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Google I/O 2016: Namen für Android N gesucht - das wird neu

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Wer hat die Idee?  

Das neue Android braucht dringend einen Namen

19.05.2016, 16:29 Uhr | dpa, t-online.de

Google I/O 2016: Namen für Android N gesucht - das wird neu. Die neue Android-Version soll im Sommer veröffentlicht werden. Der Name steht noch nicht fest. (Quelle: imago/stock&people)

Die neue Android-Version soll im Sommer veröffentlicht werden. Der Name steht noch nicht fest. (Quelle: stock&people/imago)

Google hat auf seiner Entwicklerkonferenz I/O am Mittwochabend neue Produkte vorgestellt. Unter anderem will der Konzern mit Spracherkennung und künstlicher Intelligenz das Leben der Menschen erleichtern. Der mit Spannung erwartete Name für die nächste Android-Version blieb allerdings aus. Den sollen jetzt die Nutzer vorschlagen.

Google benennt die Android-Versionen traditionell in alphabetischer Reihenfolge nach Süßigkeiten. Da gab es bislang unter anderem Jelly Bean (Android 4.1) Kitkat (Android 4.4), Lollipop (Android 5) und Marshmallow (Android 6). Die im Sommer erscheinende nächste Version wird mit dem Buchstaben "N" beginnen, dieses Mal aber will Google die Nutzer bei der Namensfindung einbinden.

"Wie sollen wir die neue Android-Version nennen?" fragt der Konzern auf einer eigens dafür eingerichteten Website. Nutzer können dort eigene Vorschläge machen, solange sie mit "N" beginnen, süß sind und gut schmecken.

Automatische Updates für Android N

Zwar blieb Google den neuen Namen schuldig, neue Funktionen des Betriebssystems wurden aber einige vorgestellt. Die wichtigste Änderung ist der Update-Prozess: Android N lädt System-Updates zukünftig automatisch im Hintergrund herunter, sodass damit bestückte Smartphones und Tablets stets die neuesten Sicherheits-Patches bekommen.

Ansonsten bringt Android N eine Menge Verbesserungen mit, die zum Teil bereits bekannt waren:

  • Eine Split-Screen-Funktion sorgt dafür, dass zwei Apps neben- oder übereinander genutzt werden können
  • Lange nicht genutzte Apps werden automatisch aus der Liste aktiver Apps gelöscht
  • Nachrichten können direkt in der Benachrichtigungszentrale beantwortet werden
  • Instant Apps: Apps lassen sich ohne Installation nutzen
  • Die Verschlüsselung wird dateibasiert
  • Das System wird schneller und stabiler
     

Wie der Alltag der Nutzer aussehen soll

Der Löwenanteil der Veranstaltung drehte sich allerdings um Googles neue Produkte. Der Konzern will sich verstärkt im Alltag der Menschen verankern – mit Spracherkennung und künstlicher Intelligenz. Statt Suchanfragen einzutippen, sollen Nutzer sich zukünftig mit Software und Geräten des Konzerns unterhalten können. 

Das soll unter anderem mit einem vernetzten Lautsprecher mit integriertem Sprachassistenten funktionieren. Das Gerät mit dem Namen "Google Home" kann nicht nur auf Kommando Musik abspielen, sondern auch auf die Google-Suche zugreifen sowie Aufgaben in verbundenen Geräten und Diensten erfüllen. Man kann zum Beispiel ein Taxi bestellen oder alle möglichen Fragen stellen. Dafür muss das Gerät allerdings ständig zuhören, um die Befehle nicht zu verpassen. Der Google-Lautsprecher konkurriert direkt mit einem ähnlichen Konzept von Amazon.

Unterhalten mit dem "Google Assistant"

Google will seine Nutzer insgesamt verstärkt über einen neuen Sprachassistenten erreichen. Mit dem "Google Assistant" solle man sich einfach unterhalten können, erklärte Konzernchef Sundar Pichai. "Wir haben ein Jahrzehnt investiert, um die weltbeste Spracherkennungs-Technologie zu entwickeln".

Aktuell komme bereits die Hälfte der Google-Suchanfragen von mobilen Geräten und ein Fünftel werde per Spracheingabe gestellt, sagte Pichai. Wenn sich die Google-Suche verstärkt von der klassischen Web-Anfrage stärker auf gesprochene Fragen verlagert, könnte das auch Folgen für die Wettbewerbsermittlungen etwa in der EU haben.

Messenger "Allo" soll Antworten geben

Als weitere Neuheit zeigte Google den Messenger "Allo", der mit ähnlichen Diensten – vor allem von Facebook – konkurrieren wird. Auch hier steht die Spracheingabe im Vordergrund. Außerdem kann der Kurzmitteilungsdienst mithilfe künstlicher Intelligenz passende Antworten oder eine Auswahl von Restaurants oder Filmen vorschlagen. Eine optionale Ende-zu-Ende-Verschlüsselung soll für den Datenschutz sorgen.

Neu ist auch die App "Duo" für Videoanrufe, die im Sommer für Android- und Apple-Geräte eingeführt werden soll. Mit den beiden Diensten tritt Google gegen die heute dominierenden Facebook-Dienste WhatsApp und Messenger an, macht aber auch Apple (FaceTime, iMessage) und Microsoft (Skype) Konkurrenz.

Zu den Partnerdiensten für den neuen Lautsprecher gehören bereits MyTaxi, der Fahrdienst-Vermittler Uber und Musikdienste wie Spotify. Lautsprecher in verschiedenen Räumen können miteinander verbunden werden und zusammenarbeiten. Google will auch die Möglichkeit bieten, das Design nach dem Geschmack der Nutzer anzupassen. Die Ankündigungen trafen auf begeisterten Applaus der Konferenz-Teilnehmer.

Plattform für virtuelle Realität angekündigt

Mit der eigenen Plattform "Daydream" (Tagtraum) für Inhalte, mit denen man in virtuelle Welten eintauchen kann, will Google auch dieses Wachstumsfeld besetzen. Der Schritt soll dafür sorgen, dass auf Geräten mit dem Google-System Android von verschiedenen Herstellern eine gleich hohe Qualität gewährleistet ist.

Führende Smartphone-Hersteller seien bereits an Bord, sagte der zuständige Google-Manager Clay Bavor. Als Inhalte-Partner sind unter anderem Medienunternehmen dabei. Auch die hauseigene Videoplattform kommt zum Einsatz: "Wir haben YouTube von Grund auf neu für virtuelle Realität umgebaut", sagte Bavor. Unter anderem Facebook setzt ebenfalls massiv auf virtuelle Realität, auch für die künftige Video-Kommunikation zwischen den Nutzern. 

Nutzer von Computer-Uhren mit Googles Betriebssystem werden künftig auch Text mittels einer kleinen virtuellen Tastatur und Schrifterkennung eingeben können. Außerdem sollen mit der System-Version Android Wear 2.0 alle Apps künftig direkt auf den Uhren laufen und damit grundsätzlich auch ohne eine Verbindung zum Smartphone auskommen können.

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