Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Internet > Facebook >

Facebook: 15 Jahre Gefängnis für "Gefällt mir"-Button

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Facebook  

15 Jahre Haft für "Gefällt mir" bei Facebook

28.11.2011, 10:00 Uhr | Andreas Lerg

Facebook: 15 Jahre Gefängnis für "Gefällt mir"-Button. Bhumibol Adulyadej ist seit 1946 König von Thailand. (Quelle: dpa)

Bhumibol Adulyadej ist seit 1946 König von Thailand. (Quelle: dpa)

Wer in Thailand all zu leichtfertig den "Gefällt mir"-Button bei Facebook anklickt, kann für 15 Jahre ins Gefängnis kommen. Aktuell warnt ein Minister des Landes mit dieser Strafandrohung vor der Verbreitung von königskritischen Aussagen im Internet.

Der thailändische Informations- und Kommunikationsminister Anudith Nakornthap hat seine Landsleute davor gewarnt, auf Facebook auf "Gefällt mir" oder "Teilen" zu klicken, wenn es sich um königskritische Inhalte handelt. Wer es dennoch tue, mache sich strafbar, weil er indirekt helfe, diese verbotenen Inhalte zu verbreiten. Damit nicht genug, denn der Minister forderte die Bevölkerung dazu auf, solche Reaktionen oder Kommentare auf königskritische Beiträge auf Facebook zu löschen.

Gesetz verbietet Kritik am König

Der König ist laut der Verfassung von Thailand sakrosankt. Niemand darf ihn kritisieren oder Vorwürfe über ihn veröffentlichen. Wer gegen dieses Gesetz verstößt, kann zu einer Gefängnisstrafe von bis zu 15 Jahren verurteilt werden. Diese Regelung fließt auch in das Gesetz gegen Computerkriminalität ein, weshalb Minister Anudith Nakornthap die Löschung königskritischer Kommentare auf Facebook forderte. Er erklärte laut der thailändischen Zeitung Bangkok Post: "Wenn sie das nicht tun, könnten sie das Gesetz zu Computerkriminalität brechen, weil sie indirekt diese Inhalte verbreiten."

Facebook soll 10.000 kritische Inhalte löschen

Mit dieser Drohung und anderen Maßnahmen versucht die thailändische Regierung derzeit, alle Inhalte aus dem Internet zu tilgen, die Kritik am König üben. Bei Facebook fragte die Regierung bereits an, ob der Betreiber des sozialen Netzwerkes circa 10.000 königskritische Inhalte löschen könne. Unlängst wurde ein 61-jähriger Mann zu 20 Jahren Haft verurteilt, weil er vier SMS-Nachrichten mit Kritik am König an einen Staatsbeamten geschickt haben solle.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Vom Fleck weg gekauft: Beko Haushaltsgeräte
OTTO.de
Shopping
MagentaZuhause für 19,95 € mtl. im 1. Jahr bestellen
zur Telekom
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Internet > Facebook

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017