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Facebook übernimmt Oculus Rift: So funktioniert die Computer-Brille

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So funktioniert Facebooks Neuerwerbung Oculus Rift

26.03.2014, 15:39 Uhr | t-online.de, dpa

Facebook übernimmt Oculus Rift: So funktioniert die Computer-Brille. Mit der Oculus Rift taucht der Träger in eine virtuelle Welt ein. (Quelle: dpa)

Mit der Oculus Rift taucht der Träger in eine virtuelle Welt ein. (Quelle: dpa)

Facebook will zwei Milliarden US-Dollar für die Start-up-Firma Oculus VR ausgeben. Das Produkt der Firma ist eine spezielle 3D-Brille, die ihre Träger in eine virtuelle Welt eintauchen lässt. Wie Facebook-Chef Mark Zuckerberg sein soziales Netzwerk und die Oculus Rift genannte Brille zusammenbringen will, ist noch nicht ganz klar. Wir können aber erklären, wie die "VR-Brille" funktioniert.

Die Oculus Rift sieht aus wie eine Kreuzung aus Ski- und Taucherbrille, bietet allerdings nicht deren Durchblick. Der Träger der VR-Brille – VR steht für Virtuelle Realität – schaut auf einen sieben Zoll (17,8 cm) großen Bildschirm, der im Sichtfeld der Brille montiert ist. Die darauf dargestellten Szenen wirken durch die kurze Distanz zum Auge für den Nutzer so, als befände er sich mitten drin, anstatt das Ganze von außen zu betrachten.

Da auch Kopfhörer zum Konzept gehören, damit der Nutzer die virtuelle Welt auch hören und damit noch intensiver erleben kann, schottet er sich durch die Brille von seiner Umwelt ab.

Umschauen dank diverser Sensoren

Die Brille ist mit diversen Sensoren gespickt, die die Kopfbewegungen des Nutzers in Echtzeit erfassen. Die Bewegungsdaten werden an den angeschlossenen Computer oder auch eine Spielekonsole weitergeleitet, damit das Bild ebenfalls in Echtzeit an diese Bewegungen angepasst werden kann. Schaut der Nutzer nach links, rechts, oben oder unten, wird die Perspektive auf dem Display der Brille mit geschwenkt. Damit kann sich der Träger der Oculus Rift tatsächlich in der virtuellen Welt umschauen.

Bei einem normalen Computerspiel vor dem heimischen Monitor beziehungsweise Fernseher muss der Spieler die Perspektive mit einem Knopf des Controllers steuern und sieht dann, wie sich das Bild auf dem Flachbildschirm ändert. Die VR-Brille soll ein viel authentischeres Erlebnis bieten, weil der Spieler den Eindruck hat, sich selbst im Szenario des Spiels zu bewegen. Spiele und andere Programme müssen speziell angepasst werden, um mit Oculus Rift zu funktionieren. Softwareentwicklern werden dafür die nötigen Programm-Bausteine und Treiber zur Verfügung gestellt.

Oculus Rift wiegt fast ein halbes Kilo

Die VR-Brille Oculus Rift ist derzeit noch in der Entwicklung. In der aktuellen Vorserienversion hängt die 400 Gramm schwere Brille noch an diversen Kabeln für die Stromversorgung und den Anschluss an das Steuergerät. Das Display ist eine Spezialentwicklung mit erhöhter Helligkeit und einer besonders hohen Bildwiederholungsrate für schnelle Reaktionszeiten.

Wann die Brille für Verbraucher auf den Markt kommt, steht nach fast zwei Jahren Entwicklungszeit immer noch offen. Immerhin hat das Unternehmen 40.000 Entwickler-Versionen verkauft. Die satte Finanzspritze durch die Übernahme durch Facebook könnte die Entwicklung beschleunigen. Sony entwickelt derzeit unter dem Namen Projekt Morpheus ebenfalls eine VR-Brille, die für die hauseigene Spielekonsole PS 4 gedacht ist.

Nicht verwechseln mit Google Glass

Es ist falsch, die Oculus Rift mit der Datenbrille Google Glass zu vergleichen, denn die beiden Konzepte unterscheiden sich fundamental. Google Glass nutzt Augmented Reality (AR), was man mit "erweiterter Realität" übersetzen kann. Der Nutzer trägt die Datenbrille und schaut damit die "echte Welt" an, während die Datenbrille nützliche Informationen in das Sichtfeld einblendet. Mit der VR-Brille Oculus Rift blendet der Träger die echte Welt für einen begrenzten Zeitraum aus, um in eine virtuelle Welt einzutauchen.

Wer die Google Glass-Brille auf der Nase hat, kann damit den ganzen Tag durch die Gegend laufen, denn sie ist alltagstauglich. Die Oculus Rift wird eher stationär benutzt. Zum einen ist sie von einer Kabelverbindung oder später vielleicht einer Funkverbindung beispielsweise mit einer Spielekonsole abhängig. Zum anderen dürfte der Versuch, ohne Sicht auf die Umgebung umher zu laufen, schnell schmerzhaft enden.

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