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Facebook will noch mehr Nutzerdaten für Werbung auswerten

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Facebook will noch mehr Nutzerdaten auswerten

14.11.2014, 07:34 Uhr | dpa

Facebook will noch mehr Nutzerdaten für Werbung auswerten. Facebook Apps. (Quelle: dpa)

Facebook hat seine Datenschutzrichtlinien überarbeitet und will mehr persönliche Daten. (Quelle: dpa)

Facebook hat seine Datenschutzrichtlinien überarbeitet und räumt sich damit weitere Rechte an den Nutzerdaten ein. Auch hierzulande will Facebook so mehr Informationen über seine Nutzer auswerten, um ihnen relevantere Werbung zu zeigen. Wer das nicht will, kann die Funktion allerdings abschalten.

Mit den neuen Datenschutzrichtlinien will Facebook auch die Einführung neuer Dienste und Funktionen in Europa vorbereiten. Beispielsweise die Funktion "Freunde in der Nähe", die es in den USA schon seit April gibt.

Über diese Funktion kann ein Nutzer sehen, welche seiner Facebook-Freunde in Reichweite sind, um sich dann mit ihnen über die Facebook-App zu verabreden. Dazu ist eine möglichst genaue Ortung der Nutzer nötig.

Personalisierung kann abgeschaltet werden

Außerdem will Facebook unter anderem Informationen über besuchte Internetseiten und die genutzte Apps auswerten, um noch besser maßgeschneiderte Werbung auszuliefern.

Die Nutzer können diese Personalisierung jedoch abschalten. Diese Einstellung gelte dann automatisch für alle Geräte, erklärte Facebooks Datenschutz-Chefin Erin Egan der Nachrichtenagentur "dpa".

Neuer Lernbereich für die Privatsphäre

Ein neuer Bereich mit dem Namen "Grundlagen zur Privatsphäre" ("Privacy Basics") solle Nutzern besser erklären, wie Facebook funktioniert, sagte Egan. "Es ist hauptsächlich ein Lern-Angebot." Unter anderem solle es dort zunächst 15 Video-Anleitungen zu den am häufigsten gestellten Fragen geben, etwa wer Beiträge sehen kann oder wie Mitglieder unerwünschte Nutzer blockieren können.

Mit der Einrichtung des neuen Bereichs seien zugleich die eigentlichen "Datenverwendungsrichtlinien" verschlankt worden. "Wir haben die Informationen über einzelne Produkte in 'Privacy Basics' verlagert", erklärte Egan. "Der Großteil der Datenschutz-Regeln ist unverändert geblieben."

Das ist neu in Facebooks Datenschutzbestimmungen

Zu den wesentlichen Neuerungen gehörten Vorgaben zum Umgang mit Bezahlinformationen bei Einkäufen auf der Facebook-Plattform. Dabei geht es um Zahlungsdaten wie Kartennummern, aber auch um Informationen über die Einkäufe. Nutzer werden dabei die Angaben über einzelne gekaufte Artikel löschen können, erklärte Egan.

Der "Kaufen-Button", für den die Datenschutz-Bestimmungen hauptsächlich angepasst wurden, ist in Deutschland noch nicht allgemein verfügbar. Mit dieser Schaltfläche sollen Nutzer in Zukunft direkt aus Facebook heraus beispielsweise Musik oder Videos kaufen können. Laut Medienberichten arbeitet Facebook auch an einer Bezahlfunktion für seine Chat-App "Messenger".

Mehr Kontrolle über angezeigte Werbung

Außerdem macht die Aktualisierung der Datenschutz-Regeln den Weg für ortsbasierte Werbeanzeigen frei, sofern der Nutzer seinen Aufenthaltsort mit Facebook teilt. Damit kann das soziale Netzwerk ihm dann beispielsweise Werbung von Geschäften in seiner unmittelbaren Nähe anzeigen.

Über Facebooks "Werbeanzeigen-Einstellungen" sollen Nutzer besser kontrollieren können, welche Werbung sie eingeblendet bekommen.

WhatsApp-Daten bleiben separat

Das Versprechen, dass Nutzerdaten des Kurznachrichtendienstes WhatsApp nicht mit den Facebook-Informationen verknüpft werden, bleibe bestehen, versicherte Egan. Im Text der Datenschutz-Regeln wird das allerdings nicht ausdrücklich erwähnt. Im Gegenteil: In den Bestimmungen räumt sich Facebook das Recht ein, Daten mit anderen Diensten des Konzerns auszutauschen.

Die mehr als 1,3 Milliarden Facebook-Nutzer können nun zunächst eine Woche lang die geplanten Änderungen kommentieren. Die einstige Möglichkeit, über Regeländerungen abzustimmen, hatte Facebook nach schwacher Beteiligung abgeschafft. Zuletzt waren die Datenschutz-Regeln im November 2013 angepasst worden.

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