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Kim Schmitz alias Kim Dotcom will Google und Twitter verklagen

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Kim Dotcom erwägt Klage gegen Google, Facebook, Twitter und Co.

25.05.2013, 08:24 Uhr | AFP

Kim Schmitz alias Kim Dotcom will Google und Twitter verklagen. Kim Dotcom droht Twitter, Facebook, Google und anderen mit Klagen. (Quelle: imago/Guido Krzikowski)

Kim Dotcom droht Twitter, Facebook, Google und anderen mit Klagen. (Quelle: Guido Krzikowski/imago)

Kim Dotcom droht Google, Facebook, Twitter, der Citibank und weiteren Internet-Größen, sie zu verklagen. Der Megaupload-Gründer, der wegen Urheberrechtsverstößen von der US-Justiz verfolgt wird, wirft den Unternehmen vor, unerlaubt ein auf ihn angemeldetes Sicherheitsverfahren zu nutzen. Er sei allerdings bereit, auf eine Klage zu verzichten, wenn die betroffenen Unternehmen ihm Geld für seine Verteidigung zahlen.

Kim Dotcom alias Kim Schmitz teilte am Donnerstag mit, dass er Schritte gegen Twitter, Goggle, Facebook, die Citibank und andere Firmen erwäge, weil diese von ihm erfundene Sicherheitsmaßnahmen nutzten. Auf Twitter kommentierte er am Donnerstag: "Ich könnte sie anzeigen, wegen dem, was die USA gegen mich unternommen haben."

Kim Dotcom veröffentlicht Patent

Im Internet veröffentlichte er dazu ein US-Patent aus dem Jahre 2000, das ein zweistufiges Authentifizierungsverfahren schützt. Nach eigenen Angaben hat er das Patent für 13 Länder, darunter auch die USA und China angemeldet.

Kim Dotcom schrieb auf Twitter: "Google, Facebook, Twitter, Citibank etc. bieten die Zwei-Schritt-Authentifizierung an. Massive Urheberrechtsverletzung von US-Firmen. Meine Erfindung. Mein Patent." Twitter hatte erst am Mittwoch bekanntgegeben, als Reaktion auf verheerende Hackerangriffe ein derartiges Verfahren einzuführen.

Bei einem zweistufigen Authentifizierungsverfahren wird zusätzlich zum Login mit Benutzernamen und Passwort eine zweite Sicherheitsabfrage durchgeführt. Dabei wird beispielsweise dem Nutzer eine SMS mit einer einmalig gültigen PIN auf das Mobiltelefon geschickt, die er eingeben muss.

Kim Dotcom bietet einen Deal an

Allerdings bietet Dotcom den Unternehmen an, dass er gegen finanzielle Hilfe für sein Verfahren auf eine Anzeige verzichten würde: "Ich rufe um Hilfe. Wir sitzen alle im selben Boot. Helft mir, meine Verteidigung zu bezahlen." Die Kosten für seine Verteidigung bezifferte er auf mehr als 50 Millionen US-Dollar. Anfang Mai beklagte er auch schon mangelnde Hilfe aus seinem Heimatland Deutschland.

Kim Dotcom, der mit bürgerlichem Namen Kim Schmitz heißt und aus Kiel stammt, droht die Auslieferung aus Neuseeland an die USA. Er ist derzeit gegen Kaution auf freiem Fuß. Die US-Behörden werfen ihm vor, mit seinem inzwischen abgeschalteten Onlinedienst Megaupload massiv von der Verbreitung illegaler Raubkopien profitiert zu haben. In Neuseeland ist für August eine Anhörung zu der Frage geplant, ob Dotcom an die USA ausgeliefert werden darf. Die Anhörung wurde schon zweimal verschoben. Bei einer Verurteilung in den USA drohen ihm bis zu 20 Jahren Haft.

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