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Facebook: Verbrecher verrät sich selbst

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Facebook  

Verbrecher verrät sich via Facebook selbst

09.11.2010, 08:46 Uhr | Andreas Lerg

Facebook: Verbrecher verrät sich selbst. Verbrecher verrät sich via Facebook selbst. (Foto: dpa)

Verbrecher verrät sich via Facebook selbst. (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Ein amerikanischer Straftäter hat sich nach zwölf Jahren auf der Flucht via Facebook selbst verraten. Er plauderte auf der Internetseite all zu offen über sein Leben und führte die Fahnder mit einem Beschwerde über das kalte Wetter vor Ort direkt zu sich. Eine spezielle Fahndungsgruppe für flüchtige Verbrecher hatte seinen Facebook-Status beobachtet.

Robert Lewis Crose hatte vor zwölf Jahren in Kalifornien gegen Bewährungsauflagen verstoßen und war seit dem auf der Flucht. Die Polizei nahm ihn im Norden des US-Staates Montana fest, nachdem er auf Facebook seinen Aufenthaltsort ausgeplaudert hatte. Als er sich am 28. Oktober in dem sozialen Netzwerk über das kalte örtliche Wetter beschwerte, fragte ihn ein Nutzer, wo er denn sei. Crose antwortete: "Cut Bank". Seit zehn Jahren lebte er in der kleinen Ortschaft nahe der kanadischen Grenze. Die kalifornische Polizei schickte nach der Facebook-Nachricht Fahndungsbilder an die Kollegen in Montana, die den 47-Jährigen verhafteten. Crose war in Kalifornien wegen Verstoß gegen das Waffengesetz und Terrordrohungen verurteilt worden.

Polizei nutzt Facebook zur Fahndung

Crose ist nicht der erste flüchtige Verbrecher, der sich über Facebook unfreiwillig der Polizei ausgeliefert hat. Anfang des Jahres ging der britischen Polizei Craig "Lazie" Lynch ins Netz. Der hatte während seiner viermonatigen Flucht die Polizei auf Facebook öffentlich verspottet, sich aber dann selbst verraten.

Auch Justiz machte schon Fehler in Sachen Facebook

Aber Polizei und Justiz haben auch selbst schon Fehler in Sachen Facebook gemacht. Der zu 35 Jahren Haft verurteilte Schwerverbrecher Colin Gunn konnte aus dem Gefängnis im britischen Worcestershire heraus problemlos per Facebook allerlei Drohungen an Widersacher verschickt und vermutlich auch Drogengeschäfte organisieren. Die Gefängnisleitung gestattete ihm laut seiner Aussage ohne Weiteres, Facebook zu nutzen.

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