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E-Mail-Desaster: Nachricht an Mama löst E-Mail-Lawine aus

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Student tritt E-Mail-Lawine los

30.11.2012, 09:39 Uhr | Yaw Awuku

E-Mail-Desaster: Nachricht an Mama löst E-Mail-Lawine aus. E-Mail-Lawine (Quelle: Symbolfoto Imago/INSADCO)

Eine E-Mail an "Mama" sorgte unter Studenten für einen Riesen-Spaß. (Quelle: Symbolfoto Imago/INSADCO)

Ein Informatik-Student in New York hat eine gewaltige E-Mail-Lawine losgetreten. Anstatt eine offizielle E-Mail seiner Universität an seine Mutter weiterzuleiten, antwortete er versehentlich dem gesamten Mail-Verteiler mit annähernd 40.000 Empfängern. Seine Mitstudenten nutzten den Fehler schamlos aus und bombardierten einander mit Texten, Links, Bildern und Videos.

Die Postfächer von 39.979 Studenten der New York University (NYU) wurden stundenlang mit belanglosen Nachrichten zugespamt, berichtet der offizielle Blog der Hochschule. Die Lawine geriet bereits am Montag ins Rollen. Die Universität bat die Studenten, ihr bevorzugtes Bezahlverfahren für die Studiengebühren zu wählen. Einer der Studenten wollte seine Mutter zu Rate ziehen, bevor er antwortete. Anstatt die E-Mail weiterzuleiten, klickte der angehende Informatiker jedoch auf den Button "Allen antworten". Offensichtlich bemerkte er seinen Fehler recht schnell und schickte noch ein "SORRY!!!!!! Gmail hat meine Antwort in Antwort an alle geändert" hinterher, doch das Debakel war perfekt.

"Ich höre auf, wenn er auch aufhört."

Was folgte, war die "Replyallpocalypse", wie die E-Mail-Flut an der New Yorker Uni mittlerweile genannt wird. Nachdem der Damm gebrochen war, wechselten Bilder von Katzen und Promis, sinnlose Kommentare und frustrierte Aufschreie in schneller Folge zwischen allen 39.979 Empfängern. "Würdet ihr lieber gegen 100 entengroße Pferde oder gegen eine pferdegroße Ente kämpfen?", fragte ein Student sein Publikum. "Ich wünsche uns ewiges Glück", schrieb ein anderer. Was für viele Mitglieder der Mail-Liste anfangs sicherlich noch ein großer Spaß war, schlug anderen nach etlichen Stunden des E-Mail-Irrsinns auf die Nerven. "An alle. Seid still. Jetzt", machte einer der Betroffener seinem Frust Luft. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: "Ich höre auf, wenn er auch aufhört."

"Replyallpocalypse" durch falsche Software

Obwohl der Informatikstudent die E-Mail-Lawine los trat, ist er nicht allein für das Debakel verantwortlich, sondern vor allem auch das Studentenwerk. Für gewöhnlich nutzt die Uni ein spezielles Programm, um Nachrichten an große Verteiler zu senden. Auf E-Mails, die mit diesem Programm verschickt werden, können die Empfänger nicht antworten. In diesem Fall nutzte der Absender jedoch ein anderes Programm ohne vergleichbare Schutzfunktion und machte die "Replyallpocalypse" so erst möglich. Endgültig gestoppt werden konnte die E-Mail-Lawine erst dadurch, dass ein Mitarbeiter des Studentenwerks die Empfänger-Liste kurzerhand löschte.

NYU ist nicht allein

Die NYU steht mit ihrer E-Mail-Panne jedoch nicht alleine da. So machte im Januar eine E-Mail-Lawine den Deutschen Bundestag kurzfristig arbeitsunfähig. Schuld war die Mitarbeiterin einer Bundestagsabgeordneten, die ebenso wie der angehende Informatiker an der NYU eine Nachricht "An alle" verschickte. Ein ähnliches Missgeschick bei Englands zweitgrößter Versicherungsgesellschaft Aviva führte im April sogar dazu, dass 1300 Angestellte ein Kündigungsschreiben erhielten.

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