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eBay und Paypal sperren Konten von Online-Händlern

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eBay und Paypal sperren Konten von Rum- und Zigarrenhändlern

29.07.2011, 13:00 Uhr | Damian Robota

eBay und Paypal sperren Konten von Online-Händlern. eBay hat diverse deutsche Online-Shops möglicherweise rechtswidrig gesperrt (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

eBay hat diverse deutsche Online-Shops möglicherweise rechtswidrig gesperrt (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Der Onlinedienstleister Paypal hat die Konten mehrerer deutscher Internet-Shops gesperrt und Guthaben eingefroren. Grund: Die betroffenen Händler verkaufen Waren aus Kuba – und haben damit laut Mutterkonzern eBay gegen ein über 50 Jahre altes US-Embargo gegen den Inselstaat vorstoßen. Das sorgt für Zündstoff, denn auch eBay-Konten sind gesperrt.

Zahlreiche Online-Shops können derzeit weniger Waren verkaufen, weil Paypal ihre Konten sperrte. Die Händler setzen den Dienstleister für ihre Zahlungsabwicklung mit monatlich fast fünfstelligen Umsätzen ein. Paypal fror zudem auf Anweisung des US-Mutterkonzerns eBay das Guthaben auf den Konten für mindestens sechs Monate ein. eBay begründete das Vorgehen mit dem völkerrechtlich umstrittenen Embargo gegen Kuba aus dem Jahr 1962. Wie das Online-Magazin Golem.de berichtet, hatte das Unternehmen zuvor versucht, die Internethändler zu zwingen, sämtliche Waren aus Kuba aus dem Sortiment zu nehmen.

eBay-Konten ebenfalls gesperrt

eBay sperrte zusätzlich diverse Online-Shops von professionellen deutschen Anbietern, die mit Waren aus Kuba auf eBay.de handeln. Warum eBay und Paypal erst nach einigen Jahren problemloser Zahlungsabwicklungen massiv gegen kubanische Waren vorgehen, ist nicht klar. Eine offizielle Stellungnahme des Unternehmens gibt es bisher nicht. Ein Konzernsprecher bestätigte nur die Sperrungen.

Händler bereiten Klage gegen eBay vor

eBay und Paypal könnten wegen den Sperrungen der Konten und der Durchsetzung des Kuba-Embargos juristische Probleme bekommen. Einige Internet-Händler bereiten derzeit gemeinsam eine Klage vor. Darunter auch deutsche Online-Shops, die Spirituosen und Zigarren aus Kuba im Sortiment haben. Die Chancen stehen laut des Außenhandelsexperten einer Hamburger Wirtschaftsrechtskanzlei, Lothar Harings, nicht schlecht. Die abgemahnten Händler dürften gar nicht auf die Forderungen von eBay eingehen, da diese rechtswidrig seien, sagte Harings gegenüber Welt Online. Der Konzern verstößt damit gegen geltendes EU-Recht. Eine EU-Richtlinie verbietet es europäischen Unternehmen, das US-Embargo zu befolgen. Und so befindet sich eBay nun in einer Embargo-Falle.

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