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EU-Kommission eröffnet Kartellverfahren gegen Google

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EU-Kommission attackiert Google

30.11.2010, 12:46 Uhr | dpa, afp, dpa, AFP

EU-Kommission eröffnet Kartellverfahren gegen Google. Google-Seite mit Augen. (Montage: t-online.de)

Hat Google seine Suchergebnisse manipuliert? (Montage: t-online.de)

Die Suchmaschine  Google hat Ärger mit den Wettbewerbshütern der Europäischen Union (EU). Dem Internetkonzern wird vorgeworfen, Suchresultate manipuliert und Konkurrenten benachteiligt zu haben. Zudem soll Google Werbepartnern vorgeschrieben haben, welche Werbung diese nicht schalten dürfen. Nun hat die Kommission gegen den Konzern ein Missbrauchsverfahren eingeleitet – sollte sich der Verdacht erhärten, könnte dem Internetkonzern ein Bußgeld in Milliardenhöhe drohen.

Die EU-Kommission ermittelt gegen Google wegen des Verdachts, seine marktbeherrschende Stellung bei der Internet-Suche missbraucht zu haben. Die europäischen Wettbewerbshüter hätten deswegen ein Missbrauchsverfahren eingeleitet, teilte die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mit. Grund seien Beschwerden anderer Online-Suchdienste, dass sie sowohl bei den bezahlten als auch den unbezahlten Suchergebnissen benachteiligt seien. Google-Konkurrenten hätten zudem moniert, dass die Angebote des Konzerns vor anderen stünden. Die Wettbewerber wurden aber nicht genannt.

Manipulierte Google Suchergebnisse?

Zudem gehen die Wettbewerbshüter Vorwürfen nach, dass Google seine marktbeherrschende Stellung missbraucht habe. So habe das US-Unternehmen bei Werbeverträgen den Partnern möglicherweise auferlegt, bestimmte konkurrierende Werbung auf ihren eigenen Seiten nicht zu schalten. Derzeit könnten noch keine Verstöße gegen das europäische Wettbewerbsrecht nachgewiesen werden, schrieb die Kommission.

Milliardenbuße könnte drohen

Es ist das erste Mal, dass die Geschäftspraktiken des Internetriesen so umfänglich untersucht werden. Sollte die Kommission zu dem Ergebnis gelangen, dass Google seine Marktposition missbraucht hat, droht dem Unternehmen eine Geldbuße, die zehn Prozent seines Umsatzes ausmacht. Gemessen an den Erträgen im vergangenen Jahr könnte sich die Strafe auf 2,4 Milliarden Dollar (1,8 Milliarden Euro) belaufen. Die Untersuchung allein bedeutet noch kein Fehlverhalten Googles, sie zeigt aber, dass die Kartellaufsicht die Beschwerden der Mitbewerber ernst genug nimmt, um eine gründliche Untersuchung einzuleiten.

Google kündigt Zusammenarbeit an

Bei Google in Hamburg sicherte Firmensprecher Kay Oberbeck eine enge Zusammenarbeit mit der EU-Kommission zu, "um etwaige Bedenken auszuräumen". Das Unternehmen setze sich seit seiner Gründung unter anderem für die stets eindeutige Kennzeichnung von Werbung sowie für die Möglichkeit ein, dass Nutzer und Werbetreibende "über ihre Daten frei verfügen" könnten. Bei einem Wechsel zu anderen Diensten könnten die Daten sehr einfach mitgenommen werden.

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