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Abkürzungen und Akronyme im Überblick

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In der Kürze liegt die Würze  

Abkürzungen und Akronyme im Überblick

31.12.2016, 10:22 Uhr | t-online

Abkürzungen und Akronyme im Überblick. Ob Wohnungsanzeige oder im Chat: Manche Abkürzungen sorgen für Verwirrung. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ob Wohnungsanzeige oder im Chat: Manche Abkürzungen sorgen für Verwirrung. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ob "FAQ" für häufig gestellte Fragen oder "KH" für Kohlenhydrate: Abkürzungen sind aus dem Alltag nicht wegzudenken. Damit Sie sich in dem zunehmenden Kürzel-Wirrwarr zurechtfinden, haben wir für Sie aus verschiedenen Lebensbereichen jeweils zehn Abkürzungen zusammengestellt und kurz erläutert.

Chat-Slang

Eine Sprache lebt. Sie ist verschiedenen Moden und dem jeweiligen Zeitgeist unterworfen. Auch im Online-Chat haben sich verschiedene Abkürzungen durchgesetzt, die bereits in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen sind. Viele werden Sie kennen, einige mit Sicherheit noch nicht. 

cu:

„cu“ ist ein sehr weit verbreitetes Kürzel. Im Englischen werden in Abkürzungen häufig Buchstaben oder Zahlen verwendet, die sich an der Aussprache orientieren. Der Buchstabe „c“ wird „ßi“ ausgesprochen und steht für das Verb „see“. u spricht man wie „you“ aus. Die Abkürzung hat somit die Bedeutung von „Man sieht sich“. Eine weitere Form ist „cul8r“ („See you later“). Auch im Deutschen gibt es beispielsweise die Abkürzung „Gn8“ für „Gute Nacht“ (auch: „Good night“).

Imo:

„Imo“ steht für „in my opinion“ und entspricht dem deutschen Äquivalent m.E. („meines Erachtens“). Zusätzlich gibt es auch noch die Abkürzung „imho“ („in my humble opinion“). „Humble“ heißt „bescheiden“. „Imho“ hat einen ironischen Unterton. Ein Kürzel für Fortgeschrittene also.

rofl:

Hahaha: Die Freude über eine witzige Bemerkung wird mit dem Kürzel „rofl“ („rolling on the floor laughing“- liege am Boden vor Lachen) oder lol („laughing out loud“- lache mich schlapp) zum Ausdruck gebracht.
Soll die aktive Handlung oder besondere Emotion dabei betont werden, lässt sich der Begriff auch mit Asterisken (Sternchen) markieren wie beispielsweise bei *momtel* („Moment, ich telefoniere gerade“) oder *fg* („freches Grinsen“).     

afk/irl: 

Die Abkürzung „afk“ steht für „away from keyboard“ und dient dazu, anderen Chatpartnern mitzuteilen, dass man kurz abwesend ist. Ursprünglich stammt sie aus der Gamer-Szene, in der sehr schnell reagiert werden muss, da im Fall der Abwesenheit des Spielers ein anderer einspringen muss. Alternativ dazu wird auch das Akronym „irl“ („in real live“) genutzt. Mit der Abkürzung „btk“ beziehungsweise „b2k“ („back to keyboard“) meldet man sich anschließend wieder zurück.

haduluaueibi:

Auch Abkürzungen können manchmal lang sein. „Haduluaueibi“ steht für „Hast du Lust auf ein Bier?“ Bei einigen Abkürzungen werden die Anfangssilben aneinandergereiht und so ganze Sätze wiedergegeben. So gibt es auch Kürzel wie „ibiflila“ („Ich bin in Flirtlaune“) oder „dubidodo“ („Du bist doch doof“).

rtfm/pebkac:

Wer in einem Forum „rtfm“ oder “pebkac“ als Antwort auf eine Frage bekommt, kann davon ausgehen, dass die Person an der anderen Seite der Leitung etwas genervt ist. Denn „rtfm“ steht für „read the fucking manual“, also „lies das verdammte Handbuch“. „Pebkac“ heißt „problem exists between keyboard and chair.“ Damit ist gemeint, dass kein (technisches) Problem vorliegt, sondern der Fragesteller selbst das Problem ist.

gidf /lmgtfy/sufu:

Die Kürzel „gidf“ und „lmgtfy“ gehen in eine ähnliche Richtung. „Gidf“ bedeutet „Google ist dein Freund“. Damit wird dem Leser signalisiert, dass er keine Fragen stellen, sondern eine Suchmaschine zu Hilfe nehmen soll. „lmgtfy“ ist eine sarkastische Variante, dem bequemen User mitzuteilen, dass er doch bitte eine Suchmaschine nutzen soll. Das Akronym bedeutet „let me google that for you“, also „lass mich das für dich googeln“. Auch mit „sufu“ („Suchfunktion“) kann dezent Hilfe zur Selbsthilfe gegeben werden.

hdl/hdgdl/ida:

„hdl“ („hab dich lieb“) ist sicher eines der meistgenutzten Kürzel. Als Steigerung gibt es außerdem „hdgdl“ („hab dich ganz doll lieb“). Mit „ida“ („ich dich auch“) gibt es dann die passende Antwort.

xoxo:

Diese Abkürzung ist mitunter als Grußformel anzutreffen. Sie steht für „kisses and hugs“, also „Küsse und Umarmungen“. Mitunter ist auch die verkürzte Form xx („kisses“) anzutreffen.

ymmd:

Bei einem gelungenen Scherz kommt es mitunter vor, dass man „ymmd“ als Antwort bekommt. Das Kürzel heißt ausgeschrieben „you made my day“, sinngemäß zu Deutsch: „Du hast mir den Tag gerettet“.

hand:

Mit „hand“ hat man schließlich auch ein Akronym als Verabschiedung zur Verfügung. Es steht für „have a nice day“, also „einen schönen Tag noch“.

