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Kim Dotcom: Megaupload-Gründer fordert 137.000 Euro pro Monat

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Megaupload-Gründer fordert 137.000 Euro Taschengeld pro Monat

29.02.2012, 16:23 Uhr | Sascha Plischke, dpa

Der deutsche Gründer der inzwischen gesperrten Internet-Plattform Megaupload bleibt gegen Kaution auf freiem Fuß. Der gebürtige Kieler Kim Dotcom alias Kim Schmitz darf in seinem Haus nördlich von Auckland in Neuseeland auf die Anhörung im Auslieferungsverfahren im August warten. Gleichzeitig forderte Dotcom über seine Anwälte die Auszahlung von umgerechnet 137.000 Euro pro Monat aus seinem beschlagnahmten Vermögen. Die Summe sei nötig, um den Lebensunterhalt seiner Familie bestreiten und laufende Kosten bezahlen zu können.

Das stolze Taschengeld setzt sich zusammen aus den persönlichen Lebenshaltungskosten Dotcoms und seiner Frau sowie Gehälter für Hausangestellte und die Miete für das Luxus-Anwesen nördlich von Auckland, auf dem der 38-Jährige unter Hausarrest steht. Zu den Kosten zählen 15.000 Euro pro Monat für die Bodyguards der Familie, 18.000 Euro für Haushaltshilfen und das Kindermädchen sowie den Butler, 3100 Euro für Telefonkosten, 5300 Euro für Gas und Strom sowie 4000 Euro Erziehungskosten für das vierjährige Kind der Familie. Hinzu kommen mehrere tausend Euro für die medizinische Betreuung von Dotcoms schwangerer Ehefrau. Das berichten neuseeländische Medien.

Richter sieht weiterhin keine Fluchtgefahr

Die für die beschlagnahmten Gelder zuständige Richterin Judith Potter entschied indes, Dotcom zunächst deutlich weniger auszuzahlen. Trotzdem stehen dem Deutschen für die nächsten drei Wochen 18.000 Euro zur Verfügung. Bei der Verhandlung über den Einspruch der neuseeländischen Staatsanwaltschaft gegen die vergangene Woche gewährte Kaution hatte Dotcom mehr Glück. Richter Tim Brewer wies die Einwände der Staatsanwältin Anne Toohey ab, Sie fürchtet, dass Dotcom sich mit seiner schwangeren Frau und drei kleinen Kindern nach Deutschland absetzen könnte. Diese Gefahr sah der Richter nicht. Dotcom muss eine elektronische Fessel am Fußgelenk tragen und sei damit ausreichend zu überwachen.

USA fordern Auslieferung Dotcoms

Die USA wollen Dotcom und einigen seiner Mitarbeiter wegen Urheberrechtsverletzungen und Betrugs den Prozess machen. Dotcom war im Januar in seinem Anwesen in Coatesville bei Auckland festgenommen worden. Die US-Behörden werfen Dotcom und seinen Mitarbeitern vor, Copyright-Besitzer in großem Stil um ihre Einkünfte gebracht zu haben. Megaupload sei einer der größten Umschlagplätze für illegale Kopien von Musik und Filmen gewesen. Den Rechteinhabern sei eine halbe Milliarde Dollar Schaden entstanden. Dotcom weist die Vorwürfe zurück und wehrt sich gegen die Auslieferung. Er darf bis zur Anhörung kein Internet benutzen und sein Haus nur mit Genehmigung der Behörden verlassen. Bei der Festnahme waren Konten Wertgegenstände im mehrstelligen Millionenbereich sichergestellt worden.

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