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Datingwebseite wird Förderung von Prostitution vorgeworfen

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Skandal an renommierter Uni  

Sex-Dating-Seite wird Förderung der Prostitution vorgeworfen

26.09.2017, 15:04 Uhr | AFP

Datingwebseite wird Förderung von Prostitution vorgeworfen. Junge Frau, älterer Mann: Sugarbabe und Sugardaddy? (Quelle: imago/Symbolbild)

Junge Frau, älterer Mann: Sugarbabe und Sugardaddy? (Quelle: Symbolbild/imago)

Den Betreibern einer Datingwebseite für "Sugarbabes" wird Förderung von Prostitution vorgeworfen. Die Seite verspricht Studentinnen eine "Verbesserung ihres Lebensstils" durch reiche Männer und sorgte mit einer Werbeaktion in Belgien für Aufregung.

Nahe der Universität von Brüssel ermutigten freizügige Werbeplakate auf Lastwagen, mit einem "Sugardaddy" auszugehen – eine Bezeichnung für in der Regel ältere, wohlhabende Männer, die sexuelle Beziehungen mit jüngeren Frauen haben und sie dafür indirekt bezahlen. Die Übergänge zur Prostitution sind fließend.

Die Werbe-Wagen waren pünktlich zum Semesterbeginn am Montag in der Nähe der renommierten Universität gerollt. Darauf legte die Universitätsleitung Beschwerde beim belgischen Ethikausschuss für Werbung ein. Die Föderation Wallonie-Brüssel, die für die Hochschulen in der Hauptstadt zuständig ist, kündigte eine Klage wegen "Anstiftung zur Prostitution an".

Das Phänomen studentischer Prostitution breite sich aus, beklagte Unecof-Präsidentin Opaline Meunier. Die Frauen brauchten "Stipendien" und keinen "Sugardaddy". (Quelle: dpa/Symbolbild/Sebastian Gollnow)Das Phänomen studentischer Prostitution breite sich aus, beklagte Unecof-Präsidentin Opaline Meunier. Die Frauen brauchten "Stipendien" und keinen "Sugardaddy". (Quelle: Symbolbild/Sebastian Gollnow/dpa)

Frauen brauchen Stipendien und keinen Sugardaddy

Auch die Studentenvereinigung der französischen Gemeinschaft (Unecof) übte scharfe Kritik an der "unmoralischen" Werbekampagne. "Jeder weiß, dass sich das Phänomen studentischer Prostitution ausbreitet, und hier ist eine Firma, die die Not dieser jungen Frauen für den eigenen Profit ausschlachtet", so Unecof-Präsidentin Opaline Meunier. Die Frauen brauchten Stipendien und keinen Sugardaddy.

Der Geschäftsführer der Datingwebseite, Sigurd Vedal, wies die Kritik als "klassisches Missverständnis" zurück: "Unsere Sugarbabys müssen mindestens 18 Jahre alt sein und Prostitution ist nicht erlaubt." Der Norwege bezeichnete die Seite als "klassische Datingwebseite, nur dass zu den Kriterien auch der finanzielle Aspekt gehört."

Webseite hat 150.000 weibliche Mitglieder

Weitere Werbetrucks sollen laut Vedal in den kommenden Wochen landesweit im Umfeld von Universitäten positioniert werden. In Skandinavien und den Benelux-Staaten hat die Seite nach eigenen Angaben bereits 150.000 weibliche Mitglieder, etwa 21.000 von ihnen sind Belgierinnen. Von der Webseite gibt es auch eine deutsche Version. Die Vermittlung von "Sugarbabes" und "Sugardaddys" bieten diverse Webseiten an.

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