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Mark Zuckerberg geht in die Politik und gründet Lobbygruppe

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Mark Zuckerberg geht in die Politik

26.03.2013, 11:38 Uhr | dpa

Mark Zuckerberg geht in die Politik und gründet Lobbygruppe. Mark Zuckerberg engagiert sich bald auch in der Politik. (Quelle: dpa)

Facebook-Chef will Milliarden Menschen online bringen. (Quelle: dpa)

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg will sich politisch engagieren und eine Lobbygruppe gründen. Deren Ziel: Die Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland in die USA durch reformierte Einwanderungsgesetze erleichtern. Außerdem sollen Bildung und Forschung finanziell gefördert werden.

Mark Zuckerberg will sich in die Politik einmischen. Der 28-jährige Chef des Online-Netzwerkes Facebook überlege ernsthaft, eine Lobbygruppe zu gründen, berichten mehrere US-Medien. Zuckerberg und andere Führungskräfte aus der Technologiebranche wollten sich damit für eine Reform der Einwanderungsregeln einsetzen, heißt es in einem Bericht auf dem Internet-Portal Politico. Auch Investitionen in naturwissenschaftliche Bildung und Forschung sollen Themen sein, schreibt der Finanznachrichtendienst Bloomberg.

Offener Brief an Präsident Obama

Politico berichtet, die für gewöhnlich als liberal geltenden Technologie-Vertreter hätten sowohl demokratische wie auch republikanische Berater angeheuert. Zuckerberg und andere Führungskräfte wandten sich vor einigen Tagen in einem offen Brief an US-Präsident Barack Obama. Darin warben sie um eine Reform der strengen Einwanderungsgesetze, um mehr hoch qualifizierte Computerexperten ins Land holen zu können. Den Appell unterzeichneten unter anderem auch Yahoo-Chefin Marissa Mayer sowie die Leiter von Cisco und Intel.

Zuckerberg spendet an Schulen

Zuckerberg spendete bereits zuvor 100 Millionen Dollar an Schulen im US-Bundesstaat New Jersey und trat 2011 gemeinsam mit Obama bei Facebook auf. Vor kurzem lud er zu einer Veranstaltung bei sich zu Hause ein, bei der Wahlkampfspenden für den republikanischen Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, gesammelt wurden.

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