Englische/Lateinische Abkürzungen

Begriffe aus dem Lateinischen und Englischen haben schon längst Einzug in die deutsche Sprache gehalten. Insofern ist es wenig verwunderlich, dass auch Abkürzungen aus beiden Sprachen in unserem Alltagsleben auftauchen. 

aka

Häufig taucht im Internet die Abkürzung „aka“ oder „a.k.a.“ auf. Sie kommt aus dem Englischen, ausgeschrieben „also known as“ und bedeutet so viel wie „auch bekannt als“. Gebraucht wird sie meist im Zusammenhang mit Künstlern aber auch zunehmend bei Produkten, die auch unter einem anderen Namen bekannt sind und ersetzen damit das bisher gebräuchliche „alias“. Ändert ein Künstler seinen Namen, so kann man zudem noch f.k.a. („formerly known as“) nutzen. Die Krönung dieser Abkürzungen lieferten die Medien, nachdem der Sänger Prince sein Pseudonym ablegte. Er wurde in der darauffolgenden Zeit häufig als TAFKAP („The Artist formerly known as Prince“) bezeichnet.

asap

Melde mich „asap“ („as soon as possible“, übersetzt: „so bald wie möglich“) ist nicht, wie viele denken, ein Produkt des Internetzeitalters. Das Kürzel wurde bereits früher beim US-Militär als Kommando eingesetzt.

btw

„btw“ ist die Kurzform von „by the way“ und kommt sehr häufig in Chats oder Kommentarsektionen vor. Es lässt sich sinngemäß mit „apropos“ oder „nebenbei“ übersetzen und dient dazu, der anderen Person zusätzliche Informationen zu liefern, die mehr oder weniger direkt etwas mit dem Thema zu tun haben. Die Verwendung ist so häufig, dass die Abkürzung auch den Sprung in die mündliche Kommunikation geschafft hat. Dabei werden anstelle der einzelnen Buchstaben die Wörter als Ganzes ausgesprochen.

e.g.

Die Abkürzung „e.g.“ wird primär im englischsprachigen Raum verwendet und bedeutet so viel wie „zum Beispiel“. Ursprünglich stammt das Akronym aus dem Lateinischen und steht für „exempli gratia“. In Texten wird zwar „e.g.“ geschrieben, man spricht jedoch das englische Äquivalent „for example“ aus.

fyi/fya

Die Abkürzungen „fyi“ und „fya“ stehen gern in der Betreff- oder Kopfzeile von E-Mails. „Fyi“ kann entweder für „for your interest“ oder „for your information“ stehen. Es entspricht somit in etwa dem deutschen Äquivalent z.K. („zur Kenntnisnahme“). „Fya” steht für „for your amusement“ oder „for your attention“. Der Zweck entspricht letztlich dem von „fyi“. Eine kleine Warnung bei der Verwendung und zur Vermeidung von Missverständnissen: Manche Nutzer moderner Medien verstehen unter „fyi“ „Fuck you idiot“ und unter „fya“ „Fuck you all“.

i.e.

Auf die Abkürzung „i.e.“ stößt man bei der Lektüre englischsprachiger Literatur immer wieder. Wer dabei seinen Wortschatz nach möglichen Bedeutungen durchforstet, kann lange grübeln. Die Abkürzung stammt nicht aus dem Englischen, sondern aus dem Lateinischen und bedeutet „id est“. Im angelsächsischen Raum wird zwar „ i.e.“ geschrieben, es wird jedoch „that is“ ausgesprochen. Im Deutschen findet als Entsprechung vorzugsweise „das heißt“ („d.h.“) Verwendung.

ppa

Die Abkürzung „ppa“ entstammt dem Lateinischen und bedeutet „per procura autoritate“. Der Prokurist ist dabei der Verfasser des Textes. Die Prokura ist eine besondere Form der Vollmacht, die in der Regel einem Angestellten durch den Geschäftsführer erteilt wurde. Diese ermächtigt dem Prokuristen mit dem Verweis „ppa“ geschäftliche Formulare, Mitteilungen, Gehaltsabrechnungen et cetera zu unterzeichnen, die eigentlich dem Vorgesetzten vorbehalten sind.

cv

Die Abkürzung „cv“ steht für „curriculum vitae“, bedeutet so viel wie „Verlauf des Lebens“ oder „Lebenslauf“ einer Person. Er kommt vor allem im Kontext von Bewerbungsschreiben zum Einsatz.

diy

Gerade bei Ratgebern und Videos im Netz stößt man dabei häufig auf die Abkürzung „diy“. Das englische Kürzel steht für „do it yourself“, zu Deutsch: „mach es selbst“. Von der „diy-Branche“ ist die Rede, wenn es um Bau- und Heimwerkermärkte geht.

tldr, tl, dr

Ist einem Adressaten der Text zu lang, wird er oft nicht gelesen. Stattdessen bekommt man als Antwort ein „tl.“ („too long“, übersetzt „zu lang“) oder „dr“ (didn’t read , was bedeutet: „hab’s nicht gelesen“). Manchmal kommt auch ein „tldr“ zurück, was dem Absender nahelegt, den gesamten Text am besten gleich noch einmal in Kurzform abzufassen.

