Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Internet > Facebook >

Facebook macht neidisch: Studie der TU Darmstadt sorgt für Aufsehen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Facebook macht Nutzer neidisch

22.01.2013, 16:52 Uhr | dpa

Facebook macht neidisch: Studie der TU Darmstadt sorgt für Aufsehen. Junge Frau vor Facebook-Internetseite. (Quelle: imago/Zwei Kameraden)

Facebook macht unzufrieden und neidisch. (Quelle: Zwei Kameraden/imago)

Urlaubsfotos und Jubelmeldungen der Facebook-Freunde schüren Neid und Unzufriedenheit über das eigene Leben. Derart angefressene Nutzer reagieren mit eigenen Erfolgsgeschichten – und drehen so die Neidspirale weiter. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die gemeinsam von der Technischen Universität Darmstadt (TU) und der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) durchgeführt wurde.

Frust, Unzufriedenheit, Neid: Soziale Netzwerke lösen einer Studie zufolge bei einem Teil ihrer Nutzer negative Gefühle aus. Über ein Drittel der von Forschern der Technischen Universität Darmstadt (TU) und der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) befragten Facebook-Nutzer fühle sich während und nach der Nutzung schlecht.

Sie fühlten sich einsam, müde, traurig oder frustriert. Als wesentlichen Grund sehen die Forscher den Neid auf die positiven Nachrichten der Facebook-Freunde. Die Forscher hatten knapp 600 Facebook-Nutzer in Deutschland befragt.

Facebook fördert Neid vor allem durch Urlaubsbilder

"Normalerweise beneiden wir Menschen, die uns ähnlich sind", sagte Projektleiterin Hanna Krasnova von der HU am Montag. Auf Facebook erfahren Nutzer mehr über andere, ihnen ähnliche Menschen, mit denen sie sich vergleichen könnten.

"Jeder vergleicht für sich selbst, wie er abschneidet", sagte Krasnova. "Wenn ein Nutzer anfängt, dauernd diese positiven Nachrichten von all seinen Freunden zu sehen", erläuterte Mit-Autor Thomas Widjaja von der TU, "dann kommt derjenige sich selbst schnell zurückgestuft vor." Besonders Urlaubsbilder machten neidisch.

Neidspirale durch positive Übertreibungen

Um die negativen Gefühle wettzumachen, würden neidische Nutzer dann ebenfalls besonders positive Dinge über sich schreiben. "Diese positiven Nachrichten sind teilweise Übertreibung und teilweise auch einfach Weglassen von Negativem", sagte Widjaja.

So werde eine bestandene Prüfung gefeiert, ein Durchfallen aber stillschweigend übergangen. Die Nutzer stellten ihr Leben auf diese Weise in ein besseres Licht. Damit riefen sie wiederum Neidgefühle bei anderen hervor. Die Forscher sprechen von einer Neidspirale, die dadurch in Gang kommt.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Frische Must-Haves für die aktuelle Herbst-Saison
Trends entdecken bei BAUR
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Internet > Facebook

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017