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Facebook könnte Nokia kaufen

30.05.2012, 17:57 Uhr | Christian Fenselau

Facebook könnte Nokia kaufen. Baut Nokia demnächst Facebook-Handys? (Quelle: t-online.de/Montage)

Baut Nokia demnächst Facebook-Handys? (Quelle: Montage/t-online.de)

Zur Realisierung eines Facebook-Handys könnte Facebook Nokia kaufen. Zu diesem Schluss kommen zumindest einzelne Marktexperten. Nokias Aktienkurs ist aufgrund sinkender Marktanteile niedrig – damit steigt zwangsläufig die Gefahr einer Übernahme.

Facebook will angeblich ein eigenes Smartphone auf den Markt bringen. Gerüchten zufolge könnte das "FacePhone" bereits in etwa 12 bis 18 Monaten in den Handel kommen. Nähere Pläne sind bis dato kaum bekannt. Als bisheriger Partner und Gerätebauer war bisher HTC im Gespräch. Der taiwanische Hersteller hat bereits zwei Modelle mit Facebook-Spezialisierung im Sortiment, das HTC ChaCha und das HTC Salsa.

10 Milliarden Dollar für Nokia

Paul Ansellem, Chef des Mobilfunkunternehmens Mobile Network Group, erklärte in einem Interview, Facebook könnte auf die Idee kommen, Nokia aufzukaufen. Ansellem nannte einen möglichen Kaufpreis von 10 Milliarden Dollar, das sind umgerechnet knapp 8 Milliarden Euro. Nokia ist mit etwa 15 Milliarden Dollar zurzeit zwar deutlich teurer, könnte aber aufgrund schwacher Verkaufszahlen weiter an Wert verlieren. Durch den Börsengang hätte Facebook genügend Geld für die Übernahme.

Facebook braucht geeigneten Partner

Facebook benötigt zur Realisierung des FacePhones einen geeigneten Hardware-Partner, der Erfahrungen mit Netzwerken, Technologien, Logistik und Beziehungen zu Providern mitbringt, so Ansellem. Nokia käme dafür in Betracht. Als Smartphone-Betriebssystem könnte das Facebook-Handy auf Windows Phone aufsetzen. Sei Nokia zu teuer, käme auch Blackberry-Hersteller RIM (Research in Motion) in Frage, so Ansellem. RIM würde nur etwa 6 Milliarden Dollar kosten. "Sie können einen dieser beiden für nicht viel Geld erwerben", wird Ansellem zitiert.

Sicher ist es allerdings nicht, ob Facebook tatsächlich ein eigenes Smartphone auf den Markt bringen will. Weder das HTC Salsa noch das ChaCha sind sonderlich erfolgreich, andere Hersteller sind dem Beispiel von HTC nicht gefolgt.

Facebook auf Einkaufstour

Facebook kaufte vor wenigen Wochen die Foto-App Instagram zum Preis von einer Milliarde Dollar (etwa 790 Millionen Euro). Das ist mit Abstand die größte Summe, die je für eine derartige Anwendung gezahlt wurde. Dagegen kosteten große Fotodienste wie Flickr oder Picasa nur einen Bruchteil, Google übernahm Picasa 2004 für gerade einmal vier Millionen Dollar; Yahoo blätterte 2005 immerhin 30 Millionen Dollar für Flickr hin. Analysten gehen davon aus, dass Facebook in nächster Zeit weiter auf Einkaufstour geht. Im Gespräch ist der Gesichtserkennungsdienst Face.com und die norwegische Browserschmiede Opera. Der Opera-Browser ist insbesondere auf Smartphones weit verbreitet.

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