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Neuer Abo-Dienst: YouTube will Videos bekannter Musiker sperren

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Streit um Abo-Musikdienst  

YouTube will Videos bekannter Musiker sperren

18.06.2014, 17:18 Uhr | t-online.de, dpa

Neuer Abo-Dienst: YouTube will Videos bekannter Musiker sperren. YouTube streitet sich mit kleineren Plattenfirmen über einen geplanten Abo-Service. Sollte es zu keiner Einigung kommen, könnten künftig Musik-Videos auf der Video-Plattform vermehrt gesperrt werden. (Quelle: dpa)

YouTube streitet sich mit kleineren Plattenfirmen über einen geplanten Abo-Service. Sollte es zu keiner Einigung kommen, könnten künftig Musik-Videos auf der Video-Plattform vermehrt gesperrt werden. (Quelle: dpa)

YouTube hat den baldigen Start eines eigenen Musik-Abo-Dienstes angekündigt. Wie die Wirtschaftszeitung Financial Times berichtet, sorgte die Google-Tochter bei mehreren unabhängigen Musikverlegern aber für reichlich Unmut. Denn wer bei dem Abo-Dienst nicht mitmachen will, droht mit seinen Videos komplett von der Videoplattform zu verschwinden.

Im Streit zwischen YouTube und unabhängigen Musik-Labels könnten Künstler wie Adele, Radiohead oder die Arctic Monkeys von der Google-Plattform verschwinden. Es geht um die Vergütung bei einem neuen Abo-Dienst, die Independent-Firmen lehnen das Google-Angebot als zu niedrig ab. YouTube hält dagegen, dass faire und übliche Preise gezahlt würden.

YouTube hat keine Geduld mehr

YouTube-Manager Robert Kyncl sagte der Financial Times, die Plattform wolle nicht mehr auf die unzufriedenen Musikfirmen warten und das Angebot auch ohne sie starten. Schließlich hätten Plattenfirmen, die 95 Prozent der Musikindustrie vertreten (wie Warner, Universal oder Sony), den neuen Konditionen zugestimmt.

Für Aufsehen sorgt die Antwort auf die Frage, was mit den Videoclips der Musikfirmen passiert, die nicht bei dem neuen Abo-Dienst mitmachen. Der Financial Times sagte Kyncl, YouTube werde "in wenigen Tagen" damit anfangen, Videos zu blockieren. Damit solle sicher gestellt werden, dass alle Inhalte auf der neuen Plattform unter die neuen Vertragsbedingungen fallen. Google bestätigte dem amerikanische Technik-Blog Gizmodo die Aussagen im Bericht der Financial Times.

Ohne die Teilnahme am neuen Abo-Dienst droht den Musik-Labels vor allem wirtschaftlicher Schaden. Sollte die Situation tatsächlich soweit eskalieren, dass YouTube die Videos der kleinen Labels blockiert, fallen die Werbeeinnahmen für die bisher abrufbaren Musik-Videos weg.

Europäische Kommission soll schlichten

Die betroffenen Plattenfirmen und Künstler fühlen sich erpresst und hoffen nun auf Unterstützung der Europäischen Kommission. Sie forderten diese auf einzugreifen, da aus ihrer Sicht Google und YouTube ihre Marktmacht missbrauchen würden. Der Aufruf ging Anfang Juni von den Musik-Verbänden WIN (Worldwide Independent Network), IMPALA (europäischer Independet-Verband) und dem deutschen Verband VUT (Verband unabhängiger Musikunternehmer e.V.) aus.

In Deutschland sind wegen des Dauerstreits der Plattform mit der Verwertungsgesellschaft Gema ohnehin weniger Musikvideos verfügbar als in anderen Ländern.

YouTube will Spotify Konkurrenz machen

Ähnlich wie beim Musik-Streamingdienst Spotify will YouTube seinen Nutzern werbefreie Musikvideos gegen eine monatliche Gebühr anbieten. Über eine Download-Funktion sollen Kunden zudem auch bei getrennter Internetverbindung (zum Beispiel auf dem Smartphone) Musik-Clips anschauen können.

Interne Tests des Dienstes sollen laut Aussagen des YouTube-Managers in den kommenden Tagen bereits starten. Im Verlauf des Sommers soll der Abo-Service öffentlich zugänglich werden. Wie hoch die monatliche Gebühr sein wird, ist jedoch noch nicht bekannt.

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