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FBI will Facebook, Twitter & Co. überwachen

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FBI will Soziale Netzwerke überwachen

31.01.2012, 11:01 Uhr | Andreas Lerg

FBI will Facebook, Twitter & Co. überwachen. Das FBI will in einer App Informationen aus Twitter, Facebook und Google Maps bündeln. (Quelle: t-online.de)

Das FBI will in einer App Informationen aus Twitter, Facebook und Google Maps bündeln. (Quelle: t-online.de)

Nutzer von sozialen Netzwerken sollten in Zukunft noch stärker darauf achten, was sie ins Internet stellen. Die US-Bundespolizei FBI hat eine Software ausgeschrieben, mit der sich Veröffentlichungen auf Facebook, Twitter und anderen Diensten automatisiert auf heikle Schlüsselwörter überprüfen lassen. Die Behörde hofft so, frühzeitig kriminelle Aktivitäten aufzudecken. Mitunter könnten dadurch aber auch unbescholtene Bürger ins Visier des FBI geraten.

Das FBI schweigt für gewöhnlich über seine Fahndungs-Strategie im Internet. Doch nun hat das "Strategic Information and Operations Center (SOIC)" – eine Abteilung des FBI – eine zwölfseitige Ausschreibung für eine Social Media App veröffentlicht. In dieser Ausschreibung wird detailliert eine zu entwickelnde Überwachungs-Software beschrieben und damit die Strategie des FBI in Sachen Internet-Überwachung und sozialer Medien enttarnt.

Operative Fähigkeiten gehen ins Detail

Als "operationale Fähigkeiten" soll das vom FBI ausgeschriebene Programm nationale und lokale Nachrichtenseiten sowie soziale Netzwerke automatisiert nach vordefinierten Begriffen durchsuchen. Explizit gibt die Ausschreibung Fox News, CNN, MSNBC und auch Twitter und Facebook an. Die Software soll alle in Frage kommenden Internetseiten und Dienste automatisch nach Schlüsselbegriffen durchforsten, diese filtern und selbstständig Alarm schlagen, wenn sich vordefinierte Suchbegriffe häufen.

Erkennen und Analysieren von Gefahren

Analysefunktionen in dem Programm sollen aus gefundenen Schlüsselbegriffen und weiteren Informationen selbstständig eine potentielle Gefahrenlage erkennen und davor warnen können. Die Software soll weiterhin auch regionalisiert suchen können und Alarmmeldungen auch gemeinsam mit dem geographischen Standort des Vorgangs auf einer Karte anzeigen können. Zudem sollen Nutzer spezielle Suchabfragen und Rechercheaufgaben definieren und von dem Programm abarbeiten lassen können. Selbst die automatische Übersetzung ausländischer Einträge ins Englische sieht die Ausschreibung für die Software vor.

Software als Fahndungs- und Planungshilfe

Wie das FBI-Programm an die Daten herankommen soll und ob nur öffentlich zugängliche Informationen gescannt werden, ist der Ausschreibung nicht zu entnehmen. Für Twitter spricht die Ausschreibung beispielsweise von allen "öffentlich erreichbaren Tweets". Die Anwendung soll Mitarbeitern des FBI sowohl unterwegs als auch in den Büros als Arbeitshilfe und Fahndungsinstrument dienen und deutlich schneller Ergebnisse und Informationen liefern, als eine herkömmliche Recherche. Zudem soll die Software die Mitarbeiter der Bundesbehörde auch bei der Planung und Ausführung von "Operationen" unterstützen.

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