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Megaupload: Kim Schmitz bekommt mehr Geld

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Mehr Geld für Megaupload-Gründer Kim Schmitz

22.03.2012, 09:50 Uhr | Sascha Plischke, dpa

Megaupload: Kim Schmitz bekommt mehr Geld. Megaupload-Boss Kim Schmitz. (Quelle: Reuters)

Megaupload-Boss Kim Schmitz bekommt sogar seinen Mercedes zurück. (Quelle: Reuters)

Kim Schmitz darf wieder mehr Geld ausgeben. Für den Lebensunterhalt seiner Familie erhöhten die neuseeländischen Richter die monatlichen Zahlungen aus seinem Vermögen auf umgerechnet rund 37.000 Euro. Außerdem bekomme er seinen Mercedes zurück. Ursprünglich hatte der Megaupload-Gründer weit über hunderttausend Euro gefordert. Die Summe sei nötig, um den Lebensunterhalt seiner Familie bestreiten und laufende Kosten bezahlen zu können.

Bisher hatte Schmitz etwa 18.000 Euro pro Monat aus seinem beschlagnahmten Vermögen erhalten, das mehrere Millionen Euro umfassen soll. Nach seiner Freilassung auf Kaution hatte Schmitz, der sich mittlerweile Dotcom nennt, über seine Anwälte eine deutliche Erhöhung seiner monatlichen Bezüge auf 137.000 Euro gefordert. Das stolze Taschengeld setzte sich zusammen aus den persönlichen Lebenshaltungskosten von Schmitz und seiner Frau sowie Gehälter für Hausangestellte und die Miete für das Luxus-Anwesen nördlich von Auckland, auf dem der 38-Jährige unter Hausarrest steht.

Schmitz hofft auf Freigabe seines gesamten Vermögens

Wegen eines Verfahrensfehler der neuseeländischen Ermittler kann Schmitz außerdem darauf hoffen, demnächst sein gesamtes beschlagnahmtes Vermögen zurück zu bekommen. Grund: Polizei und Staatsanwaltschaft hätten bei der Festnahme des Megaupload-Gründers nicht den korrekten Antrag ausgefüllt, um das Vermögen des 38-Jährigen beschlagnahmen zu können. Richterin Judith Potter erklärte die entsprechende einstweilige Verfügung daher für nichtig. Schmitz sei die Möglichkeit genommen worden, sich ausreichend zu verteidigen. Ob Schmitz sein Vermögen tatsächlich zurückbekommt, ist jedoch noch nicht entschieden. Juristen sehen noch Spielraum, die Auswirkungen eines Verfahrensfehlers zu begrenzen.

USA fordern Auslieferung der Megaupload-Betreiber

Die USA wollen Dotcom und einigen seiner Mitarbeiter wegen Urheberrechtsverletzungen und Betrugs den Prozess machen. Dotcom war im Januar in seinem Anwesen in Coatesville bei Auckland festgenommen worden. Die US-Behörden werfen Dotcom und seinen Mitarbeitern vor, Copyright-Besitzer in großem Stil um ihre Einkünfte gebracht zu haben. Megaupload sei einer der größten Umschlagplätze für illegale Kopien von Musik und Filmen gewesen. Den Rechteinhabern sei eine halbe Milliarde Dollar Schaden entstanden. Dotcom weist die Vorwürfe zurück und wehrt sich gegen die Auslieferung. Er darf bis zur Anhörung kein Internet benutzen und sein Haus nur mit Genehmigung der Behörden verlassen. Bei der Festnahme waren Konten Wertgegenstände im mehrstelligen Millionenbereich sichergestellt worden.

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