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Was Facebook mit seiner Suche "Graph Search" vorhat

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Facebook will die Suche revolutionieren

17.01.2013, 11:58 Uhr | dpa / Andreas Lerg

Was Facebook mit seiner Suche "Graph Search" vorhat. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg stellt eigene Suchmaschine vor (Quelle: AP/dpa/Jeff Chiu)

Facebook stellt eigene Suchmaschine vor (Quelle: Jeff Chiu/AP/dpa)

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat am Dienstagabend eine komplett überarbeitete Suchfunktion namens Graph Search präsentiert. Die neue Funktion macht den Freundeskreis zu einer Wissensdatenbank. "Welche Musik hören meine Freunde?", "welche Restaurants empfehlen sie?", "wer aus meiner Heimatstadt hat die gleichen Hobbys wie ich?" – so soll in Zukunft die "soziale Suche" auf Facebook funktionieren.

Das weltgrößte soziale Netzwerk will es einfacher machen, die vielen Informationen seiner mehr als eine Milliarde Nutzer zu durchstöbern. Gründer Mark Zuckerberg stellte am Dienstag im kalifornischen Menlo Park die neue Suchfunktion vor. Anstelle der regulären Internetsuche solle diese "soziale Suche" Antworten auf spezielle Fragen liefern, sagte der Facebook-Chef. Damit greift Facebook verstärkt auch den Konkurrenten Google auf dessen Territorium an.

Facebook-Suche ermöglicht kombinierte Fragestellungen

Angelehnt an die Programmiersprache Open Graph, mit der Entwickler Apps für Facebook programmieren können, nennt sich die neue Suchfunktion Graph Search und geht zunächst als Beta-Version an den Start. Wo die reguläre Internet-Suche nur nach einzelnen Schlüsselbegriffen fahndet, soll Graph Search komplexe Suchphrasen verwenden, um möglichst genaue Ergebnisse zu liefern. Die Fragen können dabei auch kombiniert werden, beispielsweise: "Meine Freunde, die in Düsseldorf leben und gerne die Toten Hosen hören". Das Suchergebnis zeigt dann genau diese Auswahl an Freunden an.

Graph Search sucht nach Personen, Fotos, Orten und Interessen

In seiner ersten Version berücksichtigt Graph Search vier wesentliche Themen auf Facebook: Personen, Fotos, Orte und Interessen. Weitere Kategorien sollen folgen. Der Nutzer kann also Menschen finden, die in der gleichen Stadt wohnen, in der gleichen Branche oder Firma arbeiten oder die gleichen Dinge mögen wie er selbst. Bei der Fotosuche kann der Nutzer unter anderem nach Bildern suchen, bei denen er auf "Gefällt mir" geklickt hat – aber auch nach Bildern seiner Freunde, die vor einem bestimmten Jahr oder an einem bestimmten Ort fotografiert wurden. Bei der Suche nach Orten sind unter anderem Suchphrasen wie "Restaurants in Berlin" und auch "Städte, die meine Freunde besucht haben" vorgesehen. Sucht der Nutzer nach Interessen, würde er beispielsweise Fragen stellen wie "Musik, die meine Freunde mögen", "Sprachen, die meine Freunde sprechen" oder "Filme, die von Film-Regisseuren empfohlen werden".

Suche berücksichtigt Privatsphäre-Einstellungen

Bei den Ergebnissen sollen die Privatsphären-Einstellungen der Nutzer berücksichtigt werden. Es würden nur solche Ergebnisse angezeigt, die entweder als "öffentlich" markiert oder mit dem jeweils Suchenden geteilt wurden, betonte Facebook. Somit sollen Nutzer nur die Ergebnisse sehen, die sie bereits an anderer Stelle in ihrem Facebook-Netzwerk auffinden können.

Facebook kooperiert mit Bing

Es sei "ein neuer Weg für Menschen, Informationen auf Facebook zu finden", erklärte Zuckerberg. Um die Funktion zu nutzen, geben Mitglieder ihre Suchanfrage in ein spezielles Suchfeld in der Kopfleiste der Facebook-Seite ein. Die Antworten werden dann aus den Informationen von Freunden und Facebook-Kontakten herausgefiltert, erklärte Zuckerberg. Bei Suchanfragen nach Informationen außerhalb der Facebook-Welt – zum Beispiel "das neue Album von Rihanna" – springt die Microsoft-Suchmaschine Bing ein und liefert die Ergebnisse.

Konkurrenz für Google und Yelp

Das Online-Netzwerk hatte schon lange die Vorzüge einer "sozialen Suche" betont, bei der die Informationen der eigenen Freunde ausgewertet werden. Bisher war die Suchfunktion bei Facebook jedoch sehr eingeschränkt. Die neuen Möglichkeiten könnten nun Suchanfragen der Nutzer von Google oder Bewertungsportalen wie Yelp abziehen – zum Beispiel, wenn sie lieber nach einem Restaurant suchen, das ihre Freunde mögen. Mit Google streitet Facebook bereits seit Jahren um den Zugang zu Nutzerinformationen. Der Suchmaschinenbetreiber baute zudem mit Google+ ein eigenes Online-Netzwerk auf.

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