Kontaktanzeigen

Wohl nirgendwo sind Missverständnisse unangenehmer, als beim Kennenlernen oder Chatten mit seinem möglichen zukünftigen Traumpartner. Hier kommt es sprichwörtlich auf jede Silbe an. Wer dabei nicht die wichtigsten Abkürzungen kennt, kann eine böse Überraschung erleben.    

bmb    

Damit es nach einem Online-Kennenlernen beim ersten Live-Date keine böse Überraschung gibt, heißt es vorab oft „bmb“ („bitte mit Bild“). Damit kann man den Leser der eigenen Anzeige bitten, bei einer Antwort ein Foto mitzuschicken.

dev/dom

Auch der Charakter spielt bei der Partnerwahl eine wichtige Rolle. Eine eher unterwürfige Person kann dies mit „dev“. (devot) mitteilen, während sich hinter „dom.“ (dominant) eine eher tonangebende Person verbirgt.

f2f      

Dass ein Treffen unter vier Augen gewünscht ist, lässt sich durch „f2f“ verdeutlichen. Das Kürzel steht für „face to face“, also „von Angesicht zu Angesicht.“

hsa     

Wer Wert auf eine niveauvolle Beziehung mit intellektuellem Gesprächsstoff legt, kann in der Kontaktanzeige mit dem Kürzel „hsa“ zum Ausdruck bringen, dass er oder sie eine Beziehung mit einer Person mit Hochschulabschluss wünscht.

fi/kfi/ofi           

Mit der Bemerkung „fi“ („finanzielle Interessen“) kann man in der Anzeige vermerken, dass der gesuchte Partner auch über einen dicken Geldbeutel verfügen sollte. Wer hingegen explizit mitteilen möchte, dass Geld kein Thema ist, kann dies mit „kfi“ („keine finanziellen Interessen“) oder „ofi“ („ohne finanzielle Interessen“) tun.

nt/nr

Wer Wert darauf legt, dass der Partner oder die Partnerin nicht zum Glimmstengel oder zur Bierflasche greift, sollte nach den Abkürzungen „nt“ („Nichttrinker“) beziehungsweise „nr“ („Nichtraucher“) Ausschau halten.

ons     

Nicht für Jeden muss es gleich eine feste Beziehung sein. Wer nur auf der Suche nach einer einzigen gemeinsamen Nacht ist, vermerkt dies mit dem Kürzel „ons“ („one-night-stand“).

pt        

Wenn Paare zwar in einer festen Beziehung leben, jedoch auf der Suche nach Abwechslung sind, können eine Kontaktanzeige mit dem Vermerk „pt“ schalten. Das Akronym steht für „Partnertausch“.

asl      

Beim Chatten häufig die erste Frage: ASL beziehungsweise a/s/l? Die Abkürzung kommt aus dem Englischen und steht für „Age, Sex, Location“ also „Alter, Geschlecht, Aufenthaltsort“. Bei vielen Gesprächen im Internet wird es mitunter als unhöflich angesehen, diese Fragen sofort zu stellen. Bei Flirtchats hingegen eher weniger, will man sich doch ein Bild von der möglichen Partnerin oder dem Partner machen.

24/7

Wer die Liebe fürs Leben sucht und keinen Tag allein verbringen möchte, kann dies in der Anzeige durch 24/7 zum Ausdruck bringen. „24“ steht dabei für „24 Stunden am Tag“ und „7“ für sieben Tage pro Woche.

Reisekataloge

Um teuren Platz zu sparen, sind Hotelbeschreibungen in Reiseprospekten mit zahlreichen Abkürzungen versehen. Wer hier nicht die richtige Übersetzung kennt, bucht im Zweifel nicht den begehrten Meerblick, sondern ein Zimmer zum Innenhof.

BD/DU

Bei der Ausstattung gilt es, auf “BD“ beziehungsweise „DU“ zu achten. Bei „BD“ handelt es sich um ein vollwertiges Badezimmer, bei „DU“ muss man sich mit einer Dusche zufrieden geben.

SU/JS/LS

Wer es gern etwas größer mag, für den bietet sich eine Suite an. Allgemein ist sie in Anzeigen mit „SU“ gekennzeichnet. Mitunter kommen auch spezifischere Kennzeichnungen wie „JS“ für Juniorsuite oder „LS“ für „Landsuite“ vor.

SW

Riesig ist die Enttäuschung, wenn man nach der Ankunft feststellt, dass er fehlt. Der „SW“, also „Swimmingpool“ ist für die meisten Sommerurlauber ein Muss. 

ÜF/ U/F/HP/VP//OV/AL

Die Verpflegung spielt im Urlaub eine Hauptrolle. Wer den ganzen Tag unterwegs ist, für den reicht eine Übernachtung mit Frühstück (ÜF oder U/F). „HP“ steht für „Halbpension“ und beinhaltet zwei Mahlzeiten. In der Regel sind das Frühstück und Abendessen. Bei der Vollpension („VP“) steht dagegen noch eine dritte Mahlzeit zur Verfügung. Wer richtig genießen will, für den bietet sich „All inclusive (AL) an. Hierbei sind neben den Mahlzeiten auch noch alle alkoholischen und nichtalkoholischen Getränke inbegriffen.

VS/ ZS/NS/HS

Die Preise für einen Aufenthalt im Hotel können je nach Reisezeitraum erheblich schwanken. Wer günstig in den Urlaub will, sollte auf die Abkürzungen „VS“ (Vorsaison), „ZS“ (Zwischensaison) und „NS“ (Nebensaison) achten. Wer zur Hauptsaison („HP“) fahren oder fliegen möchte, muss sich auf höhere Preise einstellen.

