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Street View: EU-Warnung an Google

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Google Street View  

Google soll Street View-Fahrten in Zeitungen ankündigen

26.02.2010, 16:15 Uhr | Christian Fenselau

Street View: EU-Warnung an Google. Street View: EU warnt Google

"Kamera-Periskop" auf den Google-Autos (Quelle: dpa)

Google droht erneut Ärger wegen Street View: Die Datenschutzkommission der Europäischen Union (EU) fordert, dass Google nicht nur auf ihrer eigenen Internetseite, sondern auch in Zeitungen über die Kamerafahrten informiert. Zudem soll der Konzern die Speicherdauer der Aufnahmen reduzieren.

Der Leiter der Datenschutzkommission Alex Türk fordert von Google Pressemeldungen über die geplanten Street-View-Strecken. Die Bürger sollen auch aus der Lokalpresse erfahren, wann die Kamerawagen durch welche Straßen fahren. Außerdem soll Google darauf achten, keine "intimen Details" zu erfassen und die Speicherdauer der Daten von zwölf auf sechs Monate reduzieren. Justizkommissarin Viviane Reding äußerte sich zuvor bereits kritisch über den Dienst Street View und erklärte, Europa habe einen "hohen Standard für Datenschutz", den auch Google einhalten müsse.

Bevorzugte Behandlung für Deutschland

Türk forderte, Google solle sich überlegen, "wie man konsistent mit der Bitte von Einzelnen oder Gruppen umgeht, dass Bilder nicht veröffentlicht oder gar nicht erst aufgenommen werden." Es gibt bereits Klagen gegen Google, weil sich Personen in ihrer Privatsphäre verletzt fühlen, weil sie unvorteilhaft oder gar in peinlichen Situationen abgelichtet wurden. Google wollte zunächst nur Deutschland als einzigem EU-Land einen bevorzugten Datenschutzstatus einräumen. Rohdaten sollen nach der Bearbeitung gelöscht werden, Bürger können Einspruch erheben und verlangen, dass Google auf den Aufnahmen ganze Häuser unkenntlich macht oder einschwärzt. Das weckte in vielen Ländern Begehrlichkeiten. Die EU-Forderungen haben zum Ziel, dass noch nicht abgelichtete Staaten ähnliche Datenschutzanforderungen in Anspruch nehmen können.

Google in Deutschland weiter in der Kritik

Google steht in Deutschland trotz vieler Zugeständnisse in der Kritik. Bundesministerin Ilse Aigner (CSU) sieht nicht alle Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes ausgeräumt und fordert, dass Google vorab bei jedem Bürger eine Einwilligung einholen müsse. Was die geforderten Ankündigungen in der Lokalpresse betrifft, laufen die Forderungen hierzulande aber ins Leere: Die Fahrten haben in vielen Städten bereits stattgefunden, die Aufnahmen sind "im Kasten".

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