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Google: Zwölfjähriger macht ahnungslos 100.000 Euro Schulden

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Mit ein paar Klicks verschuldet  

Zwölfjähriger häuft bei Google 100.000 Schulden an

05.10.2016, 12:23 Uhr | dpa

Google: Zwölfjähriger macht ahnungslos 100.000 Euro Schulden. Google: Kinder können im Internet leicht auf Seiten mit kostenpflichtigen Services geraten. (Quelle: dpa)

Kinder können im Internet leicht auf Seiten mit kostenpflichtigen Services geraten. (Quelle: dpa)

Er wollte ein YouTube-Star werden und stürzte damit fast seine Familie in den Ruin: Der zwölfjährige José Javier aus Spanien hat mit seinen Internetaktivitäten unwissentlich Schulden von rund 100.000 Euro bei Google angehäuft.

Er hatte als Benutzer von YouTube ohne es zu merken seit Anfang August Anzeigen gekauft, bis die hohe Summe zusammenkam. Nun musste der Junge tagelang zittern, bis endlich die Entwarnung kam: Der Internet-Konzern Google erlässt ihm die Schulden. "Wir werden den ausstehenden Saldo annullieren", teilte Google in Madrid nun mit. Das Unternehmen wies dabei aber auch auf die Altersbeschränkungen bei der Benutzung bestimmter Dienste hin.

Kontonummer angegeben, um reich zu werden

José Javier wollte ein berühmter YouTuber werden und hatte auf der Google-Videoplattform Musikaufnahmen seiner Band hochgeladen. Und eben auch über den Google-Dienst AdWords Anzeigen gekauft und dabei sein Sparkonto angegeben. "Er wusste nicht, was er tat. Er hat immer gedacht, dass er Geld verdient und nicht ausgibt", sagte Mutter Inma der Zeitung "El País". Zu einem Freund habe sein Sohn gesagt, dass er bald reich werden und sich eine Luxusvilla kaufen würde.

Kinderleicht einen kostenpflichtigen Vertrag geschlossen

Erst als Ende September die Warnung der Bank kam, erfuhren die Eltern von den Aktivitäten von José Javier. Die arbeitslose dreifache Mutter, deren Ehemann sich als Straßenverkäufer durchschlagen muss, versicherte, sein Sohn habe nur seinen Namen und ein Bankkonto angeben müssen, um Anzeigen kaufen zu können.

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