BK/TE/VR

Ob zum Ausblick genießen, frische Luft schnappen oder zum Rauchen einer Zigarette – Viele bevorzugen die Möglichkeit, nach draußen gehen zu können. Hierbei sollte auf die Abkürzungen „BK“ (Balkon), „TE“ (Terrasse) oder „VR“ (Veranda) geachtet werden.

DZ/FZ/ EZ/DB

Auch die Fremdenzimmer werden oft – je nach Anzahl der Betten – mit unterschiedlichen Kürzeln versehen. Single-Reisende, die ihre Ruhe möchten, sollten nach dem Akronym „EZ“ (Einzelzimmer) Ausschau halten. Zweibettzimmer werden meist mit dem Kürzel „DZ“ (Doppelzimmer) gekennzeichnet. Dreibettzimmer findet man unter der Abkürzung „DB.“ Mitunter werden Mehrbett- oder Familienzimmer laufen unter „FZ“.

PB/BS/PS/MB/MS/LS/SB/BB/SR/LB/SS

Viele Urlauber legen gesteigerten Wert auf die Lage des Zimmers. Wer empfindlich auf Lärm reagiert, sollte Unterkünfte mit der Kennzeichnung „SR“ meiden – die zeigen nämlich mit dem Fenster zur Straße („Straßenrichtung“). Eine schönere Aussicht versprechen hingegen Abkürzungen wie „MB“, also „Meerblick“, BB („Bergblick“), LB („Landblick“), SB („Seeblick“) oder PB („Poolblick“). Mitunter verwenden Anbieter „Seite“ anstelle von „Blick“. Die Abkürzungen sind dann dementsprechend „MS“, „BS“,  „LS“, „SS“ oder „PS“.

FC/MG/TP

Für wen der Sport auch im Urlaub nicht zu kurz kommen darf, sollte auf die Kürzel „FC“, „MG“ oder „TP“ achten. Dahinter verbergen sich das Fitnesscenter, die Minigolfanlage und der Tennisplatz.

AC/KL Klimaanlage

Wer hitzeempfindlich ist und im Zimmer nicht dahinschmelzen will, für den bietet sich eine Klimaanlage an. Sie steckt entweder hinter der Abkürzung „KL“ oder „AC“ (Air-condition).

Zusatzstoffe

Lebensmittel sind heutzutage oft High-Tech-Produkte, bei denen zahlreiche Zusatzstoffe für einen besseren Geschmack oder eine längere Haltbarkeit sorgen sollen. Wer gegen manche Stoffe allergisch ist oder generell darauf verzichten will, ist gut beraten, die Abkürzungen zu kennen.  

FH

Feuchthaltemittel, kurz „FH“ sind Zusatzstoffe, die ein Austrocknen der Lebensmittel verhindern sollen. Beispiele für Feuchthaltemittel sind Sorbit (E 420), Glycerin (E 422) oder Polydextrose (E 1200)

TM

Trennmittel, kurz „TM“ werden Lebensmitteln zugesetzt, die schnell verkleben oder verklumpen. Sie kommen somit zum Einsatz, um beispielsweise die Rieselfähigkeit von Salz zu erhalten oder ein Verkleben von Bonbons zu verhindern. Sehr häufig zum Einsatz kommen Natriumcarbonat (E 500) oder Calciumcarbonat (E170).

G/V

Gelier- und Verdickungsmittel kurz „G/V“ sind Zusatzstoffe, die in Verbindung mit einer Flüssigkeit eine zu einer Gelierung beziehungsweise Verfestigung führen sollen wie etwa bei Pudding oder Tortenguss. Sie kommen aber auch in anderen Lebensmitteln vor, bei denen die Konsistenz erhöht werden soll, zum Beispiel bei Fertiggerichten oder Backwarenfüllungen. Beispiele für solche Zusatzstoffe sind Guarkernmehl (E 412) oder Kaliumalginat.

MS

Auch Modifizierte Stärke, kurz „MS“ dient dazu, Flüssigkeiten wie Suppen oder Soßen zu verdicken. Die Stärke kann durch chemische, physikalische oder enzymatische Verfahren verändert werden und somit unterschiedliche Eigenschaften erhalten beziehungsweise verbessern. Der Zusatz „modifiziert“ kommt hinzu, wenn die Eigenschaften durch die Behandlung deutlich verändert wurden. Im Zutatenverzeichnis muss sie gekennzeichnet werden.

SR

Säureregulatoren, abekürzt „SR“ dienen dazu, den pH-Wert eines Lebensmittels stabil zu halten. Häufig handelt es sich um organische Säuren und deren Salze wie Milch- oder Äpfelsäure.

S

Im Gegensatz zu den Säureregulatoren sollen Säuerungsmittel – „S“ den Säuregrad eines Nahrungsmittels erhöhen. Beispiele sind Phosphorsäure (E 338) oder Ascorbinsäure (E 300).

TG

Der Zweck von Treibgasen, den „TG“ ist es, Lebensmittel aufzuschäumen und länger haltbar zu machen. Beispiele sind Stickstoff (E 941) oder Butan (E 943 b). Auch Kohlendioxid, das Getränken zugesetzt wird, zählt dazu.

Ü

Überzugsmittel, kurz: „Ü“ sollen den Verlust von Geruch, Geschmack oder Feuchtigkeit verhindern. Sehr häufig kommen Harze oder Wachse wie Bienenwachs (E 901) oder Carnaubawachs (E 903) zum Einsatz. Die Lebensmittel werden entweder mit dem Überzugsmittel besprüht oder in die Flüssigkeit getaucht. Die Verpackungen müssen mit dem Vermerk „Kunststoffüberzug“ oder „nicht zum Verzehr geeignet“ gekennzeichnet werden. Früchte müssen zudem den Hinweis „gewachst“ enthalten. 

