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Mobbing im Internet: Tipps für Betroffene und Eltern

28.01.2014, 13:11 Uhr | ag (IP)

In sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter sind laut einer Forsa-Studie bereits Dreiviertel der deutschen Internetnutzer aktiv. Die Anmeldung und Verbreitung von Informationen in den Netzwerken ist denkbar einfach und eröffnet damit auch ein neues gesellschaftliches Problem: das Cybermobbing. Informieren Sie sich im Vorfeld, um gegen Mobbing im Internet vorgehen zu können.

Was ist Cybermobbing?

Als Mobbing im Internet (umgangssprachlich Cybermobbing ) werden unter anderem die Veröffentlichungen von Fotos, Videos oder Kommentaren im Internet bezeichnet, die der Diffamierung von Personen dienen. Bereits 20 Prozent der zehn- bis 20-jährigen Jugendlichen sind von Mobbing im Internet als Täter aktiv oder als Opfer betroffen. Das Internet ist anonym – so kann Mobbing subtil, effektiv und für lange Zeit unentdeckt von Usern als Angriff genutzt werden.

Wie auch die Online-Ausgabe des „Spiegel” berichtet, nehmen Fälle von Suiziden aufgrund von Cybermobbing zu und zeigen, dass dies nicht mehr nur ein belächeltes Phänomen ist, sondern eine schwerwiegende psychologische Belastung für Betroffene darstellt.

Mobbing im Internet vorbeugen – Tipps für Eltern

Eine effektive Methode, um Cybermobbing vorzubeugen, ist Aufklären und Zuhören. Nehmen Sie aktiv an den Internetgewohnheiten Ihres Kindes teil. Erklären Sie ihm genau, welche Fotos lieber nicht hochgeladen werden sollten und welche Kommentare überflüssig sind. Schützen Sie sensible Daten vor allem in sozialen Netzwerken wie Facebook , Twitter und Co. und besprechen Sie die Gründe mit Ihrem Kind ausführlich.

Machen Sie Ihrem Kind außerdem deutlich, welche Folgen Mobbing im Internet für Täter und Opfer hat. Sind Sie selbst kein aktiver Internetnutzer, lassen Sie sich von Ihrem Kind die genutzten Netzwerke und Internetseiten zeigen und erklären – so signalisieren Sie Interesse und erfahren außerdem viel über das Nutzungsverhalten Ihres Kindes.

Sollte Ihr Kind Probleme in der Schule oder dem Freundeskreis haben und sich zurückziehen oder niedergeschlagen sein, nehmen Sie das Problem unbedingt ernst. Sprechen Sie gemeinsam über die Probleme und zeigen Sie vor allem Verständnis für die Wichtigkeit der Internetpräsenz. Falls das Thema nicht bereits in der Schule angesprochen wurde, schlagen Sie auch bei Elternabenden vor, das Problem im Unterricht zu behandeln.

Cybermobbing: So können Sie sich wehren

Haben Sie die Gewissheit, dass es sich um Cybermobbing handelt, ist Ihr aktives Eingreifen gefragt. In vielen Fällen lässt sich recht einfach herausfinden, wer für die Mobbingattacken verantwortlich ist – vor allem, wenn die Profile der Täter in den betroffenen sozialen Netzwerken frei zugänglich sind. Gehören die Täter beispielsweise in den Klassenverband Ihres Kindes, können Sie diese direkt ansprechen, mit deren Eltern in Kontakt treten oder sich an die Schule wenden.

Werden Sie durch Arbeitskollegen, ehemalige Partner, alte Bekannte oder gar von Ihrem Chef gemobbt , versuchen Sie auch hier, die Situation in einem Gespräch zu klären. Sollte das zu keinem Ergebnis führen, kontaktieren Sie den Anbieter des betroffenen Internet-Dienstes. Gefälschte Profile in öffentlichen Netzwerken und diffamierende Fotos oder Videos müssen dann vom Anbieter gelöscht werden. Bestimmte E-Mail-Adressen oder Telefonnummern können Sie zudem sperren lassen.

Sichern Sie in jedem Fall Beweise und erstatten Sie Anzeige gegen den Täter. Da eine strafrechtliche Verfolgung langwierig sein kann, suchen Sie sich zusätzliche Unterstützung in Foren, durch Beratungsstellen und einen Anwalt.

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