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Internet: 51 Prozent des Datenverkehrs ist nicht menschlich

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Roboter verstopfen das Internet

15.03.2012, 15:51 Uhr | Yaw Awuku

Internet: 51 Prozent des Datenverkehrs ist nicht menschlich. Im Gegensatz zu diesem Spielzeug können Internet-Roboter zum Problem werden. (Quelle: imago/Symbolbild)

Im Gegensatz zu diesem Spielzeug können Internet-Roboter zum Problem werden. (Quelle: Symbolbild/imago)

Im Internet sind weniger Menschen unterwegs als Roboter. Dies ist das Ergebnis einer Studie des kalifornischen Sicherheits- unternehmens Incapsula. Laut der Studie verursachen automatisierte Programme, so genannte "Bots", mehr als die Hälfte des weltweiten Internetverkehrs. Ein Großteil dieser Programme sei "potentiell schädlich", warnen die IT-Experten.

"Nur wenige Leute sind sich bewusst, wie viel Traffic nicht menschlich ist", sagte Marc Gaffan, einer von Incapsulas Gründern, dem IT-Magazin ZDNet. Menschen, die sich vor Computern oder über Smartphones und Tablet-PC durch das Internet klicken, erzeugen nur 49 Prozent des Datenverkehrs. Den überwiegenden Verkehr verursacht Software, die darauf programmiert ist, das Internet automatisch nach Informationen zu durchforsten. Im Auftrag von Suchmaschinen-Betreibern wie Google und Microsoft scannen so genannte Searchbots Millionen von Internetseiten – teils im Sekundentakt. Denn nur so entsprechen die Suchergebnisse stets dem aktuellen Stand der Dinge. Incapsula beobachtete 1000 Webseiten und stellte fest, dass 20 Prozent aller Zugriffe auf diese Seiten von Searchbots stammen.

Hacker und Spione scannen das Internet

Während derart Searchbots damit beschäftigt sind, die Füllen von Informationen im Internet zum Nutzen der User zu ordnen, dienen 31 Prozent des Datenverkehrs eher zweifelhaften Zwecken. So waren in der Studie 19 Prozent der Seitenzugriffe auf automatisierte Software für Konkurrenz-Analysen zurückzuführen. Fünf Prozent des Traffics gingen auf das Konto selbstlaufender Hacker-Tools, die Webseiten nach Sicherheitslücken absuchten. Weitere fünf Prozent ordneten die IT-Experten Scraper Sites zu – Internetseiten, die fremde Web-Inhalte automatisch kopieren, um von Suchmaschinen hoch bewertet zu werden. Nur zwei Prozent des Datenverkehrs wurde von Kommentar-Spammern verursacht – Programme, die in Internet-Foren und Artikel-Kommentaren unerlaubt Werbung platzieren.

Roboter belasten Internet-Kapazitäten

Neben Sicherheitsrisiken birgt der nicht-menschliche Datenverkehr weitere Gefahren. Denn jeder Internetserver kann nur eine begrenzte Anzahl von Besucheranfragen gleichzeitig beantworten. Erreicht die Auslastung der Server-Kapazitäten ein kritisches Maß, verringert sich das Tempo, mit dem sich auf dem Server gespeicherte Internetseiten aufbauen – bis zum Totalausfall. Dieser Effekt lässt sich auch mit so genannten DDOS-Attacken gezielt herbeiführen. Je stärker Internet-Roboter die Kapazitäten eines Internet-Servers belasten, desto höher steigt theoretisch auch das Risiko eines Seitenausfalls.

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