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Wegen Spionage: Google muss Rekordbußgeld zahlen

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Google zahlt Rekordbußgeld

10.08.2012, 09:54 Uhr | dpa, dpa

Wegen Spionage: Google muss Rekordbußgeld zahlen. Safari-Browser ausgetrickst, Google zahlt Millionenbußgeld (Quelle: dpa)

Safari-Browser ausgetrickst, Google zahlt Millionenbußgeld (Quelle: dpa)

Internetgigant Google muss wegen Verstößen gegen den Datenschutz von Nutzern des Apple-Browsers Safari ein Bußgeld in Höhe von 22,5 Millionen Dollar (18,2 Millionen Euro) zahlen. Einem entsprechenden Vergleich stimmte die US-Handelsbehörde am Donnerstag zu.

Google wird vorgeworfen, den Schutzmechanismus im Safari-Browser von Apple ausgehebelt zu haben. Damit konnte der Suchmaschinenbetreiber offenbar auch dann sogenannte Tracking-Cookies auf den Geräten von Nutzern absetzen, wenn diese das eigentlich per Einstellung untersagt hatten. Die Nachrichtenagentur AP hatte bereits im vergangenen Monat berichtet, dass Google der Millionenstrafe zugestimmt habe. Damit handelt es sich um die höchste Strafe, die die US-Aufsichtsbehörde Federal Trade Commission (FTC) jemals verhängt hat.

Cookies durch die Hintertür

Die Ermittlungen der FTC waren vor sechs Monaten ins Rollen gekommen, als ein Wissenschaftler der Universität Stanford die Praktiken von Google enthüllt hatte. Das Wall Street Journal griff den Fall auf. Nachdem das Blatt den Konzern zu den Verstößen befragte, schaltete Google die Software ab.

Google gesteht kein Fehlverhalten ein

Ein Fehlverhalten gestand Google in der jüngsten Einigung jedoch nicht ein. Bereits im Juli hatte das Unternehmen bekräftigt, die "höchsten Datenschutz- und Sicherheitsstandards" zu wahren. So habe die im Safari-Browser eingesetzte Technik keine persönlichen Informationen gesammelt.

Surfer nicht ausreichend informiert

Die Strafzahlung wurde indes nicht wegen der Datensammlung verhängt, sondern weil Google den Sachverhalt nicht richtig darstellte. Erst im Oktober 2011 hatte das Unternehmen ein 20 Jahre gültiges Abkommen unterzeichnet, das unter anderem vorsieht, Kunden nicht über Datenschutzpolitik zu täuschen. Google versicherte den Nutzern von Safari dann auf seiner Service-Webseite, dass sie nichts weiter unternehmen müssten, um sicherzustellen, dass ihre Internetaktivitäten nicht aufgezeichnet würden.

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