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Illegales Streaming: Porno-Branche geht gegen Piraten vor

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Illegales Streaming  

Porno-Branche kämpft für Bezahlung ihrer Arbeit

18.05.2014, 14:51 Uhr | mmh, t-online.de

Illegales Streaming: Porno-Branche geht gegen Piraten vor. Die Porno-Branche kämpft für faire Bezahlung. (Quelle: Payforyourporn.org)

Die Porno-Branche kämpft für faire Bezahlung. (Quelle: Payforyourporn.org)

Diese Kampagne richtet sich gegen Porno-Piraterie im Netz: "Pay for your Porn". Die Organisatoren fürchten um die Qualität hochwertiger Erotikfilme. Vor allem Streaming-Portale wie Youporn, Red Tube oder Pornhub haben sie im Visier.

Für Pornos zahlen

"Fürs Stöhnen löhnen" und andere platte Sprüche in den sozialen Medien bringen es auf den Punkt, um was es bei #Payforyourporn P4YP geht. 18 Pornoportale haben sich unter PayForYourPorn.org zusammengeschlossen, um auf Twitter, Facebook und Youtube ihr Anliegen voranzutreiben: Pornos nur gegen Geld.

"Captain America" - Samuel L. Jackson war der Auslöser

Auslöser für den Aufruf an die Porno-Zuschauer war ein Statement eines Hollywood-Stars. US-Schauspieler Samuel L. Jackson hatte in einem Interview zu seinem Film "Captain America - The Winter Soldier" Gratis-Streaming-Portale wie Redtube als eine der großartigsten Errungenschaften der letzten 50 Jahre gepriesen.

Das empörte die Porno-Industrie. "Piracy kills Quality Porn" - Piraterie tötet Qualitäts-Pornos, heißt ein weiteres Motto der Aktion. Nur durch faire Bezahlung lassen sich auch weiterhin hochwertige Erotikfilme drehen, argumentieren die Macher der Kampagne, das schließe aber das Vorgehen der Streaming-Portale aus. Mit zwei Dingen kann ein User die Porno-Industrie und ihre Kampagne unterstützen: Man kann sich auf einem Bezahl-Portal anmelden und für jeden Porno, den man anschaut, zahlen oder man kann die Aktion gegen Sexfilm-Raubkopien per Twitter und Facebook verbreiten.

Netzgemeinde ist zögerlich

Doch nur zögerlich folgt die Netzgemeinde dem Aufruf, Pornohersteller und -Darsteller zu unterstützen, schließlich will man sich nicht das Etikett "Porno" an die diversen Profile im Netz heften.

Fünf gute Gründe zu zahlen

Im Branchen-Medium "ZDnet" nennt der Jurist Steven A. Shaw fünf Gründe, warum man für Pornos zahlen sollte:

  • Um Peinlichkeiten zu vermeiden: Wird man erwischt und wegen illegalem Streaming angezeigt, wird der Name öffentlich - für Kollegen, die Familie, den Chef.
  • Es gibt genügend Gratis-Pornos, die mit zahlreichen Werbeanzeigen versehen sind und in schlechter Qualität produziert sind, aber sie sind nicht illegal.
  • Porno ist günstig, DVDs und Downloads sind nicht teuer.
  • Auch Pornostars müssen Miete zahlen. Pornodarsteller ist ein Beruf, wer ihn ausübt, hat Ausgaben wie alle anderen Arbeitnehmer. Wer Pornos illegal guckt, betrügt sie um ihren Lohn
  • Wenn keiner dafür bezahlt, werden keine Pornos mehr produziert: es bleiben die Billig-Produktionen von Amateuren, die es aus Spaß tun. "Wenn du nicht willst, dass Pornos die Qualität von Gitarren-Tutorials haben und die Schauspieler auch so aussehen wie die Leute in diesen, dann solltest du zahlen."

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