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Facebook-Sucht: Schlimmer als Alkohol und Zigaretten?

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Facebook-Sucht: Schlimmer als Alkohol und Nikotin?

22.06.2012, 11:26 Uhr | po (CF)

Facebook-Sucht: Schlimmer als Alkohol und Zigaretten?. Facebook zieht immer mehr Menschen in seinen Bann (Quelle: imago)

Facebook zieht immer mehr Menschen in seinen Bann (Quelle: imago)

Was viele schon geahnt haben, belegen Forscher mit ersten Studien: Die Facebook-Sucht macht sich breit. Hierbei handelt es sich zwar nicht um eine körperlich spürbare Sucht, die durch Genussmittel wie Alkohol oder Zigaretten ausgelöst wird. Dennoch sollten Sie das Abhängigkeitspotenzial des sozialen Netzwerks auf keinen Fall unterschätzen.

Facebook: Fast so wichtig wie Sex und Schlaf

Menschen suchen im Internet genau dasselbe wie im realen Leben: Information und Unterhaltung. Zudem verspüren viele das Bedürfnis, sich im Internet mit anderen auszutauschen. All diese Wünsche erfüllt das soziale Netzwerk Facebook.

Forscher von der Booth School of Business (Universität Chicago) haben in Studien herausgefunden, dass sich eine Facebook-Sucht im Internet ausbreitet.  "Bild" zufolge gab ein Großteil der 200 Probanden an, dass sie Facebook schon gleich nach dem Aufwachen und auch abends vor dem Schlafen besuchen würden. Bei den Tests mussten die Teilnehmer Verhaltensberichte abliefern und ihre Wünsche äußern. Dabei gaben sie an, dass das soziale Netzwerk für sie einen ähnlich hohen Stellenwert wie etwa Sex und Schlaf einnimmt.

Wie schlimm ist die Facebook-Sucht?

Ob die Facebook-Sucht schlimmer als Zigaretten- oder Alkoholsucht ist, kann nicht definitiv mit einem Ja oder einem Nein beantwortet werden. Zigaretten und Alkohol werden tagtäglich konsumiert und eine Sucht fällt vielen Konsumenten häufig gar nicht erst auf. Doch das ständige Erstellen (Posten) und Lesen von Nachrichten bei Facebook trägt viele Züge einer psychischen Abhängigkeit, vor allem weil man damit einen großen Teil seines Tages verbringt und eventuelle wichtigere Aufgaben außen vor lässt.

Forscher der University of Cambridge weisen darauf hin, dass die Facebook-Sucht tatsächlich stärker einzuschätzen ist als die von Zigaretten und Alkohol. Wie die "Rheinischen Post" berichtet, hatten die Wissenschaftler bereits vor der aktuell debattierten Studie herausgefunden, dass das Posten bei Facebook einen ähnlichen Effekt erziele, wie das Genießen von sehr gutem Essen oder Sex.

Die Online-Sucht kann sogar zu Entzugserscheinungen führen. Die Konsumenten neigen dazu, leicht aggressiv zu werden und ihre beruflichen und privaten Verpflichtungen zu vernachlässigen. Körperliche Bedürfnisse wie Schlaf und Essen können dabei ebenfalls zu kurz kommen. (Webaholic: Diese Symptome deuten auf Internetsucht hin)

eltern.t-online.de: Schüler wegen Facebook-Verweigerung vom Unterricht ausgeschlossen

So entgehen Sie der Abhängigkeit

Die Zahl der Online-Süchtigen wird vermutlich weiter ansteigen, laut der Studie zu Internet- und Spielsucht. Wenn Sie merken, dass Sie immer mehr Zeit im besagten Netzwerk verbringen, als Ihnen eigentlich lieb ist und Ihre Gedanken ständig darum kreisen, kann dies schon ein Indiz dafür sein, dass Sie eine Facebook-Sucht entwickelt haben – oder zumindest auf dem Weg dahin sind. Werden Sie aggressiv oder nervös, wenn das Internet mal streikt? Dann wäre es empfehlenswert, wenn Sie sich mal eine Auszeit vom weltweiten Netz gönnen könnten.

Versuchen Sie, Ihr Mitteilungsbedürfnis damit zu umgehen, indem Sie sich direkt an Ihre Freunde im realen Leben wenden. Somit entgehen Sie nicht nur der stetigen Präsenz im Internet, die zum Zwang werden kann, sondern auch einer möglichen Facebook-Sucht. Hilfreich sind auch spezielle Tools wie "Freedom" oder "Anti-Social". Diese beiden Programme grenzen Ihre täglichen Aktivitäten bei sozialen Netzwerken und beim Surfen im Internet dank Sperrungen ein und helfen auf diese Weise, den Tagesablauf besser organisieren zu können. (Facebook-Fasten: Die moderne Form der Enthaltsamkeit?)

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