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Facebook kauft Instagram: Instagram bleibt erhalten, Wissen wird ausgeschlachtet

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Facebook kauft Fotodienst Instagram

12.04.2012, 19:22 Uhr | dpa, dpa

Facebook kauft Instagram: Instagram bleibt erhalten, Wissen wird ausgeschlachtet. Facebook- und Instagram-Icons. (Quelle: dpa)

Facebook kauft sich die Foto-App Instagram für rund 1 Milliarde Dollar (760 Mio Euro). (Quelle: dpa)

Eine Milliarde Dollar für ein Kleinstunternehmen mit gerade mal einem Dutzend Mitarbeiter: In seiner bislang teuersten Übernahme kauft das soziale Netzwerk Facebook den beliebten Fotodienst Instagram. Die Anwendung ist nur wenig mehr als ein Jahr alt, verfügt aber bereits über rund 30 Millionen Nutzer. Apple kürte die Anwendung 2011 zur iPhone App des Jahres.

"Das ist ein wichtiger Meilenstein für Facebook, weil wir erstmals ein Produkt und ein Unternehmen mit so vielen Nutzern gekauft haben", schrieb Geschäftsführer Mark Zuckerberg auf seiner Facebook-Seite. "Viele weitere Käufe dieser Art planen wir, wenn überhaupt, nicht mehr." Die Übernahme des in San Francisco ansässigen Fotodienstes soll bis Ende Juni endgültig unter Dach und Fach sein.

Instagram bleibt erhalten

Über Instagram lassen sich mit dem Smartphone geschossene Fotos im Freundes- oder Bekanntenkreis austauschen. Instagram kooperiert dabei neben Facebook auch mit Twitter oder Tumblr. Die Nutzer könnten weiterhin ihre Bilder in andere soziale Netzwerke senden, versicherte Zuckerberg. Auch solle kein Instagram-Nutzer gezwungen werden, Facebook zu nutzen. Damit weicht Facebook von der Praxis ab, kleine Start-up-Unternehmen aufzukaufen und deren Technologie zu integrieren oder diese für Neueinstellungen gleich ganz aufzulösen. Das Dutzend Instagram-Angestellte wird den Angaben zufolge von Facebook übernommen.

Instagram-Wissen wird ausgeschlachtet

"Instagram wird bestehen bleiben", versprach auch Firmenmitgründer und -chef Kevin Systrom im hauseigenen Blog. Das gelte ebenso für die kostenlose App, die auf Apples iPhone und den Android-Smartphones läuft. Das kleine Programm ist quasi das Eingangstor in die Instagram-Welt. Gemeinsam mit Facebook sollten aber neue Funktionen entwickelt werden. Umgekehrt sollen sich die Facebook-Entwickler nach dem Wunsch Zuckerbergs den einen oder anderen Kniff von ihren Instagram-Kollegen abschauen und in die eigenen Services einbauen.

Eine Milliarde Dollar "gar nicht so verrückt"

Bei einem Kaufpreis von einer Milliarde Dollar (rund 760 Millionen Euro) bezahlt Facebook etwa 33 Dollar für jeden Nutzer von Instagram. Facebook stemmt den Zukauf mit einer Mischung aus Bargeld und eigenen Aktien. Sollte das soziale Netzwerk bei seinem Börsengang tatsächlich 100 Milliarden Dollar erlösen, würden die Investoren sogar 118 Dollar für jeden Facebook-Nutzer zahlen. Angesichts dieser Rechnung erscheine die Milliarde für Instagram "gar nicht mehr so verrückt", sagte Pachter.

Fotodienst "mit wahnsinniger Zugkraft"

"Nach dem Börsengang wird Facebook in der Position sein, aggressiv aufzutreten. Sie können dafür sorgen, dass sich niemand in ihren Weg stellt und jeden kaufen, der ihnen Probleme bereitet", sagte der Analyst des Finanzdienstleisters Wedbush, Michael Pachter. Mit dem Kauf von Instagram habe Facebook nicht nur einen potenziellen Konkurrenten aus dem Weg geräumt, sondern sich auch eine Technologie "mit wahnsinniger Zugkraft" verschafft. Facebook selbst hat um die 845 Millionen aktive Mitglieder, Tendenz bis zuletzt steigend. Experten schätzen, dass noch in diesem Jahr die Milliardenmarke geknackt wird.

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