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eBay-Einsteiger haben einen schweren Start

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eBay-Neueinsteiger haben anfangs kaum Chancen

24.02.2010, 10:17 Uhr | Andreas Lerg

eBay-Einsteiger haben einen schweren Start. Neueinsteiger haben auf eBay anfangs kaum Chancen.

eBay-Logo vor dem Eingang der deutschen Niederlassung. (Quelle: dpa)

Eine wissenschaftliche Studie zeigt: Neueinsteiger haben auf eBay einen schweren Start. Wer keine oder nur wenige Bewertungen vorzeigen kann, dem wird als Verkäufer kaum Vertrauen entgegen gebracht. Käufer bevorzugen auf eBay vor allem Anbieter, die dank vieler guter Bewertungen einen guten Ruf auf dem weltweit größten Online-Marktplatz haben. Neueinsteiger erschwert das den Verkauf ihrer Ware, die dann zu billig oder gar nicht den Besitzer wechselt.

Wirtschaftswissenschatfler Matthias Wibral von der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn zeigt in seiner Untersuchung, dass Neueinsteiger auf eBay meist unter Startschwierigkeiten leiden. Grund dafür ist das Bewertungssystem von eBay. Wer eine große Menge positiver Bewertungen vorweisen kann, genießt einen deutlichen Vertrauensvorschuss bei Käufern. Den müssen sich Einsteiger erst mühsam erarbeiten. Neuen eBay-Accounts begegnen Käufer sogar oft mit Misstrauen, denn die Studie stellte fest, dass neue Mitglieder oft für dubiose Händler gehalten werden, die mit einem neuen Mitgliedskonto ihre Identität wechseln wollen.

Identitätswechsel bei schlechtem Bewertungsprofil

Wibral sieht dafür die folgende Ursache: Händler, die durch viele negative Beurteilungen ein negatives Bewertungsprofil ausweisen müssen, tendieren tatsächlich dazu, einen neuen und damit frischen Account zu eröffnen. Damit soll ein neues sauberes Bewertungsprofil aufgebaut werden. Der Wirtschaftswissenschaftler kritisiert, dass die Anonymität auf eBay Betrügern Tür und Tor öffnet und der Identitätswechsel ermöglicht schwarzen Schafen den einfachen Wiedereinstieg in den Marktplatz eBay. Als Konsequenz dieses Phänomens verkaufen ehrliche Neueinsteiger anfangs eher schlecht als recht.

Risiko bei eBay-Newcomern tatsächlich höher

Die Forschungsarbeit zeigt auch, dass das Risiko für Käufer bei neu gestarteten eBay-Accounts tatsächlich höher ist. Die Studie weist für Einkäufe bei neuen eBay-Mitgliedern ein Verlustrisiko von 46 Prozent aus. Bei alteingesessenen eBay-Händlern liegt das Risiko, nach der Zahlung nicht beliefert zu werden, bei 22 Prozent. Wirbal sagte dazu gegenüber pressetext: "Im Labor wird sichtbar, was bei eBay nicht sichtbar ist - dass Leute der Plattform fernbleiben, weil sie Angst haben, betrogen zu werden." Dennoch stellte er fest, dass die überwiegende Mehrheit der Verkäufer ehrlich ist: "Feedbacksysteme à la eBay dienen dazu, die wenigen schwarzen Schafe 'im Zaum zu halten' und zu verhindern, dass sich diese vermehren."

Gutes Bewertungsprofil Schlüssel zum Erfolg

Die Studie bestätigt, was allgemein längst bekannt ist: Der Schlüssel zum Erfolg ist ein gutes Bewertungsprofil mit möglichst vielen positiven Beurteilungen durch zufriedene Käufer. Wibral erklärt gegenüber pressetext: "Oberste Regel ist natürlich, das in einen gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen, das heißt, gute Bewertungen zu erhalten. Wenn man mehrere Gegenstände verkaufen möchte, könnte es sich lohnen, zuerst die Gegenstände mit geringerem Wert zu verkaufen, um den Preisabschlag, den man auch als ehrlicher Newcomer hinnehmen muss, zu minimieren."

eBay müht sich um Vertrauen stärkende Regeln

Auch eBay bemüht sich, Regelungen zu schaffen, die auch Neueinsteigern einen Vertrauensbonus bieten sollen. Ab dem 25. Februar müssen Verkäufer mit weniger als 50 Bewertungen PayPal als eine Zahlungsmethode anbieten. Bisher konnten Einsteiger auf PayPal verzichten. PayPal ist ein eBay-eigener Zahlungsdienst, der einen Käuferschutz bietet. Kunden, die keine Ware erhalten, können das Geld recht einfach zurückbekommen. Damit bietet PayPal Käufern eine zusätzliche Sicherheit. Diese neue Regel ist durchaus umstritten, doch Ökonom Wibral wertet diese Regelung als sinnvolle Idee.

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