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Wikileaks: Erster Mastercard-Hacker (16) festgenommen

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Streit um Wikileaks  

Erster Hacker von Mastercard-Seite festgenommen

10.12.2010, 08:23 Uhr | AFP, dpa

Wikileaks: Erster Mastercard-Hacker (16) festgenommen. 16-jähriger Wikileaks-Unterstützer nach Hacker-Attacken auf Mastercard und Visa festgenommen. (Foto: dpa)

16-jähriger Wikileaks-Unterstützer festgenommen. (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Nach den Angriffen von Wikileaks-Anhänger auf die Internetseiten von Mastercard und Visa ist ein 16-Jähriger in den Niederlanden festgenommen worden. Die Behörden verdächtigen den Teenager, Teil einer größeren Hacker-Gruppe zu sein, die Wikileaks und dessen Gründer Julian Assange unterstützen.

Nach der Festnahme von Wikileaks-Gründer Assange hatten Internet-Aktivisten in den vergangenen Tagen Internetseiten von Unternehmen lahmgelegt, die Geschäftsbeziehungen zu der Enthüllungsplattform abgebrochen hatten. Am Mittwoch traf es die Kreditkarten-Firmen Mastercard und Visa, deren Internetseiten zeitweise nicht erreichbar waren. Auch der Zahlungsdienstleister PayPal wurde Ziel von Angriffen. PayPal gab nach Protesten von Wikileaks-Unterstützern eingefrorene Spenden an die Organisation frei. Die Zeitung De Volkskrant berichtete am Donnerstag unter Berufung auf Polizeiquellen, der 16-jährige Hacker habe bereits gestanden. Er soll im Laufe des Freitags einem Untersuchungsrichter vorgeführt werden, der unter anderem über eine Fortsetzung der Haft entscheiden muss. Bei dem Hacker seien mehrere Computer und USB-Sticks beschlagnahmt worden.

Weitere Festnahmen von Wikileaks-Aktivisten möglich

Unterdessen intensivierten Ermittler in den Niederlanden die Suche nach den Online-Saboteuren. Weitere Festnahmen, auch in anderen Ländern, seien denkbar, hieß es am Freitag bei der Staatsanwaltschaft in Den Haag. Der 16-jährige Verdächtige war in der Nacht zum Donnerstag festgenommen worden. Die Angreifer sollen einen Server in Haarlem unweit von Amsterdam benutzt haben. Dabei blieb zunächst unklar, ob sich weitere Mitglieder dieser Gruppe in den Niederlanden oder im Ausland aufhalten.

USA untersuchen Hacker-Attacken von Wikileaks-Unterstützern

Die USA wollen die Umstände der Attacken näher untersuchen, sagte US-Justizminister Eric Holder nach einem Treffen mit EU-Offiziellen aus den Bereichen Sicherheit und Justiz. "Wir wissen von diesen Vorfällen. Wir schauen sie uns an." Die Regierung von Präsident Barack Obama verurteilt die Veröffentlichung von mehr als 250.000 vertraulichen Diplomatendepeschen durch die Wikileaks-Aktivisten als Verbrechen. Kritiker meinen deswegen, dass US-Dienstleister wie Amazon ihre Zusammenarbeit mit Wikileaks auf politischen Druck eingestellt hätten.

Hacker-Gruppe Anonymous verschärft Daten-Krieg

Die Internet-Attacken werden von einer Gruppe mit dem Namen Anonymous organisiert. Es geht um sogenannte DDOS-Angriffe, bei denen hunderte oder tausende zusammengeschlossene Computer einen Web-Server mit Anfragen überhäufen, bis er unter dieser Last in die Knie geht. Dabei will Anonymous den "Datenkrieg" gegen Gegner von Wikileaks am Donnerstag verschärfen. "Die Schlacht ist noch nicht vorbei", sagte ein Sprecher der Hacker-Gruppe dem britischen Sender BBC. "Wir wollen das Internet offen und frei für alle halten. Das ist ein Datenkrieg." Immer mehr Nutzer beteiligten sich an sogenannten Botnetzen, bei denen die geballte Rechenkraft von tausenden Computern für Angriffe auf Internetseiten genutzt werden kann. Ein Angriff von Anonymous auf den Internethändler Amazon schlug offenbar fehl, hingegen waren die Online-Auftritte der amerikanischen Wikileaks-Gegner Sarah Palin und Joe Lieberman vorübergehend blockiert. Attackiert wurden nach der Verhaftung von Assange auch der Internetauftritt der schwedischen Regierung und die Internetseite des schwedischen Anwalts im Strafverfahren gegen Assange.

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