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Facebook laufen die Mitglieder weg

30.04.2013, 12:40 Uhr | Andreas Lerg

Facebook laufen die Mitglieder weg. Facebook-Chef Mark Zuckerberg (Quelle: imago/UPI Photo)

Facebook-Chef Mark Zuckerberg verliert immer mehr Nutzer. (Quelle: UPI Photo/imago)

Facebook verliert Monat für Monat Millionen Nutzer und das in erster Linie in Kernländern wie den USA aber auch Deutschland. Wie die britische Tageszeitung The Guardian berichtet, sehen sich vor allem junge Menschen immer häufiger nach alternativen sozialen Netzwerken um.

Im März hat Facebook alleine in den USA sechs Millionen Besucher verloren. Das entspricht laut Auswertung der Analysefirma SocialBakers einem Schwund von vier Prozent in den USA. In Großbritannien loggten sich 1,4 Millionen weniger Nutzer bei Facebook ein, was 4,5 Prozent Verlust im Königreich bedeutet. Waren im Januar weltweit noch 1,05 Milliarden Nutzer auf Facebook aktiv, so waren es bereits im Februar 20 Millionen weniger.

Auch in Kanada, Spanien, Frankreich und Deutschland sowie Japan steigen immer mehr Mitglieder aus. In diesen Ländern hat Facebook außerhalb der USA die meisten Nutzer.

Waren in Deutschland im Dezember 2012 noch über 25,38 Millionen Nutzer bei Facebook registriert, so sind es aktuell noch 24,98 Millionen, also 398.160 Nutzer weniger. Am Mittwoch muss Facebook selbst konkrete Zahlen nennen. Als börsennotiertes Unternehmen ist der Internetriese verpflichtet, seine Investoren im anstehenden Quartalsbericht transparent zu informieren.

Nutzer verbringen weniger Zeit auf Facebook

Nicht nur die Mitgliederzahlen selbst sinken in den genannten Kernländern. Nutzer verbringen auch weniger Zeit auf Facebook als früher. Entsprechende Zahlen ermittelte das Marktanalyseunternehmen comScore. Im Dezember war ein US-Nutzer im Durchschnitt 121 Minuten pro Monat auf Facebook aktiv. Im Februar waren es nur noch 115 Minuten.

Immer mehr mobile Nutzer

Facebook selbst teilte mit, dass Menschen immer weniger Zeit an einem normalen Desktop sitzen, um Facebook zu nutzen. Statt dessen nähme die mobile Nutzung mit Smartphones und Tablet-PC zu und läge derzeit bei durchschnittlich 69 Minuten im Monat. Der Wechsel zu mobilen Plattformen, den Facebook auch mit der Android-App Home fördern will, soll laut Analysten aber die generell sinkende Nutzerzeit nicht ausgleichen können, wie The Guardian schreibt.

Langweile treibt die Menschen zu neuen Plattformen

Ian Maude, Spezialist für neue Medien beim Marktforschungsdienstleister Eders Analysis, identifiziert zwei Ursachen. Vor allem in den USA und Großbritannien seinen im Prinzip schon alle bei Facebook registriert, die genau das vor hatten. Zum anderen treibe Langeweile die Leute dazu, etwas Neues auszuprobieren.

Laut Maude bestehe aktuell aber kaum ein Risiko, dass es Facebook so ergehe, wie einst MySpace. MySpace war ein sehr populäres soziales Netzwerk, verlor aber immer mehr Nutzer vor allem an Facebook und spielt heute vor allem in der Musikszene eine gewisse Rolle.

Instagram und Path profitiert vom Facebook-Schwund

Instagram, eigentlich als Dienst zum teilen von Fotos gestartet, wandelt sich immer mehr zum sozialen Netzwerk und boomt vor allem bei jungen Nutzern. So konnte Instagram in den 18 Monaten vor der Übernahme durch Facebook Anfang 2012 über 30 Millionen neue Nutzer verbuchen. Vor allem in den USA freut sich der von einem ehemaligen Facebook-Mitarbeiter gegründete Dienst Path Woche für Woche über eine Millionen neue Nutzer. Auf Path ist die Zahl der möglichen Freunde bewusst auf 150 begrenzt.

Facebook wächst in Südamerika

Teilweise ausgleichen kann Facebook den Schwund in seinen Kernländern durch Mitgliederzuwächse beispielsweise in Südamerika. In Brasilien, wo mittlerweile 70 Millionen Menschen Facebook nutzen, wuchs das Netzwerk im März um sechs Prozent. Aber auch in Indien konnte Facebook im letzten Monat zulegen.

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