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Kim Dotcom in Tränen aufgelöst - "größtes Datenmassaker im Internet"

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Kim Dotcom beklagt "größtes Daten- massaker der Internet-Geschichte"

21.06.2013, 08:48 Uhr | t-online.de, AP

Kim Dotcom in Tränen aufgelöst - "größtes Datenmassaker im Internet". Kim "Dotcom" Schmitz. (Quelle: AP/dpa)

Kim "Dotcom" Schmitz wettert über das "größte Datenmassaker". (Quelle: AP/dpa)

Kim Dotcom hat die Löschung von privaten Fotos, Videos und Dokumenten europäischer Nutzer auf den Servern von Megaupload als das "größte Datenmassaker in der Geschichte des Internets" bezeichnet. Er sei in Tränen aufgelöst, teilte er auf Twitter mit und vermutet dahinter Machenschaften des FBI.

Das niederländische Unternehmen Leaseweb hatte zuvor mitgeteilt, es habe alle Megaupload-Daten von 630 Servern gelöscht. Es habe dies getan, nachdem es die Daten ein Jahr auf seine Kosten gespeichert habe und in diesem Zeitraum keine Anfragen erhalten habe, darauf zuzugreifen.

Dotcom bestritt das: Seine Anwälte hätten Leaseweb wiederholt gebeten, die Daten bis zur gerichtlichen Klärung in den USA zu behalten.

Europäische Nutzer von Megaupload betroffen

Die Löschung der Nutzerdaten erfolgte bereits im Februar 2013, wurde Kim Dotcom nach eigenen Angaben aber erst jetzt mitgeteilt. Von der Löschung dürften überwiegend europäische Benutzer von Megaupload betroffen sein.

Leaseweb ist einer von mehreren Internet-Hostern, bei denen Daten von Megaupload gespeichert waren. Auch auf US-Servern sind noch Daten vorhanden. Laut dem FBI stellte beispielsweise der Internet-Hoster Carpathia Hosting in den USA mehr als 1000 Server für Megaupload zur Verfügung.

Kim Dotcom wittert Verrat und Intrige

Dotcom bezeichnet die Löschung der Daten als Verrat und kommentierte via Twitter: "Die #Leaseweb-Server enthielten meine persönlichen Daten zu #Megaupload. Wichtige Beweise zerstört. Wie kann das Gerechtigkeit sein?"

Nach seiner Ansicht habe auch das FBI mit der Löschung zu tun: "Das FBI hat alle meine Daten beschlagnahmt und mir bis jetzt keine Kopien gegeben. Und jetzt sind meine Datensicherungen auf #Megaupload auch weg. Wie praktisch."

An Leaseweb gerichtet schrieb er, dass sich das Unternehmen schämen solle. Leaseweb habe Millionenprofite mit Megaupload gemacht. Die Nutzer von Megaupload und das Internet würden diese Aktion nicht vergessen.

Megaupload-Razzia war illegal

Kim Schmitz alias Kim Dotcom wird vorgeworfen, als Chef des stillgelegten Onlinespeicherdienstes Megaupload Urheberrechtsverletzungen im Wert von über 500 Millionen US-Dollar begangen zu haben.

Im Januar 2012 wurde der gebürtige Kieler auf Bitten der US-Justiz auf seinem Anwesen in Neuseeland festgenommen. Die USA beantragten seine Auslieferung, im Laufe des Auslieferungsverfahrens traten jedoch immer mehr Fehler der Behörden ans Licht. So bezeichnete Neuseelands Oberster Gerichtshof die Megaupload-Razzia wegen Verfahrensfehler als illegal. Im Januar 2013 startete Kim Dotcom seinen neuen Internetdienst Mega, genau ein Jahr nach der Schließung von Megaupload.

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