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14 Polizisten schnappen Kino-Abfilmer in Bremen

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Raubkopien  

14 "Superbullen" schnappen dreisten Filmpirat

24.01.2011, 12:54 Uhr | Andreas Lerg

14 Polizisten schnappen Kino-Abfilmer in Bremen. Tom Gerhardt vor dem Plakat zu dem Film "Die Superbullen". (Foto: imago)

Filmpirat filmt umringt von Polizisten den Film "Die Superbullen" ab. (Foto: imago)

Gleich 14 Polizeibeamte als Zeugen sind in der Tat eine erdrückende Beweislast: Ein Mann hatte in einem Bremer Kino mit seinem Smartphone den Film Die Superbullen mit Tom Gerhardt von der Leinwand abgefilmt – und wurde dabei erwischt. Nun stellte die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU) Strafantrag gegen den Kino-Abfilmer.

Dass er von gleich 14 Polizeibeamten umgeben war, die sich den Film ansehen wollten, konnte der Filmpirat nicht ahnen, als er sein Handy hochhielt und den Kinostreifen von der Leinwand abfilmte. Eine direkt hinter ihm sitzende Polizistin machte ihn darauf aufmerksam, dass das verboten sei. Wie die GVU in ihrer Pressemeldung mitteilte, störte sich der Mann nicht an diesem Hinweis und zeichnete weiter auf. Die Polizisten informierten den Kinobetreiber, der den Mann zum Verlassen des Kinosaales aufforderte, was dieser nach einigem Widerstand zunächst auch tat.

Nur 30 Sekunden gefilmt

Der Mann behauptete, nichts von dem Abfilmverbot zu wissen und nur 30 Sekunden des Streifens aufgezeichnet zu haben. Er löschte das Video angeblich von seinem Smartphone und kehrte in den Kinosaal zurück. Kurz darauf holten Beamte der nächsten Polizeidienststelle den Mann aus dem Saal und nahmen dessen Personalien auf. Die 14 Kollegen bezeugten, dass der Mann eher 30 Minuten als 30 Sekunden aufgezeichnet hatte.

Abfilmen ist eine Hauptquelle von Raubkopien

Laut der GVU sind die Mitschnitte in Kinos seit Einführung der Digitaltechnik eine der Hauptquellen für Raubkopien aktueller Kinofilme. Deutsche Produktionen seien besonders gefährdet, da so genannte Release-Gruppen nicht auf Mitschnitte aus dem Ausland zurückgreifen können. Die Superbullen kam am 6. Januar in die Kinos, der Täter hat also am ersten Tag versucht, den Film abzufilmen. Laut GVU nutzt die illegale Szene solches Ausgangsmaterial für die Erstellung besonders früher Raubkopien.

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