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Google-Tochter YouTube Abo-Dienst für Musik

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YouTube einigt sich im Streit um Abo-Dienst

12.11.2014, 18:31 Uhr | t-online.de, dpa

Google-Tochter YouTube Abo-Dienst für Musik. Alex Turner, Sänger der britischen Band Arctic Monkeys.  (Quelle: dpa)

Musiker wie der Sänger Alex Turner von den Arctic Monkeys wollten sich von YouTube nicht erpressen lassen. (Quelle: dpa)

Der Weg für das Musik-Abo auf YouTube ist offenbar geebnet. Die Google-Tochter hat sich laut einem Bericht der "Financial Times" mit unabhängigen Musiklabels über die Vergütung der Musiker geeinigt. Die Independent-Firmen, die Musiker wie Adele oder die Arctic Monkeys betreuen, hatten das ursprüngliche Google-Angebot als zu niedrig abgelehnt. YouTube drohte daraufhin, die Musiker komplett von der Plattform zu verbannen.

YouTube wolle nun in wenigen Wochen seinen Abo-Dienst starten, hieß es in der "Financial Times" unter Berufung auf informierte Personen. Bei dem Abo-Angebot sollen Nutzer ohne Werbeunterbrechungen Musik hören und Videoclips ansehen können. Google könnte der Musikindustrie so höhere Online-Einnahmen bescheren.

Was kostet das YouTube-Abo?

YouTube kommt auf rund eine Milliarde Nutzer. Selbst wenn nur ein geringer Teil von ihnen für einen Abo-Dienst bezahlt, könnte der Dienst bisherige Streaming-Anbieter in den Schatten stellen. Die Marktanalysten von Midia Research sagen dem Dienst sogar einen Umsatz von 500 Millionen US-Dollar im ersten Jahr voraus. Derzeit ist jedoch noch nicht bekannt, zu welchem Preis YouTube das Musik-Abo anbieten wird.

Zum Vergleich: Spotify, der Marktführer beim Musik-Streaming, hat derzeit 12,5 Millionen zahlende Nutzer. Das Abo kostet 9,99 Euro im Monat. Nutzer können Spotify auch kostenlos nutzen, müssen dann aber Werbeeinblendungen und eine schlechtere Audioqualität in Kauf nehmen.

Zoff um Spotify

Allerdings sind die Verdienstmöglichkeiten für Künstler bei Streaming-Diensten umstritten. Ende letzten Jahres bezahlte Spotify einem Musiklabel 0,5 Euro-Cent wenn ein Lied abgespielt wurde. Aus diesem Grund hat Taylor Swift Anfang November alle ihre Songs aus Spotify zurückgezogen.

Spotify-Chef Daniel Ek entgegnete den Vorwürfen mit eigenen Zahlen. In einem Blog-Eintrag erklärte Ek, das Spotify seit seinem Marktstart 2008 mehr als zwei Milliarden US-Dollar an die Musikindustrie gezahlt habe – die Hälfte davon allein im letzten Jahr. Die Platin-Musikerin Taylor Swift dürfe zudem noch auf Einnahmen in Höhe von etwa sechs Millionen Dollar hoffen. Weniger bekannte Musiker, deren Songs vielleicht 500.000 Mal abgespielt wurden, könnten immerhin mit 3000 bis 4000 Dollar rechnen.

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