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Google beugt sich EU-Wettbewerbshütern

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Google beugt sich den Forderungen der EU-Wettbewerbshüter

15.04.2013, 09:39 Uhr | dpa

Google beugt sich EU-Wettbewerbshütern. Google beugt sich EU-Wettbewerbshütern und will Suche anpassen. (Quelle: imago/Rüdiger Wölk)

Google beugt sich EU-Wettbewerbshütern und will Suche anpassen. (Quelle: Rüdiger Wölk/imago)

Google hat sich den EU-Wettbewerbshütern gebeugt und will die Anzeige seiner Suchergebnisse entsprechenden Forderungen anpassen. Links zur Konkurrenz sollen besser sichtbar werden und Googles eigene Angebote und Werbung sollen besser als solche erkennbar sein. Google will sich mit diesen Zugeständnissen von den Ermittlungen befreien. Die Google-Rivalen fordern indes ein hartes Durchgreifen von den EU-Kartellwächtern.

Google hat sich nach Informationen der Tageszeitung Financial Times bereiterklärt, die Anzeige von Suchergebnissen auf Forderung der EU-Wettbewerbshüter zu verändern. So sollen Links zu rivalisierenden Suchmaschinen prominenter angezeigt und die eigenen Angebote von Google klarer gekennzeichnet werden. Das stehe laut Bericht der Zeitung in den Vorschlägen, die der Internet-Konzern der EU-Kommission unterbreitet habe, um ihre Wettbewerbsermittlungen beizulegen. Google reagierte auf den Bericht lediglich mit der Stellungnahme: "Wir arbeiten weiterhin kooperativ mit der Europäischen Kommission zusammen."

Google-Rivalen hatten Ermittlungen ausgelöst

Die Untersuchungen waren vor mehr als zwei Jahren von Google-Rivalen wie Microsoft und spezialisierten Suchmaschinen wie dem Reisedienst Expedia angestoßen worden. Sie beklagten sich, Google benachteilige ihre Angebote zugunsten eigener Dienste. Der Internet-Konzern konterte stets, man betreibe eine Suchmaschine für die Nutzer und nicht für Konkurrenten. Wer derzeit zum Beispiel nach Flügen sucht, dem zeigt Google gleich unter den bezahlten Werbe-Links zunächst Informationen aus dem eigenen Bestand an.

US-Kartellwächter schritten nicht ein

Die US-Kartellwächter sahen kein Fehlverhalten von Google und stellten ihre Ermittlungen Ende vergangenen Jahres ein. Im Gegensatz dazu forderte die EU-Kommission von Google Veränderungen mit Blick auf die dominierende Position bei der Internet-Suche mit bis zu 90 Prozent Marktanteil.

Regel treffen Google an empfindlichem Punkt

Die neuen Regeln sollen laut der Financial Times besonders in den Bereichen greifen, in denen Google Geld mit der Platzierung von Anzeigen im Umfeld von Suchergebnissen verdienen kann. Wenn es etwa um Treffer zu Restaurants geht, müsse es drei Links zu konkurrierenden Suchmaschinen geben, hieß es. Die Regelungen sollen zunächst für fünf Jahre gelten. Der Suchalgorithmus von Google war von den Ermittlungen nicht betroffen. Wenn die Vorschläge von Google angenommen werden, kann der Konzern die Ermittlungen mit freiwilligen Zugeständnissen beenden.

Google-Konkurrenten fordern Strafmaßnahmen

Dies hatten die von Microsoft angeführten Rivalen bereits für unzureichend erklärt und Strafmaßnahmen seitens der EU-Kommission gefordert. Den Unternehmen gehen die Zugeständnisse des Internet-Konzerns bei der Anzeige von Suchergebnissen nicht weit genug. Das erklärten Vertreter der Organisationen ICOMP und Fairsearch der US-Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Googles angebotene Maßnahmen wären zu wenig, betonte ICOMP-Vertreter David Wood, zumal man die Vorschläge noch nicht im Detail gesehen habe. Jede Lösung müsse einen absolut gleichberechtigten Wettbewerb beinhalten.

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