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Hacker stellt Facebook-Nutzerinnen nackt zur Schau

03.11.2010, 17:08 Uhr | Christian Fenselau

Hacker stellt Facebook-Nutzerinnen nackt zur Schau. Mit Nacktfotos bei Facebook bloßgestellt. (Symbolfoto: dpa)

Mit Nacktfotos bei Facebook bloßgestellt. (Symbolfoto: dpa)

Ein 23-jähriger US-Amerikaner hat sich illegal Zugang zu über 3000 E-Mail-Konten verschafft. Sein Motiv: Die Opfer, allesamt Frauen, vor deren Freunden, Kollegen und Bekannten zur Schau stellen – mit deren eigenen Nacktfotos. Sobald er ein Passwort geknackt hatte, loggte er sich bei den verschiedenen Konten ein und suchte dort nach Sex-Fotos. Die kompromittierenden Bilder veröffentlichte er auf Facebook – auf deren eigener Profilseite. Die Polizei konnte die Zugriffe zurückverfolgen und den Verdächtigen ermitteln. Der 23-jährige US-Bürger steht in Sacramento (Kalifornien) vor Gericht, meldet der Branchendienst PC World.

Die Sache flog auf, als ein Opfer aus dem US-Bundesstaat Connecticut erotische Fotos von sich selbst auf ihrem eigenen Facebook-Profil entdeckte. Sie erstattete bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt. Die Fotos stammten offensichtlich von ihrem E-Mail-Account und waren dort passwortgeschützt abgespeichert. Die Polizei konnte ermitteln, von welcher Netzadresse die Fotos gesendet wurden. So gelangte sie zum Computer des 23-jährigen Kaliforniers. Dort entdeckten sie gespeicherte Zugangsdaten zu etwa 3200 Mailkonten bei verschiedenen Mailprovidern wie Gmail, Yahoo Mail und Hotmail. Bis zu seiner Entdeckung hatte er 20 Frauen gefunden, die er mit der Verbreitung der Nacktfotos zur Schau stellen konnte, in einem Fall war ein Video vorhanden.

Passwörter von Mailkonten ergoogelt

Der Beschuldigte hat sich eines einfachen Tricks bedient, um an die Zugangspasswörter der Opfer zu gelangen: Viele E-Mail-Provider bieten ihren Kunden die Möglichkeit, ein vergessenes Passwort nach Beantwortung einer selbst gewählten Frage preiszugeben, etwa den eigenen Geburtsort oder den Namen des Haustiers. Viele dieser Fragen können auch Dritte beantworten, selbst wenn sie die Zielperson nicht kennen. Viele der Informationen stehen im Internet und müssen nur gefunden werden. Nicht wenige geben selbst diese Daten preis, zum Beispiel in sozialen Netzwerken. Der mutmaßliche Täter benötigte folglich nur genug Zeit, für jedes seiner 3000 Opfer entsprechende Informationen zu "ergoogeln".

Durch den Zugang zum E-Mail-Konto hatte der Beschuldigte unter Umständen auch Zugriff zu weiteren Daten und Profilen, etwa wenn das Opfer ein Passwort mehrfach genutzt hatte. So dürfte der Täter auch Zugang zu den Facebook-Profilen erlangt haben. Wenn nicht, war das keine Hürde für den Kalifornier: Facebook bietet an, ein vergessenes Passwort per Mail zu schicken.

So vermeiden Sie Daten-Diebstahl

Nutzen Sie ein Passwort nicht für mehrere Zugänge, weil Sie ansonsten gleich zum Mehrfach-Opfer werden können. Wenn der Mail-Anbieter die Möglichkeit anbietet, ein verloren gegangenes Passwort zuzusenden, indem eine Frage beantwortet werden muss: Wählen Sie eine Frage, die niemand außer Ihnen beantworten oder ergoogeln kann. Es gab bereits in der Vergangenheit mit der ehemaligen US-Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin ein prominentes Opfer einer solchen "Hacker"-Attacke.

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