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Autofahrerin erhält Knöllchen wegen Google Glass

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Unklare Gesetzeslage  

Autofahrerin erhält Knöllchen wegen Google Glass

01.11.2013, 10:57 Uhr | Sebastian Weber, dpa

Autofahrerin erhält Knöllchen wegen Google Glass. Cecilia Abadie bekam einen Strafzettel, da sie Google Glass während der Fahrt benutzte. (Quelle: AP/dpa/Courtesy Cecilia Abadie)

Bekam einen Strafzettel wegen Google Glass: Cecilia Abadie. (Quelle: Courtesy Cecilia Abadie/AP/dpa)

Eine amerikanische Autofahrerin hat Ende Oktober einen Strafzettel erhalten, weil sie beim Fahren die Datenbrille Google Glass trug. Schlechte Nachrichten für den Internetkonzern Google, der seine Datenbrille als praktischen Alltagsgegenstand etablieren möchte und bereits an einer Neuauflage des Geräts arbeitet.

Als wohl erste Autofahrerin hat Cecilia Abadie in San Diego (Südkalifornien) ein Knöllchen bekommen, weil sie hinter dem Steuer Googles Datenbrille Glass trug. Die 44-jährige sei am vergangenen Dienstag bei einer Geschwindigkeitskontrolle von einer Polizeistreife angehalten worden, berichtet die Zeitung Los Angeles Times.

Über ihr Konto bei Google+ machte die Frau den Vorfall öffentlich und schrieb: "Ein Cop hielt mich an und gab mir ein Ticket, weil ich Google Glass während des Fahrens trug! ... Ist Google Glass illegal beim Autofahren oder liegt der Cop falsch? Jeglicher juristische Rat ist willkommen."

Ungenaue Gesetzeslage

Laut der Zeitung verbietet in Kalifornien das Gesetz, dass im Sichtfeld des Fahrers ein Display angebracht ist. Im Detail spricht das Gesetz (V C Section 27602 Television) von Displays im Sichtfeld des Fahrers, die zu Unterhaltungs- oder Arbeitszwecken gedacht sind.

Ausgenommen werden lediglich Bildschirme, die Informationen über das Fahrzeug anzeigen, das Sichtfeld des Fahrers erweitern (zum Beispiel Rückfahrkameras) oder Navigationszwecken dienen.

Google Glass war nicht in Betrieb

In der Diskussion unter ihrem Post auf Google+ gab Abadie an, sie hätte Google Glass während der Fahrt nicht aktiviert, lasse die Brille aber aufgesetzt. Der Polizist argumentierte wohl, dass das Gerät dennoch ihr Sichtfeld beeinträchtige.

Abadie hat angekündigt, sich gegen den Strafzettel zur Wehr zu setzen. Fraglich ist, ob ein Gericht das angegebene Gesetz auf Google Glass anwenden wird. Das Gerät werde zwar zu Unterhaltungszwecken eingesetzt, könnte gleichzeitig aber auch ein Navigationsgerät ersetzen – gleiches gilt für Smartphones. Googles neue Entwicklung sieht aus wie eine Brille, zeigt aber Informationen auf einem kleinen integrierten Display an.

Google Glass könnte vermehrt zu Problemen führen

Google weist alle Nutzer von Google Glass darauf hin, dass diese sich erkundigen sollen, ob die Benutzung der Datenbrille während der Fahrt in ihrem Bundesstaat erlaubt ist oder nicht. Dennoch dürfte der Fall und dessen Ausgang für den Internetkonzern interessant sein. Immerhin möchte der Suchmaschinengigant Google Glass als praktischen Alltagsgegenständ populär machen.

Ende Oktober hatte Google angekündigt, noch in diesem Jahr eine zweite Auflage der Datenbrille zu veröffentlichen. Die Neuauflage soll auch mit herkömmlichen Brillen funktionieren und über einen Monokopfhörer verfügen.

Datenbrille soll stärker verbreitet werden

Außerdem plant Google, das neue Google Glass mehr Menschen zugänglich zu machen. Bisherige Tester des Geräts können in einigen Wochen Freunde in das Betaprogramm einladen, sodass diese sich die Datenbrille ebenfalls bestellen können – die erste Schwung Google Glass kostete im Februar 2013 jedoch etwa 1500 Dollar.

Die Datenbrille soll Gerüchten zufolge im Jahr 2014 auf den Markt kommen und könnte dann zwischen 300 und 500 Dollar kosten. Durch eine höhere Verbreitung könnte es künftig vielleicht öfter zu vergleichbaren Problemen kommen.

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