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Bitcoin: Craig Steven Wright outet sich als Gründer Satoshi Nakamoto

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Endlich geklärt  

Australischer Unternehmer Wright soll Bitcoin-Erfinder sein

02.05.2016, 13:57 Uhr | dpa

Bitcoin: Craig Steven Wright outet sich als Gründer Satoshi Nakamoto. Bitcoins sind seit 2009 im Umlauf (Quelle: dpa)

Bitcoins sind seit 2009 im Umlauf (Quelle: dpa)

Der australische Computerexperte und Unternehmer Craig Steven Wright ist nach eigenen Angaben Erfinder der Digitalwährung Bitcoin. Der BBC und der Zeitschrift "Economist" habe er Beweise vorgelegt, berichten beide Medien. Damit enden jahrelange Spekulationen, wer für die Internet-Währung verantwortlich ist.

Wright sei Eigentümer von Bitcoins, die nur der Gründer besitzen könne, berichtete die BBC. Vor ein paar Monaten kam Wrights Name schon einmal auf, nachdem durchgesickerte Dokumente auf ihn hinwiesen. Doch damals äußerte er sich nicht. "Ich wollte keine Öffentlichkeit, aber ich will jetzt, dass die Sache ein für alle mal geklärt ist", sagte Wright dem "Economist". 

Der "Economist" ließ jedoch eine Hintertür für Zweifel offen: "Unsere Schlussfolgerung ist, dass Mr. Wright sehr wohl Mr. Nakamoto sein kann – aber auch dass wichtige Fragen bleiben. Möglicherweise werde nie zweifelsfrei geklärt werden können, wer Bitcoin wirklich geschaffen habe. 

Pseudonym Satoshi Nakamoto

Der Bitcoin-Gründer war bislang nur als "Satoshi Nakamoto" bekannt. Wright gab an, er habe sich für sein Pseudonym vom Namen eines japanischen Philosophen aus dem 17. Jahrhundert inspirieren lassen, Tominaga Nakamoto.

Die Identität des Bitcoin-Erfinders blieb bisher ein Geheimnis, das viele beschäftigte. Ein Grund ist auch, dass ihm nach einigen Schätzungen eine Million Bitcoins gehören soll. Das Paket wäre zurzeit rund 400 Millionen Euro wert.

Was sind eigentlich Bitcoins?

Bitcoins sind eine im Internet entstandene digitale Währung. Sie war 2009 als Antwort auf die Finanzkrise erfunden worden – als eine von Staaten, Zentralbanken und anderen Finanzinstituten unabhängige Währung. Bitcoins können im Internet mit etablierten Währungen wie Dollar oder Euro gekauft werden. Das virtuelle Geld wird durch komplexe Verfahren berechnet, der Wechselkurs zu echten Währungen schwankt stark.

Der Ruf der Währung erlitt in den vergangenen Jahren häufig Kratzer – unter anderem nachdem herauskam, dass Drogen auf dem illegalen Online-Handelsplatz Silk Road über Transaktionen mit Bitcoin verkauft wurden.

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