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Facebook geht gegen Falschmeldungen vor

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Facebook setzt erste Maßnahmen gegen "Fake News" um

16.12.2016, 08:51 Uhr | dpa, t-online.de

Facebook geht gegen Falschmeldungen vor. Facebook will es unter anderem leichter machen, sogenannte Fake News zu melden. (Quelle: dpa)

Facebook will es unter anderem leichter machen, sogenannte Fake News zu melden. (Quelle: dpa)

Facebook will stärker gegen die Ausbreitung gefälschter Nachrichten vorgehen. Nutzer sollen sogenannte "Fake News" einfacher melden können. Das soziale Netzwerk reagiert damit auf massive Kritik an seiner Rolle im US-Wahlkampf.

Wie Facebook in einem Blogeintrag mitteilte, können Nutzer ab jetzt Meldungen, die sie für eine Fälschung halten, per Klick melden. Die gemeldeten Nachrichten werden dann von externen Fakten-Check-Spezialisten geprüft. Laut dem Technikblog "techcrunch" gehören dazu der Nachrichtensender ABC News und die Nachrichtenagentur AP sowie die drei Webseiten "FactCheck.org", "Politifact" und "Snopes", die sich mit Urban Legends und Internetgerüchten beschäftigen.

Wird eine Meldung als Fälschung eingestuft, sehen Nutzer ein kleines Warndreieck unter der Nachricht. Wollen sie die Nachricht teilen, bekommen sie einen weiteren Hinweis, dass der Inhalt der Nachricht als umstritten gilt.

Im linken Bild ist das kleine Warndreieck zu sehen, dass auf eine Fake News aufmerksam macht, rechts der Hinweis beim teilen. (Quelle: Facebook)Im linken Bild ist das kleine Warndreieck zu sehen, dass auf eine Fake News aufmerksam macht, rechts der Hinweis beim teilen. (Quelle: Facebook)

Facebook beobachtet, was Nutzer teilen

Auch die Algorithmen, die darüber entscheiden, welche Artikel im Newsfeed der Mitglieder auftauchen, sollen angepasst werden. Wenn ein Beitrag von Nutzern nicht geteilt wird, nachdem sie ihn gelesen haben, könne das als Warnsignal in die Gewichtung einfließen, erläuterte der zuständige Facebook-Manager Adam Mosseri in dem Blogeintrag.

Schließlich wolle Facebook konsequenter die Einnahmequellen der Autoren gefälschter Nachrichten austrocknen. Im US-Wahlkampf sollen einige ein gutes Geschäft damit gemacht haben, Aufsehen erregende Nachrichten zu erfinden: Sie wurden von Nutzern angesehen und weiterverbreitet – und die dabei angezeigte Werbung ließ bei den Autoren die Kassen klingeln. Mosseri schrieb, man sehe sich die Publisher an, um zu prüfen, ob ein Eingreifen des Online-Netzwerks notwendig sei.

Falschmeldungen zugunsten von Donald Trump

Im Wahlkampf hatten sich vor allem "Fake News" zu Gunsten des künftigen Präsidenten Donald Trump erfolgreich bei Facebook weiterverbreitet. Dazu gehörte zum Beispiel die erfundene Nachricht, dass Papst Franziskus ihm seine Unterstützung ausgesprochen habe.

Kritiker warfen Facebook vor, dass es damit möglich geworden war, das Wahlergebnis durch Lügen für Trump zu beeinflussen. Facebook-Chef Mark Zuckerberg bestritt, dass "Fake News" die Wahl entschieden hätten.

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