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Project Glass: Google stellt Datenbrille vor

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"Project Glass": Google zeigt Datenbrille

05.04.2012, 10:22 Uhr | Sascha Plischke / Andreas Lerg

Project Glass: Google stellt Datenbrille vor. Googles Datenbrille soll angeblich 2014 auf den Markt kommen. (Quelle: Google)

Googles Datenbrille soll angeblich 2014 auf den Markt kommen. (Quelle: Google)

Google hat am Donnerstag offiziell das Project Glass vorgestellt. Ziel ist die Entwicklung einer Datenbrille, die beliebige Informationen in das Sichtfeld des Trägers einblendet. Google startet derzeit die Testphase der Brille. Im Februar berichtete die New York Times, dass die Brille bereits im Herbst 2012 auf den Markt kommen könnte. In einer Foto-Show zeigen wir Ihnen, was Googles Datenbrille alles können soll.

Blickt der Träger der Brille durch das Brillenglas, blendet ein winziger Projektor beliebige Informationen auf dem Glas ein. Die halbtransparente Anzeige scheint für den Nutzer vor ihm zu schweben. Es sind zahlreiche Anwendungen vorstellbar. In einem YouTube-Video zeigt Google, was mit der neuen Datenbrille möglich sein wird. Nach Angaben des Konzerns können die Brillen alles das, was Smartphones können. Zudem sehen sie überraschend unauffällig aus, wie die Design-Studien zeigen. Betrieben werden die Hightech-Brillen laut Medienberichten mit dem Google-Handybetriebssystem Android.

Fußgänger-Navigation und Infos zu Sehenswürdigkeiten

Der Träger der Brille könnte in fremden Städten seinen Weg finden, indem Richtungspfeile im Sichtfeld anzeigen, wohin der Weg zum vorher definierten Ziel führt. Betrachtet der Nutzer ein historisches Gebäude oder ein Gemälde in einem Museum, werden ihm die interessantesten Informationen dazu eingeblendet.

In einem Geschäft könnte die Datenbrille die Preise und verfügbaren Größen von Schuhen oder Bekleidung einblenden, die der Nutzer momentan betrachtet. Und kommt eine SMS auf dem Smartphone an, so wird auch diese auf Wunsch eingeblendet. Das gleiche gilt für Termine oder Adressen. Telefonieren soll der Träger mit der Brille natürlich ebenfalls können.

Datenbrille für den Preis eines Smartphones

Google will "Augmented Reality", auf Deutsch "angereicherten Realität", für jeden verfügbar machen. Dafür soll die Brille eine kleine Kamera besitzen, mit der sie die Umgebung erkennt, sowie über die Rechenpower eines Smartphones der letzten Generation verfügen – inklusive GPS für die Ortung und UMTS für die ständige Datenverbindung. Sogar über den Preis gibt es schon Informationen, er soll in etwa dem eines aktuellen Smartphones entsprechen. Das ergibt eine Preisspanne von 200 bis 600 Euro.

Bedienung per Kopfnicken und Sprache

Die Bedienung der Brille soll durch leichte Kopfbewegungen und gesprochene Kommandos möglich sein. Die nötigen Bewegungen seien dabei aber so unauffällig, dass sie Umstehende nicht bemerken würden, zitiert die New York Times die Google-Angestellten. Das Gerät sei auch nicht für das ständige Tragen ausgelegt, dazu sei sie noch zu unbequem. Google stelle sich für die Brille eine Nutzung wie bei einem Smartphone vor – der Nutzer würde sie nur aufsetzen, wenn er sie gerade brauche.

Für das dauerhafte Tragen sei die Brille noch zu unbequem. (Foto: Google) (Quelle: Google)Für das dauerhafte Tragen sei die Brille noch zu unbequem. (Foto: Google)Freunde per Datenbrille aufspüren

Zu den ersten Google-Diensten, die mit der Brille verwendet werden sollen, könnte Google Latitude gehören. Über den Dienst können Google-Nutzer Informationen über ihren Aufenthaltsort für Freunde sichtbar machen. Im Video präsentiert Google, wie das funktionieren könnte: Die Brille zeigt an, wie weit der Freund noch vom vereinbarten Treffpunkt ist. Außerdem dürften Karten- und Navigationsfunktionen von Google über die Brille verfügbar sein. Mit dem Verkauf des Gerätes will Google zunächst kein neues Geschäft starten, heißt es. Der Markstart ermögliche lediglich die Fortsetzung der experimentellen Nutzung der Brille in größerem Maßstab.

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