M

Mehlbehandlungsmittel, kurz „M“ werden bereits in der Getreidemühle zugesetzt. Sie sollen die Backeigenschaften von Lebensmitteln verbessern. Beispiele für in der Europäischen Union zugelassene Mittel sind Lecithin (E 322) oder Stearyltartrat (E 483).

Füllstoffe, kurz: „FÜ“, sind Zusatzstoffe, die das Volumen eines Lebensmittels erhöhen, ohne Einfluss auf den Energiegehalt zu haben. Sie kommen daher beispielsweise bei Light-Produkten vor. Solche Zusatzstoffe können Polydextrose (E 1200) oder Zellulose (E 460) sein.

Wohnungsanzeigen

Immobilienanzeigen in Tageszeitungen sind nach wie vor teuer. Vermieter, die ihre Wohnung inserieren, kämpfen daher um jeden Buchstaben, den sie sich mit Hilfe von Abkürzungen sparen können. Wer aus Versehen keine teure Nachtspeicherheizung mit mieten möchte, sollte auf das Kürzel NSP achten. 

AB/NB/Bj.

In Wohnungsanzeigen ist allgemein vermerkt, ob es sich um einen Alt- oder Neubau handelt. Ersteren kürzt man mit dem Akronym „AB“ ab, letzteren mit „NB“. Das genaue Baujahr des Gebäudes findet sich hinter der Abkürzung „Bj“.

WG

Als „WG“ gekennzeichnete Unterkünfte sind „Wohngemeinschaften“. Dabei hat in der Regel nicht jedes Mitglied seinen eigenen Mietvertrag. Es ist üblich, einen gemeinschaftlichen Vertrag aufzulegen.

BK

Die Buchstaben „BK“ in Wohnungsanzeigen können unterschiedliche Bedeutung haben. Zum einen verbergen sich dahinter die „Betriebskosten“. Diese beinhalten Heizkosten, Kosten für Wasserversorgung, Abwassergebühren, die Grundsteuer, Kosten für Hausmeister oder Reinigung, Gebühren für Müllabfuhr, sowie Gebäude- und Haftpflichtversicherung. Das Akronym kann auch für „Balkon“ stehen, der aber üblicherweise mit „BLK“ abgekürzt wird.

EBK/Kü/KüNi/WoKü

Ein wichtiger Aspekt bei der Wohnungssuche ist, ob das zukünftige Heim bereits eine Küche hat. Darüber informiert wird man entweder durch die Abkürzung „Kü“ („Küche“) oder „EBK“ („Einbauküche“). Gelegentlich kommt es auch vor, dass die Abkürzung „EBK“ für „Ein Zimmer, Bad und Küche“ steht. „KoNi“ weist auf eine „Kochnische“ hin, „WoKü“ auf eine „Wohnküche“.

Wfl./Wohnfl.

„Wfl.“ beziehungsweise „Wohnfl.“ steht für die „Wohnfläche“ der Unterkunft. Darunter versteht man die Summe der Einzelflächen der Räume. Davon nicht mit eingeschlossen sind Zusatzräume wie Keller oder Dachräume.

KM /WM/NKM/NK

Die „Kalt-“ oder auch „Nettomiete“ wird allgemein mit „KM“ abgekürzt. Sie bezieht sich auf die reine Nutzung der Räumlichkeiten. Hinzu kommen dann weitere Kosten für „Nebenkosten“, kurz „NK“ wie Heizung, Wasser oder Müllabfuhr. Die Miete inklusive Nebenkosten wird als „Warmmiete“ – „WM“ bezeichnet. Teilweise tauchen auch die Abkürzungen „MKM“ für „Monatskaltmiete“ und „MM“ für „Monatsmiete“ auf.

ZH      

Hinter der Abkürzung „ZH“ steckt die „Zentralheizung“. Auch die zahlreichen Heizungsarten sind in der Wohnungsanzeige angegeben. Hinter der Abkürzung „E-hzg.“ verbirgt sich eine „Elektroheizung“. „FBH“ weist auf eine „Fußbodenheizung“ hin. „Fernwärme“ wird durch „FW“ abgekürzt und „GEH“ bezieht sich auf eine „Gasetagenheizung“. Wer gern einen „Kamin“ haben möchte, sollte nach dem Buchstaben K Ausschau halten. Eine „Nachtspeicherheizung“ wird mit „NSP“ abgekürzt und eine „zentrale Ölversorgung“ wird durch das Akronym „ZÖV“ dargestellt. Unter der Abkürzung „OH“ findet man die „Ofenheizung“.

Lam./TeBo

Auch für die unterschiedlichen Fußbodenbeläge gibt es Abkürzungen. Hinter „Lam.“ verbirgt sich „Laminat“, hinter „TeBo“ steckt „Teppichboden“ und „Park.“ beziehungsweise „Pkt“. steht für „Parkett“.

TB/TLB

Wer an einem Badezimmer mit Fenster interessiert ist, sollte nach der Abkürzung „TB“ beziehungsweise „TLB“ Ausschau halten. Die Buchstaben stehen für „Tageslichtbad“. Mitunter wird das Vorhandensein eines Fensters auch durch „m.F.“ gekennzeichnet.

G

Die Etage der Wohnung wird in der Regel mit „G“ für „Geschoss“ angegeben. „EG“ steht also für „Erdgeschoss“, „OG“ für „Obergeschoss“, DG für Dachgeschoss und KG oder UG für „Keller“- beziehungsweise „Untergeschoss“. Für „Souterrain“ gibt es die Abkürzung „Sout.“ Und hinter „Mais“ verbirgt sich eine „Maisonettewohnung“.

