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Widerspruch gegen Streetside: Microsoft nimmt ab sofort Einsprüche entgegen

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Microsoft Bing Streetside  

Ab heute Einspruch gegen Microsoft Bing Streetside einlegen

03.08.2011, 14:15 Uhr | Andreas Lerg / dapd, dapd

Widerspruch gegen Streetside: Microsoft nimmt ab sofort Einsprüche entgegen. Ab heute kann gegen Streetside Vorab-Widersprich eingelegt werden. (Foto: dpa)

Ab heute kann gegen Streetside Vorab-Widersprich eingelegt werden. (Foto: dpa)

Microsoft nimmt ab sofort Einsprüche gegen die Darstellung von Häusern auf Bing Streetside entgegen. Wie schon zuvor beim Konkurrenzdienst Google Street View können Wohnungs- und Hausbesitzer schon vor dem Start des Kartendienstes online beantragen, dass ihre Anwesen im Internet verpixelt werden.

Im vergangenen Jahr sorgten die Kameraautos von Google für Schlagzeilen und erhitzte Gemüter. Microsoft startet im Herbst den sehr ähnlichen Dienst Bing Streetside. Derzeit fahren im Auftrag von Microsoft Kamerafahrzeuge deutsche Metropolen ab und fotografieren 360-Grad-Panoramabilder von Straßenzügen. Seit Montag, 1. August, ist ein Vorab-Widerspruch gegen später veröffentlichte Fotos möglich. Der Software-Riese hat dazu ein Online-Formular bereitgestellt. Außerdem veröffentlichte Microsoft den genauen Zeitplan der Kamerafahrten.

Online-Widerspruch gegen Streetside per Formular

Das Formular, mit dem Widerspruch gegen die Darstellung der Häuser eingereicht wird, fragt neben der Adresse auch einige Daten ab. Beispielsweise ob es sich bei dem Objekt um ein freistehendes Einfamilien- oder Mehrfamilienhaus, ein Doppelhaus oder ein Reihenhaus handelt. Es wird aber auch das relevante Stockwerk abgefragt, falls nicht das gesamte Haus sondern nur eine Wohnung verpixelt werden soll. Auch nach der Form des Daches wird gefragt. Weitere Fragen gelten der Farbe des Gebäudes, der Anzahl der Fenster und in einem Textfeld können die Antragsteller Besonderheiten eintragen. Das gesamte Formular steht auch als Download zur Verfügung, damit Betroffene den Antrag schriftlich einreichen können.

Bereits 500 Widersprüche gegen Streetside vorab

Microsoft teilte mit, dass bereits vor dem Beginn der Widerspruchsfrist rund 500 Schreiben eingegangen seien. Unternehmenssprecherin Miriam Kapsegger erklärte der Nachrichtenagentur dapd am Sonntag, dass auch diese berücksichtigt und individuell bearbeitet würden. Die Frist für Vorab-Widersprüche für Streetside läuft noch bis Ende September. Microsoft hatte sich ursprünglich geweigert, einen Vorab-Widerspruch anzubieten und wollte nur den nachträglichen Widerspruch nach der Veröffentlichung der Bilder ermöglichen. Letztlich gab Microsoft aber dem Druck der zuständigen bayerischen Datenschützer nach. Der Leiter des Landesamtes für die Datenschutzaufsicht, Thomas Kranig, hatte bemängelt: Stünden die Fotos erst einmal im Netz, könnte jeder diese vor der Löschung kopieren. Microsoft bietet ausschließlich in Deutschland den Vorab-Widerspruch an. Weiterhin ist es möglich, sein Anwesen nach dem Start von Bing Streetside verpixeln zu lassen.

Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern

Microsoft will in Streetside zunächst etwa 50 deutsche Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern zeigen. Vor allem Städte in Bayern sind schon fotografiert, unter anderem Nürnberg, Augsburg, München, Regensburg und Ingolstadt. Derzeit fahren die Kameraautos vorwiegend Städte in Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz ab. Dazu gehören Stuttgart, Darmstadt und Mainz. Im September steht das Ruhrgebiet auf dem Fahrplan. Regte sich gegen die Fahrten der Google-Fahrzeuge im vergangenen Jahr vor Ort oft aktiver Widerstand, so meldet Microsoft bisher keine Protesten von Anwohnern gegen die Kamerafahrzeuge. Unternehmenssprecherin Kapsegger vermeldete lediglich "interessierte Nachfrager". Die Fahrer der Spezialfahrzeuge würden mit Anwohnern nicht diskutieren, hielten jedoch ein Infoblatt in den Wagen bereit, die an Interessierte ausgegeben werden.

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