Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Internet >

Cybermobbing: Wie Sie Ihr Kind schützen können

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Cybermobbing: Wie Sie Ihr Kind schützen können

20.03.2013, 14:50 Uhr | sc (CF)

Cybermobbing: Wie Sie Ihr Kind schützen können. Die Internet-Anonymität sorgt für grausames Cybermobbing (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Internet-Anonymität sorgt für grausames Cybermobbing (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Cybermobbing gehört bedauerlicherweise zum Alltag vieler User im Internet. Besonders Jugendliche und Kinder sind von den meist anonymen Attacken im weltweiten Netz betroffen. Angstzustände und andere psychische Nachwirkungen sind die Folge. Doch es gibt beratende Einrichtungen, die Opfern von Cybermobbing helfen, mit der schwierigen Situation umzugehen.

Cybermobbing ist ein altbekanntes Phänomen

Das Internet ist eine große Errungenschaft für die Kommunikation, doch eine Schattenseite des Internets ist das sogenannte Cybermobbing. „In Deutschland haben 36 Prozent der Jugendlichen bereits Erfahrungen mit Cybermobbing“, berichtet der "Focus". Cybermobbing ist ungefähr genauso alt wie die sozialen Netzwerke selbst. Die Anonymität, die hier vorherrscht, wird den Opfern von Cybermobbing zum Verhängnis.

Denn unter dem Deckmantel der Anonymität erlauben sich viele User beispielsweise bei Facebook oder Twitter üble Scherze mit jungen Internet-Usern, die in Beleidigungen, Verleumdungen und Bedrohungen ausarten. Im Jahr 2010 hat unter anderem ein Fall eines Studenten in den USA weltweit für Wirbel gesorgt, der von seinem gleichaltrigen Zimmernachbarn über Twitter bloßgestellt wurde, und sich daraufhin das Leben nahm. Der Fall verdeutlicht: Wenn ein Kind oder Jugendlicher mit Cybermobbing konfrontiert wird, können schnell psychische Probleme die Folge sein. (Cyber-Mobbing: Die große Gefahr sozialer Medien)

eltern.t-online.de: Cybermobbing: Fälle, die schockierten

Tipps: So schützen Eltern ihre Kinder

Als Eltern sollten Sie daher stets versuchen, wachsam die Aktivitäten Ihrer Kinder im weltweiten Netz zu verfolgen. Anfangen sollten Sie dabei bereits bei der Auswahl einer kinderfreundlichen Suchmaschine im Internet. Google und Co. filtern von sich aus leider keine nicht jugendfreien Inhalte.

Für besonders junge Internet-User eignen sich laut "Hessischem Rundfunk" (HR) speziell konzipierte Suchmaschinen, wie zum Beispiel "fragfinn.de", "blinde-kuh.de" oder "seitenstark.de". Dort können Kinder bedenkenlos ihre Suchbegriffe eingeben, ohne auf fragwürdige Seiten im Netz zu gelangen – also auch nicht in Chaträume, in denen keine kindgerechten Voraussetzungen, wie etwa ein Moderator, gegeben sind. (Facebook: Überwachungssoftware für Eltern)

eltern.t-online.de: Cybermobbing: So können Eltern gegen digitale Schmähungen vorgehen

Hilfe bei Cybermobbing

Wenn Ihnen Ihr Kind anvertraut oder Sie sogar selbst merken, dass der Nachwuchs Probleme mit Cybermobbing hat, findet sich auch außerhalb des Internets professionelle Hilfe: In verschiedenen Internetseminaren, sogenannten "Webinaren", erhalten Kinder und Eltern ratsame Tipps, wie sie sich vor solchen Situationen schützen oder mit Mobbing und Beleidigungen im Netz am besten umgehen können. Speziell ausgebildete Experten-Teams versuchen durch aufklärende Gespräche, Kinder vor virtueller Gewalt und Missbrauch zu schützen. Dabei arbeiten sie in ganz Deutschland mit mehreren Grundschulen zusammen.

Virtuelle Angreifer können angezeigt werden

Häufig stammen die Cybermobbing-Täter aus dem eigenen Umfeld. Das können Mitschüler sein, Kollegen aus dem Sportverein, und manchmal lassen sich sogar Freunde zu Verleumdungen im Netz hinreißen. Die Mobbing-Expertin Monika Hirsch-Sprätz rät gegenüber Deutschlandradio, auf virtuelle Attacken besser nicht direkt zu reagieren. Eine Anzeige wäre jedoch eine kluge Alternative gegen die Angreifer aus dem Internet. Denn Verleumdung steht unter Strafe. Auch zu Pausen vom Internet rät die Expertin. Wer das Mobbing bewusst ignoriert, kann als Opfer uninteressant werden. (Medienerziehung: Internet-Filter für Kinder)

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Anzeige

Shopping
Shopping
Perfekt aussehen in nur einer Minute mit Magic Finish
jetzt entdecken bei asambeauty
Shopping
Bis zu 1,5 GB Datenvolumen - ab 2,95 €* pro 4 Wochen
die neuen Prepaid-Tarife der Telekom
KlingelBabistabonprix.deESPRITStreet OneCECILMADELEINEdouglas.demyToys
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Internet

Anzeige
shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Telekom Fotoservice
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017