wie das Verfahren jetzt an den Tag legte, brachte Ellis es auf durchschnittlich 12.000 Euro pro Monat. Nach dem Geld befragt, äußerte er laut BBC im laufenden Gerichtsverfahren, dass die Einnahmen nur die Miete des Servers finanzieren sollten.

22.000 Euro Ersparnisse auf zehn Bankkonten

Doch Ellis hatte in den Monaten zwischen seinem Studienabschlusses und der Hausdurchsuchung durch die Polizei ein Vermögen von immerhin 20.000 britischen Pfund (etwa 22.000 Euro) angespart. Das lag verteilt auf zehn Bankkonten. Der Vertreter der Anklage, Peter Makepeace, warf Ellis vor: "Für jemanden, der gerade erst wenige Monate arbeitete, waren Sie ein reicher Mann." In der Verhandlung begründete Ellis, diese Rücklagen habe er für den Erwerb eines eigenen Servers gebildet. Ellis beteuerte, ein sehr einfaches Leben geführt und seine Unterkunft mit Studenten und Freunden geteilt zu haben.

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