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Kim Dotcom will, dass alle zusehen

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Livestream aus dem Gerichtssaal  

Kim Dotcom will, dass alle zusehen

29.08.2016, 15:33 Uhr | AFP, t-online.de

Kim Dotcom will, dass alle zusehen. Kim Dotcom droht die Auslieferung an die USA. (Quelle: dpa)

Kim Dotcom droht die Auslieferung an die USA. (Quelle: dpa)

Er will, dass die ganze Welt zuschaut – per Livestream. Der umstrittene deutsche Internetunternehmer Kim Dotcom verlangt eine Live-Übertragung seiner Auslieferungsanhörung via Internet. Für den Gründer von Megaupload geht es diesmal um Alles oder Nichts.

Der Fall habe eine nie dagewesene Dimension des öffentlichen und internationalen Interesses, sagte Dotcoms Anwalt Ron Mansfield am Montag beim Beginn der Anhörung vor einem neuseeländischen Gericht. Deshalb sei es unfair, wenn die Verhandlung ohne Livestream ablaufe. Gewöhnliche Medienberichterstattung werde nicht allen Aspekten des Falls gerecht und werde wahrscheinlich "unausgewogen" sein.

Gerichtsverhandlung auf acht Wochen angesetzt

In der am Montag gestarteten Anhörung wehrt sich Dotcom gegen seine Auslieferung an die USA. Ende vergangenen Jahres hatte ein neuseeländisches Gericht diese erlaubt. Das Berufungsverfahren wird voraussichtlich etwa acht Wochen dauern. Dotcom hat bereits angekündigt, sich weiter juristisch zu wehren, wenn er keinen Erfolg hat.

Der für die Berufung zuständige Richter Murray Gilbert traf zu der Forderung nach einem Livestream aus dem Gericht zunächst keine Entscheidung. Er will nun Medienvertretern Gelegenheit geben, zu dem Vorschlag Stellung zu nehmen. Die Entscheidung soll am Dienstag fallen, melden lokale Medien.  

Kim Dotcom drohen 20 Jahre US-Knast

Dotcom drohen in den USA bis zu 20 Jahre Haft. Die dortigen Behörden werfen ihm und weiteren Mitgründern des Filehosting-Dienstes Megaupload Urheberrechtsverletzungen im großen Stil vor, weil über das Portal illegal Musikaufnahmen und Filme geteilt wurden. Megaupload ermöglichte das kostenlose Hoch- und Herunterladen großer Datenmengen und stand zu seinen besten Zeiten auf Platz 13 der meistbesuchten Internetseiten.

Nach Auffassung der US-Behörden erwirtschaftete die Plattform illegale Einnahmen von mehr als 175 Millionen Dollar (160 Millionen Euro) und verursachte Rechteinhabern von Filmen, Musik und anderen Werken Einnahmeausfälle von mehr als 500 Millionen Dollar.

Neuauflage von Megaupload angekündigt

Der 1974 als Kim Schmitz in Kiel geboren Dotcom wehrt sich in Neuseeland seit Jahren gegen die Auslieferung. Im Dezember stimmte ein neuseeländisches Gericht dem US-Antrag zu, Dotcom ging in Berufung. In den 90er Jahren war er eine schillernde Figur der New Economy. Mit dem Start von Megaupload 2005 änderte Schmitz seinen Namen in Dotcom. Im Juli kündigte er eine Neuauflage von Megaupload für Januar 2017 an.

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