Fußball                  

Fußball zählt auch für Nichtsportler zu den populärsten Sportarten. Ob in der Schule, im Job oder im Bekanntenkreis: wer hier nicht die wichtigen Bezeichnungen kennt und mitreden kann, ist beim Fachsimpeln schnell aus dem Spiel.

n.V.

Bei Spielen im K.O.-System geht es bei Unentschieden nach den 90 gespielten Minuten um weitere 30 Minuten weiter. Ist danach eine Entscheidung gefallen, so ergänzt man das Ergebnis im Spielplan durch die Abkürzung „n.V.“ („nach Verlängerung“)

i.E.

Ist auch nach 120 Minuten noch keine Entscheidung gefallen und es kommt zum Elfmeterschießen, so erscheint an Stelle von „ n.V.“ das Kürzel „i.E.“ („im Elfmeterschießen“).

o.E.

Wird das Spiel – aus welchen Gründen auch immer – abgebrochen, so vermerkt man dies durch die Kennzeichnung „o.E.“ („ohne Ergebnis“)

HZ

Häufig werden auch Zwischenergebnisse wie etwa Halbzeitstände angezeigt. Gekennzeichnet wird dies durch Kürzel wie „1.HZ“ oder „2.HZ.“

Abse.

Wenn ein Spiel abgesagt werden muss, so wird dies mit „Abse.“ für „Absetzung“ gekennzeichnet. Das kommt beispielsweise vor, wenn der Platz unbespielbar ist.

leo

Hin und wieder wird vom Torwart auf dem Platz „leo“ gerufen. Damit signalisiert der Spieler seinen Teamkameraden, dass er an den Ball herankommt und der Mitspieler nicht versuchen soll, den Ball anzunehmen. Zwischenrufe wie „Meiner“, „Lass“, „leo“ usw. sollten jedoch nicht benutzt werden, um gegnerische Spieler bewusst zu irritieren. In einem solchen Fall kann der Schiedsrichter für die Aktion eine gelbe Karte wegen unsportlichen Verhaltens verhängen.

FIFA

Die Abkürzung „FIFA“ steht für „Fédération Internationale de Football Association“. Die 1904 gegründete Organisation mit Sitz in Zürich ist der größte internationale Fußballverband. Die „FIFA“-Weltmeisterschaft gilt als bedeutsamste Sportveranstaltung nach den Olympischen Spielen.

UEFA

Die „Union of European Football Associations“, kurz „UEFA“ vereint 53 europäische Verbände. Das bedeutendste Turnier ist die UEFA-Europameisterschaft. Obwohl es der Name suggeriert, liegen nicht alle der 55 Mitgliedsstaaten auf dem geografischen Kontinent Europa.

FaD

„FaD“ steht im Fußball für den „Feldverweis auf Dauer“, also den Ausschluss eines Sportlers vom Spiel aufgrund eines Fouls. Im Bereich des Jugendfußballs gibt es darüber hinaus einen fünfminütigen „Feldverweis auf Zeit“, kurz „FaZ“. Er soll dazu dienen, die jungen Spieler nach einem Foul über ihr unsportliches Verhalten nachdenken zu lassen.

TW etc

Für jede Spieler-Position gibt es eine entsprechende Abkürzung. „TW“ bezeichnet beim Fußball den „Torwart“. „IV“ steht für den „Innenverteidiger“, „LV“ für den „Linksverteidiger“, „RV“ für den „Rechtsverteidiger“ und „AP“ für den „Ausputzer“. „LIB“ bezeichnet den „Libero“, „DM“ das „defensive“, „ZM“ das „zentrale“ und „OM“ das „offensive“ Mittelfeld. An den Flügeln gibt es noch den „linken“ und „rechten Mittelfeldspieler“, also den „LM“ und „RM“. Den „linken“ und „rechten Angreifer“ bezeichnet man auch als „LA“ und „RA“. „MS“ steht für „Mittelstürmer“, „HS“ für „Hängende Spitze“ und „ST“ für „Stürmer“.

Ernährung

Immer mehr Menschen treiben Sport und achten auf ihre Gesundheit. Wichtig ist dabei vor allem die richtige Ernährung. Auch hier tauchen immer mehr Abkürzungen auf. Statt zu informieren produzieren sie oft vor allem eines: Pure Ratlosigkeit – also „pr“.

ED

„ED“ steht für die „Energiedichte“, also die Kalorienanzahl bezogen auf eine bestimmte Menge des Lebensmittels. Lebensmittel mit geringer Energiedichte sind in der Regel sehr wasserhaltig. Viele Menschen schwören bei einer Diät auf die Einnahme von Lebensmitteln mit sehr niedriger Energiedichte, denn das Sättigungsgefühl setzt nicht ein, wenn eine bestimmte Anzahl an Kalorien zu sich genommen wurde, sondern wenn der Magen eine bestimmte Ausdehnung erreicht hat.

FdH

Die Abkürzung „FdH“ ist allgemein bekannt. Sie steht für eine andere Form der Diät: „Friss die Hälfte“. Das Prinzip ist denkbar einfach. Man isst entweder nur eine halbe Portion oder streicht eine Mahlzeit komplett.

KH

„KH“ steht bei Lebensmitteln für „Kohlenhydrate“, die in Form von Mono- (z.B. Fruchtzucker), Di- (z.B. Kristallzucker) und Polysacchariden (z.B. Stärke) auftreten können. Sie stellen zusammen mit Fetten und Proteinen den größten verwertbaren Anteil der Nahrung dar.

