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Die peinlichsten E-Mail-Pannen

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Kuriose E-Mail-Pannen  

1300 Mitarbeiter versehentlich per E-Mail gefeuert

07.03.2016, 15:29 Uhr | t-online.de

Die peinlichsten E-Mail-Pannen. Nicht aufgepasst: Die dümmsten E-Mail-Pannen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Nicht aufgepasst: Die dümmsten E-Mail-Pannen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Als Ray Tomlinson vor über 40 Jahren mit der @-Adresse den Büroalltag revolutionierte, ahnte niemand, welche Bedeutung das haben würde. Seitdem sind Freud und Leid eng mit dem als "Klammeraffe" verspotteten Zeichen verknüpft. Wir geben eine Auswahl der peinlichsten E-Mail-Pannen.

Was wäre die E-Mail ohne Verteiler? Die wohl dümmste Panne leistete sich die Versicherungsgesellschaft Aviva. 2012 feuerte ein Angestellter die gesamte Belegschaft des Investments-Zweigs des zweitgrößten Versicherers in England. Die E-Mail war eigentlich nur für einen einzelnen Mitarbeiter bestimmt, doch ein Tippfehler machte aus dem Schreiben eine Massenentlassung.

Auch der Deutsche Bundestag blieb nicht von unfreiwillig losgetretenen Nachrichten-Lawine verschont. Im selben Jahr wurde das Parlament fast arbeitsunfähig gemacht. Eigentlich wollte eine Angestellte nur eine einfache Anfrage versenden. Doch die Mitarbeiterin verklickte sich. Im Internet hagelt es Spott über die E-Mail von Babette.

New York Times belästigt acht Millionen

Jenseits des Atlantiks bekleckerte man sich ebenfalls nicht mit Ruhm. Die renommierte US-Zeitung New York Times leistete sich die bis dahin größte E-Mail-Panne. Mehr als acht Millionen Menschen erhielten eine Marketing-E-Mail, die lediglich an 300 ehemalige Abonnenten versendet werden sollte.

Für den größten Lacher sorgte ein Verteiler der Informatik-Studenten an der Universität in New York. Anstatt eine offizielle E-Mail seiner Uni an seine Mutter weiterzuleiten, antwortete er versehentlich dem gesamten Mail-Verteiler mit annähernd 40.000 Empfängern. Seine Mitstudenten nutzten den Fehler schamlos aus und bombardierten einander mit Texten, Links, Bildern und Videos.

Bußgeld wegen E-Mail-Panne

Gar nicht zum Lachen zumute war es Kunden eines bayerischen Handelsunternehmens. Ein Mitarbeiter des Unternehmens hatte 2013 eine E-Mail an einen Kunden-Verteiler verschickt, deren Mail-Adressen offen zu sehen waren. Der Fall rief das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) auf den Plan. Die Rüge folgte prompt, ebenso ein Bußgeld.

Längst zur Pflicht-Kür erklärt, ist das Bedienfeld "BCC" im Mail-Programm, also die Blind Carbone Copy, heutzutage aus dem Büro-Alltag nicht mehr wegzudenken. Freilich schützt auch der anonyme Briefkopf nicht vor Peinlichkeiten, da oft bedenkenlos jede Mail weitergereicht wird, die im Postfach landet.

Die Deutschen und das Virus

Ein typisches Beispiel ist der Good-Times-Hoax, eine angebliche E-Mail, die Anwender davor warnt, keine E-Mails mit dem Betreff "Good Times" (zu deutsch: Gute Zeiten) herunterzuladen oder zu lesen, da die E-Mail viral ist und die Festplatte löschen würde. Die Warnung vor diesem "Virus" verbreitete sich 1994 und in den folgenden Jahren millionenfach über den elektronischen Postweg. Sogar mehrere Zeitungen und Fachinstitutionen veröffentlichten die Warnung.

Die damals vermeintliche Gefahr durch Viren, die sich per E-Mail verbreiten und Bürostuben lahmlegen, wurde allerdings erst Jahre später Wirklichkeit, beispielsweise durch die Schadsoftare Loveletter. Millionen Büroangestellte klickten auf den Anhang von E-Mails mit dem "I love you"-Betreff, die dem Anschein nach von Bekannten oder Kollegen stammten.

Ja nicht weiterleiten

Im Jahr 2002 – viele Deutsche entdeckten zu Hause gerade erst das Internet – schlug der "Teddybärenvirus" hohe Wellen. Die im engsten Familien- und Freundeskreis weitergeleitete Falschmeldung behauptete, dass die Windows-Datei JDBGMGR.exe ein Virus sei und daher gelöscht werden sollte. Tatsächlich gehört diese Datei, deren Icon ein grauer Teddybär ist, zum Microsoft Internet Explorer.

Die Folge: Tausende Nutzer, die den gutgemeinten Tipp der E-Mail beherzigten und die besagte Datei von ihrem PC entfernten, beschnitten unwissentlich ihren Internet-Zugang.

Heutzutage lacht man über solche Dummheiten. Immer mehr Menschen nehmen Abstand von der E-Mail und kommunizieren anders. Freilich bleiben auch bei WhatsApp, Facebook und Co. Bedienfehler nicht aus. Die Grenzen verschieben sich. Als Facebook-Party und Shitstorm hallen die kleinen und großen E-Mail-Sünden vergangener Tage nach – manche lösen Kopfschütteln aus, andere sind einfach nur gefährlich.

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