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Schalttag legt Microsoft-Server lahm

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Schalttag legt Microsoft-Server lahm

01.03.2012, 14:11 Uhr | Yaw Awuku

Schalttag legt Microsoft-Server lahm. Windows-System hat den Schalttag vergessen. (Quelle: imago)

Windows-System hat den Schalttag vergessen. (Quelle: imago)

Der 29. Februar hat Microsoft eine peinliche Panne beschert. Ausgerechnet ein Windows-Dienst, der Microsoft-Kunden verspricht ihre Daten weltweit rund um die Uhr verfügbar zu machen, fiel aus. Wie das amerikanische IT-Magazin Wired berichtet, konnten Nutzer über zwölf Stunden lang auf zentrale Funktionen des Systems nicht zugreifen. Das System von Microsoft hat den 29. Februar schlichtweg vergessen.

Stabil, billig und "hochverfügbar" – das verspricht Microsoft Firmen-Kunden, die ihre Computernetzwerke mit dem Dienst Windows Azure verwalten. Dabei handelt es sich um ein Betriebssystem, das komplett über das Internet läuft – ein so genannter Cloud-Dienst. Mit Windows Azure lassen sich über Internet-Server Daten auf der ganzen Welt speichern und verwalten. Anwendungen wie zum Beispiel Microsoft Office 365 lassen sich so jederzeit, vollkommen ortsunabhängig über das Internet nutzen – zumindest theoretisch. Denn am Schalttag zeigte sich, dass auch beim Cloud-Computing massive Systemausfälle möglich sind.

Software verrechnet sich

Laut Microsoft stellte das Microsoft-Team für Windows Azure bereits am Dienstag ein Problem mit den Internet-Servern fest. Doch erst am frühen Morgen des Schalttages konnten sie das genaue Problem identifizieren. Wie Microsoft Mitarbeiter Bill Laing in einem Blog schreibt, handelte es sich um einen Rechenfehler in der Software. Ein digitales Zertifikat, welches den verschlüsselten Datenaustausch über Windows Azure sicherstellen soll, war offensichtlich nicht auf das Schaltjahr eingestellt. Als Folge konnten Azure-Nutzer in der ganzen Welt nicht auf die Systemverwaltung des Cloud-Dienstes zugreifen. Microsoft konnte den peinlichen Fehler inzwischen beheben. Nach Aussage von Microsoft seien durch die Schaltjahr-Panne keine Daten abhanden gekommen. "Wir entschuldigen uns aufrichtig für alle Unannehmlichkeiten, die entstanden sind", schreibt Laing.

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