GU

„GU“ bezeichnet den „Grundumsatz“ des Körpers. Das ist die Wärmemenge, die vom Körper am Tag bei Ruhezustand erzeugt wird. Sie wird in „Kilojoule“ (kJ) angegeben. Es gibt Faktoren, die den Grundumsatz beeinflussen. Das sind Körpergewicht, Größe der Oberfläche, Alter, Geschlecht, Temperatur und Grad der Aktivität.

BMI

Die Abkürzung „BMI“ steht für den „Body-Mass-Index“. Er ist eine Maßzahl, die sich aus der Relation zwischen Körpergröße und Körpermasse ergibt. Der optimale BMI ist abhängig vom Geschlecht einer Person. Frauen besitzen meist weniger Muskelmasse als Männer, daher liegt ihr optimaler Körpermaßindex etwas höher als bei Frauen. Beispielsweise ist bei einem Mann ein „BMI“ von 20 bis 25 im Normalbereich, bei einer Frau hingegen bei 19 bis 24. Wer darunter liegt, gilt als untergewichtig, wer darüber liegt, als übergewichtig. Ab einem „BMI“ von 31 ist von Adipositas, also Fettleibigkeit die Rede. Der BMI berücksichtigt jedoch lediglich das Körpergewicht, nicht die Zusammensetzung. Wer sehr viel Sport macht, kann somit in die Kategorie „übergewichtig“ fallen, weil nicht zwischen Fett- und Muskelmasse unterschieden wird.

MHD

„MHD“ steht für das Mindesthaltbarkeitsdatum eines Lebensmittels und gibt an, bis zu welchem Datum das Produkt bei korrekter Lagertemperatur definitiv verzehrbar ist. In der Regel kann man das Lebensmittel auch darüber hinaus noch verzehren. Der Zeitpunkt, ab dem ein Nahrungsmittel nicht mehr genießbar ist, wird durch das Verfallsdatum angegeben.

TKK

„TKK“ steht als Abkürzung für „Tiefkühlkost.“ Es ist ein Sammelbegriff für alle Lebensmittel, die durch den Prozess des Einfrierens haltbar gemacht werden, bezieht sich also gleichermaßen auf Fertigprodukte, Fisch, Gemüse usw. Lagern sollte man die Lebensmittel bei -18 Grad. Lagert man sie bei geringerer Temperatur, kann das die Haltbarkeit verkürzen.

WEK

„WEK“ ist das Kürzel für die „Welternährungskonferenz“, die erstmals 1974 in Rom stattfand. Das ambitionierte Ziel, den Hunger in der Welt innerhalb von einer Dekade zu beseitigen, konnte bekanntermaßen nicht erfüllt werden.

WHO

Hinter der Abkürzung „WHO“ versteckt sich die „Weltgesundheitsorganisation“ (Englisch: „World Health Organization“.) Sie ist eine Organisation der Vereinten Nationen, mit Sitz in Genf. Ziel ist es, möglichst vielen Menschen auf der Erde ein möglichst hohes Maß an Gesundheit zu gewährleisten. Eines der wichtigsten Ziele ist die Bekämpfung von Infektionskrankheiten.

GDA

„GDA“ steht für „Guideline Daily Amount“ und stellt Richtwerte zur Nahrungsaufnahme auf, die auf Verpackungen gedruckt werden. Dabei wird der Anteil einer Person mit einem Tagesbedarf von 2000 Kilokalorien zugrunde gelegt. Da der Energiebedarf unterschiedlich ist, sind die Angaben jedoch mit Vorsicht zu genießen.

Gebrauchtwagen

Der Kauf eines neuen Fahrzeuges sollte gut durchdacht sein, schließlich ist ein Auto für die meisten ein langjähriger Begleiter. Doch für Nicht-Autohändler sind die zahlreichen Abkürzungen in den Anzeigen eher verwirrend. Ohne ein Glossar ist der Kaufinteressent daher meistens überfordert.

4WD/ FWD

Wer Wert auf Allradantrieb legt, sollte auf Kürzel wie „4WD“ oder „FWD“ achten. Beides heißt ausgesprochen „Four Wheel Drive“ – also „Vier-Rad-Antrieb.“

DPF   

Wer auf die Umwelt achtet, sollte auf die Abkürzung „DPF“ achten. Hinter dem Kürzel steckt der „Dieselpartikelfilter“.

LPG/CNG

Für alle, die auf alternative, umweltfreundlichere Alternativen zum Diesel oder Benzin setzen, lohnt sich ein Blick auf Fahrzeuge, die mit „LPG“,übersetzt „Liquefied Petroleum Gas“ oder „CNG“, Kürzel für „Compressed Natural Gas“ betrieben werden. Die Anschaffung lohnt sich jedoch nicht nur aus ökologischer Sicht. Bei entsprechend langer Fahrzeit rentiert sich die relativ teure Anschaffung auch finanziell.

SH/Scheckh.

Beim Kauf eines Gebrauchtwagens ist es wichtig, darauf zu achten, dass der Vorgänger das Fahrzeug gepflegt und regelmäßig Wartungsarbeiten durchgeführt hat. Darauf weisen die Abkürzungen „SH“ beziehungsweise „Scheckh.“, die soviel bedeuten wie „Scheckheftgepflegt“.

