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Twitter: Papst sucht neue Schäflein

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Papst sucht Schäflein via Twitter

09.11.2012, 10:22 Uhr | dapd, t-online.de

Twitter: Papst sucht neue Schäflein. Der Papst will twittern. (Quelle: imago)

Der Papst will twittern. (Quelle: imago)

Papst Benedikt XVI will seine Gedanken auch über Twitter verbreiten. Wie ein Vatikansprecher am Donnerstag mitteilte, wolle der Papst noch vor dem Jahresende auf dem Kurznachrichtendienst aktiv werden. In welcher Sprache er twittern wird, ist noch nicht bekannt.

Kurznachrichten per Twitter über das Internet zu verschicken gehört mittlerweile für Prominente genauso zum Alltag, wie für Spitzenpolitiker jeglicher Couleur. Nun will auch der Papst sein eigenes Twitter-Konto eröffnen und der Internet-Gemeinde in 140 Zeichen seine Gedanken mitteilen. Vatikan-Sprecher Federico Lombardi teilte am Donnerstag mit, Benedikt XVI. wolle möglicherweise noch vor Jahresende mit dem Twittern beginnen.

Papst lässt wohl twittern

Jedoch ist es eher unwahrscheinlich, dass der Papst selbst hinter einem Computer sitzen und seine Kurznachrichten bei Twitter eintippen wird. Benedikt XVI. nutzt kaum Computer und arbeitet für gewöhnlich handschriftlich. Daher wird vermutlich jemand anderes die Nachrichten des Papstes bei Twitter eingeben. Lombardi sagte, Details über das Vorgehen würden beim Start des Papst-Kontos bekannt gegeben.

Witzbolde twittern bereits als Papst

Unter dem Namen von Papst Benedict XVI existieren bereits einige gefälschte Twitter-Accounts. Grundsätzlich können Twitter-Accounts von jedem Nutzer unter einem beliebigen Namen eingerichtet werden. Nur bei wichtigen Persönlichkeiten der Zeitgeschichte wird Twitter aktiv und kennzeichnet die Accounts als verifiziert, wenn der Account-Inhaber den entsprechenden Nachweis erbracht hat.

Twitter ist die SMS im Internet

Twitter ist ein Kurznachrichtendienst im Internet mit mehr als 500 Millionen aktiven Nutzer weltweit. Täglich werden über Twitter 340 Millionen so genannte Tweets, also Kurznachrichten abgesetzt. Diese Nachrichten können bis zu 140 Zeichen lang sein. Andere Nutzer, die dem Twitter-Nutzer folgen, können diese Nachrichten dann lesen. Die Mitteilungen können mit Links auf Internetseiten und Bildanhängen versehen werden. Die Wiederwahl von Barack Obama Anfang November löste die bisher größte Welle an Kurznachrichten zu einem Thema auf Twitter aus.

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