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Facebook-Troll kündigt Amoklauf an und muss lange hinter Gitter

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Mehr als zwei Jahre Gefängnis für Facebook-Troll

10.07.2013, 12:50 Uhr

Facebook-Troll kündigt Amoklauf an und muss lange hinter Gitter. Schatten vor Facebook-Bildschirm (Quelle: imago/McPhoto)

Facebook-Troll muss für seine Drohungen büßen (Quelle: McPhoto/imago)

Ein britisches Gericht hat einen Facebook-Nutzer zu einer Freiheitsstrafe von über zwei Jahren verurteilt. Wie der britische Guardian meldet, habe der 24-Jährige zunächst mehrere US-amerikanische Schüler verunglimpft, die bei Verkehrsunfällen tödlich verunglückten. Nachdem er auf dem sozialen Netzwerk "spaßeshalber" einen Amoklauf ankündigte, schritten die Behörden ein.

Der Verurteilte hatte auf mehreren Kondolenz-Seiten auf Facebook die Opfer auf das Übelste verunglimpft ("Hipp hipp Hurra, er ist eine tote Drecksau. Ich hoffe, du schmorst in der Hölle"). Persönliche Mitteilungen eines Sheriffs beantwortete er mit Beleidigungen.

Auf einer Kondolenzseite für die Opfer des Amoklaufes von Newtown, bei dem 20 Schüler und sechs Lehrer ums Leben kamen, eskalierte die Konversation. "Mein Vater hat drei Gewehre. Ich werde zuerst ihn töten und seine Leiche in einen Müllcontainer werfen. Dann lasse ich den Motor an und steige schnell ein. Ich töte hoffentlich 200 (von euch), bevor ich mich umbringe."

"Du brauchst Hilfe"

Etliche Schüler hatten die Äußerungen gelesen und waren entsetzt. Doch der Täter beließ es nicht bei der allgemeinen Drohung, sondern schrieb einer 16-jährigen Schülerin persönlich ins Postfach: "Du wurdest ausgewählt, morgen in der Schule eine von meinen Kugeln zu bekommen." Nach kurzer Konversation schrieb sie: "Wow, du brauchst ernsthaft Hilfe" und meldete den Fall der Polizei.

Insgesamt 2900 von über 6000 Schülern aus dem Bezirk Warren County im US-Bundesstaat Tennessee blieben am darauffolgenden Tag zuhause.

Fake-Account bei Facebook

Der Täter trollte zwar nicht unter seinem echten Namen auf Facebook, das FBI fand aber schnell heraus, dass die geschmacklosen Facebook-Nachrichten aus England stammten und kontaktierte die britische Polizei. Den britischen Behörden war der Facebook-Troll kein Unbekannter; bereits mit 16 versuchte er einen Raubüberfall, bei dem er mit einer Axt bewaffnet war.

Über zwei Jahre Haft für Facebook-Troll

Der Facebook-Schreck legte ein umfassendes Geständnis ab und bereute seine Taten, berichtet der britische Nachrichtensender BBC. Dennoch verurteilte der Richter ihn zu einer Haftstrafe von 28 Monaten. Die Nachrichten seien einzig und allein durch zügellose Gehässigkeit motiviert gewesen, sagte der Richter.

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