MID/MFA/BC/BCM   

Bei einem Fahrzeug mit „MID“(„Multiinformationsanzeige“), MFA („Multifunktionsanzeige“), BC („Bordcomputer“) oder BCM („body computer module“) befindet sich in der Mittelkonsole des Automobils ein Anzeigesystem, das Informationen über Fahrzeit, Ölstand, Außen- und Innentemperatur, Reifendruck etc. bereitstellt.

GRA/Temp./Tempo  

Wer auf eine Vorrichtung zum Halten einer konstanten Geschwindigkeit während der Fahrt legt, sollte auf die Abkürzung „GRA“ achten. Sie steht für „Geschwindigkeits-Regel-Anlage“. Auch die Abkürzung „CRC“ („Cruise Control“) liest man gelegentlich. Mitunter kommen auch die Abkürzungen Temp. beziehungsweise Tempo als Kurzform für Tempomat vor.

ACC   

Eine besondere Form der Geschwindigkeits-Regel-Anlage ist die „Adaptive Cruise Control“, kurz „ACC.“ Das ist ein sogenannter Abstandstempomat. Er hält das Fahrzeug nicht nur auf einer bestimmten Geschwindigkeit, sondern auch auf einem konstanten Abstand zum vorderen Fahrzeug. Dies wird ermöglicht durch ein Fernradar.

eV/EV

Das Kürzel „eV“ weist auf ein „elektrisch“ betriebenes „Verdeck“ eines Cabrios hin. Die Abkürzung EV hingegen steht für „Electric Vehicle“, also ein Elektroauto.

HUD

Wer jederzeit Fahrerinformationen auf die Windschutzscheibe projiziert haben möchte, sollte auf die Abkürzung „HUD“ achten. Dahinter verbirgt sich ein „Head-up-Display“, das Auskünfte wie aktuelle Geschwindigkeit, Abstand zum vorausfahrenden Wagen, Gefahrenhinweise direkt auf die Windschutzscheibe projiziert.

Uf./uffr/unf.fr.

Wer auf eine dieser Abkürzungen stößt, kann davon ausgehen, dass der Wagen bisher noch nicht verunglückt ist. Uf., uffr. und unf.fr. zeigen an, dass das Fahrzeug unfallfrei ist.

Schriftverkehr

Wer kennt das nicht, man liest ein Fachbuch oder bekommt Post und begegnet Kürzeln, die Stirnrunzeln bereiten. UAWG schreibt die Person im Anschreiben aber was möchte sie damit sagen. Wer nicht weiß, was das bedeutet und die Bitte nach Antwort ignoriert, macht sich schnell unbeliebt.

Et. al.

In Büchern und juristischen Texten findet man hinter der Verfasserangabe gelegentlich die Angabe „et. al.“ Das Kürzel steht für „et alii“ (maskulin) beziehungsweise „et alieae“ (feminin) oder „et alia“ (neutrum). Es bedeutet und andere und entspricht somit dem deutschen Äquivalent u.a.

i.e.S./i.w.S.

In Definitionen stößt man stellenweise auf die Abkürzungen „i.e.S“. beziehungsweise „i.w.S.“ Die Kürzel stehen für im engen oder engeren Sinn(e) und für im weiten, weiteren oder weitesten Sinn(e).   

AGB

Hinter der Abkürzung „ABG“ verbergen sich die „allgemeinen Geschäftsbedingungen“. Sie bestehen in Massenverträgen aus Klauseln, die von einer Vertragspartei einseitig gestellt werden.

a.D.

Das Akronym „a.D.“ findet sich mitunter hinter Berufsbezeichnungen von Beamten, Soldaten, Richtern et cetera und bedeutet „außer Dienst“. Dieser Zusatz Angestellten im öffentlich-rechtlichen Dienst verliehen, wenn sie in den Ruhestand gehen oder aus anderen Gründen außer Dienst gestellt werden.

UAWG/u.A.w.g./b.R.

Wenn sich am Ende eines Briefes oder einer E-Mail die Abkürzung „UAWG“ beziehungsweise „u.A.w.g.“ findet, so sollte man sich beim Absender zurückmelden. Das Akronym bedeutet „Um Antwort wird gebeten“. Ähnliches gilt für die Abkürzung „b.R.“, mit der beispielsweise der Chef „um Rücksprache“ bittet.

Ch./Kap./Kpt./K.

Das Akronym „ch.“ kommt vom englischen Wort „chapter“, was so viel wie „Kapitel“ bedeutet. Im Deutschen werden auch die Kürzel „Kap.“, „Kpt.“ oder „K.“ verwendet. Auch die Seitenzahl kann sowohl mit dem englischen Kürzel „p.“ – es steht für „page“ oder dem deutschen Äquivalent „S.“ – steht für „Seite" - angegeben werden.

geä.

Mit dem Kürzel „geä.“ kann eine dritte Person bei einem Schriftstück vermerken, dass sie die Arbeit geringfügig „abgeändert“ hat.

p.s.

Die Abkürzung „p.s.“am Ende eines Briefes oder einer E-Mail steht für „post scriptum“ (auch: „postscriptum“) und dient dazu, nachträglich Ergänzungen zum Dokument machen.

vol.

Die Abkürzung „vol.“ steht für „volume“ und bezeichnet den Jahrgang eines Buches, einer Zeitschrift, CD etc. Im Zusammenhang mit Musikanlagen kann es auch für die Lautstärke stehen. Alternativ zu „vol.“ findet man auch die Abkürzung „Jg.“, was für „Jahrgang“ steht.

N.B.

Taucht das Kürzel „N.B.“ auf, bekommt der Leser meist einen gut gemeinten Rat. Dahinter verbirgt sich der lateinische Begriff „nota bene“ was so viel bedeutet wie „merke wohl“.   

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